4 Blocks

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Seriendaten
Originaltitel4 Blocks
4 Blocks Logo.png
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 2017
Produktions-
unternehmen
Wiedemann & Berg Television
Länge51–59 Minuten
Episoden13 in 2+ Staffeln (Liste)
GenreDrama
TitelmusikHasan.K & GringoNb4
RegieMarvin Kren,
Oliver Hirschbiegel,
Özgür Yıldırım
DrehbuchRichard Kropf,
Bob Konrad,
Hanno Hackfort,
Marvin Kren,
Benjamin Hessler,
Niko Schulz-Dornburg,
Felix Charin
MusikStefan Will,
Marco Dreckkötter
KameraMoritz Schultheiß,
Timon Schäppi,
Matthias Bolliger
SchnittJan Hille,
Lars Jordan
Erstausstrahlung8. Mai 2017 auf TNT Serie
Besetzung

4 Blocks ist eine deutsche Dramaserie, die seit 2017 auf TNT Serie ausgestrahlt wird. Im Dezember 2018 wurde bekannt, dass die Serie mit der dritten Staffel enden wird.[1]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Libanese Ali „Toni“ Hamady wohnt seit 26 Jahren mit seiner Familie in Deutschland. Er ist der Anführer eines in Berlin-Neukölln lebenden und der organisierten Kriminalität zugehörigen Familienclans. Der eigentliche Chef, sein Onkel Ibrahim, hat sich weitgehend aus den Geschäften zurückgezogen, gibt aber immer noch im Hintergrund die wichtigen Befehle. Toni ist allerdings unzufrieden mit seiner Rolle und wünscht sich mit seiner Frau Kalila und seiner Tochter Serin ein Leben ohne Kriminalität führen zu können. Um dies zu verwirklichen, benötigt er jedoch eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung, auf die er seit Jahren wartet. Anschließend will er ins Immobiliengeschäft einsteigen.

Nachdem sein Schwager Latif mit neun Kilogramm Kokain im Auto verhaftet wird, muss Toni reagieren. Er möchte die Kontrolle über den Hamady-Clan auf keinen Fall seinem unberechenbaren Bruder Abbas überlassen. Dieser hat gerade einen ermittelnden Beamten getötet, der sich auf seiner Lohnliste befand und dem er die Verhaftung von Latif anlastete. Unter Ermittlungsleiter Hagen Kutscha dringt die Polizei immer tiefer in die Kreise der Hamadys ein. Aber nicht nur diese macht den Hamadys ihr Kerngeschäft, den Drogenhandel, streitig. Der Rockerclub Cthulhus drängt ebenfalls in das Geschäft und macht alles, um den Hamadys zu schaden.

In seiner Not trifft Toni auf Vince, einen alten Freund, dem er vertraut und der ihm zur Seite steht. Toni weiß jedoch nicht, dass Vince eigentlich ein verdeckter Ermittler der Polizei ist. Die Lage wird noch komplizierter als Vince auf Latifs Ehefrau Amara trifft, für die er schon früher eine Schwäche hatte. Während Vince immer tiefer in den Dunstkreis der Hamadys eindringt und sogar Ibrahim kennenlernt, wird die Kluft zwischen Abbas und Toni immer größer. Als die Cthulhus auf Grund eines Tipps der Polizei das Haus von Ibrahim überfallen, ist Abbas zufälligerweise da. Sie lassen den Onkel schwer verletzt zurück, doch Abbas tötet den Anführer der Hamadys aus Rache für eine Rüge, die er erhalten hat. Er lässt es dabei jedoch so aussehen, als wären es die Cthulhus gewesen.

Vince versucht seine Ermittlungen abzuschließen und drängt auf Zeugenschutz für ihn und Amara, die mit ihm durchbrennen will. Als Toni jedoch herausfindet, dass sein Freund ein verdeckter Ermittler ist, will er ihn töten. Doch Vince kann ihn umstimmen. Er will einen starken Toni an der Spitze der Hamadys, um einen offenen Krieg zu verhindern, zumal auch er erkennt, das ein größenwahnsinniger Abbas nicht die Lösung ist. Latif kommt jedoch frei, weil Zeki, ein jüngeres Clanmitglied, statt seiner die Schuld auf sich genommen hat. Dies verkompliziert die Dinge, da Latif im Knast von Vinces wahrer Identität erfahren hat.

Vince kann die Waffe besorgen, mit der Abbas den Polizisten erschossen hat und gibt diese an seine Kollegen weiter. Abbas' Verhaftung ist bereits terminiert, eine sichere Wohnung ist vorbereitet. Doch gerade als Vince mit Amara untertauchen will, bekommt er mit, dass die Cthulhus Toni entführt haben. Entgegen aller Vernunft informiert er Abbas und führt die Hamadys zum Unterschlupf der Cthulhus. Der Showdown der ersten Staffel endet mit einem erstochenen Vince. Abbas wird verhaftet und Toni tötet den Anführer der Cthulhus, womit er gegen seinen eigenen Ehrenkodex („Wir töten keine Menschen“) verstoßen hat. Am Ende steht er an der Spitze der Hamady-Familie.

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite Staffel spielt ein Jahr später. Toni steht unangefochten an der Spitze des Hamady-Clans, während Latif die Straßengeschäfte führt. Toni reist in den Libanon, wo er mit den großen Bossen verhandelt. Diese wurden von ihrem ehemaligen Partner, Mohammad al-Saafi, enttäuscht und setzen nun Toni als Verantwortlichen für Berlin ein. Im Laufe des Gesprächs wird der Neffe von Mohammad al-Saafi getötet. Toni ist mittlerweile ins Immobiliengeschäft eingestiegen und unterhält eine Notunterkunft für Flüchtlinge. Er kauft sich ein großes Grundstück an der Spree, auf dem er plant, später Hotels und andere Immobilien zu errichten, gerät sich dabei jedoch mit dem jungen Immobilienhai Matthias Keil in die Haare. Auch privat steht bei Toni vieles nicht zum Besten. Von seiner Ehefrau Kalila lebt er getrennt, ihre gemeinsame Tochter sieht er nur selten. Er versucht, die Familie zu kitten.

Ein erbitterter Krieg mit den al-Saafis beginnt, nachdem diese mit Hilfe tschetschenischer Gangster die Flüchtlingsunterkunft abbrennen. Der Krieg belastet die Familiengeschäfte schwer, es kommt zu gegenseitigen Angriffen. Als Mohammads Bruder, der bislang als Faustpfand diente, im libanesischen Gefängnis stirbt, fehlt den Hamadys jedes Druckmittel. Zeki, mittlerweile wieder auf freien Fuß, konnte seinen Stand im Clan nicht verbessern und wird weiterhin vertröstet. Dies treibt ihn in die Fänge von Mohammad, der ihn als Spitzel für seinen Clan anwirbt. Informationen von ihm führen zur Ermordung von Achmed „Kartoffel“ Hamady, der bei einer Kurierfahrt von Tschetschenen erschossen wird. Dies verunsichert die Basis schwer, Rufe nach Rache werden laut. Weiterhin steht der Clan jedoch unter verstärkter Beobachtung von Hagen Kutscha und der Polizei.

Abbas wird derweilen in einem Prozess zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Die Hamadys verlangen eine Berufung, doch unterdessen wird Abbas in der JVA Tegel einquartiert, die unter der Kontrolle der al-Saafis steht. Toni, dessen Streit mit seinem Bruder weiterhin nicht beigelegt ist, versucht ihn herauszuholen oder zumindest verlegen zu lassen, während sich Abbas mit Frankie anlegt, der die Drogengeschäfte im Gefängnis führt. Die Situation eskaliert als Abbas in der Isolationshaft von zwei Tschetschenen attackiert und schwer verletzt wird. Als er in eine Klinik transportiert werden soll, gelingt ihm jedoch unterwegs die Flucht. Schwer angeschlagen trifft er bei Toni ein, der nun plant, ihn in den Libanon zu versetzen. Toni bringt Abbas in einem alten Lagerhaus unter, in welchem ihn Ewa besuchen kann.

Aufgrund von dubiosen Zahlungen, die Toni aus dem Libanon erhält, werden seine Bankkonten eingefroren. Dies führt dazu, dass der Vertrag für das Grundstrück an der Spree doch nicht zu Stande kommt. Matthias Keil wittert seine Chance und kauft zu Tonis Ärger selbst das Grundstück. Nachdem Einschüchterungsversuche von Toni bei Keil keine Wirkung zeigen, lässt er Keils Freundin anschießen, was diesen sichtlich erschüttert. Keil ist außer sich vor Wut und kontaktiert in seiner Not Nico, ein ehemaliges Mitglied der Cthulhus, der noch eine offene Rechnung mit Toni hat.

Nachdem Tonis Tochter Shirin entführt wird, verdächtigt er sofort Mohammad. Es stellt sich jedoch heraus, dass Zaur, der Anführer der Tschetschenen, Shirin entführt hat. Mohammad ist wütend darüber, dass Zaur ohne seine Anweisungen das Mädchen entführt hat und schneidet ihm den Hals durch. Anschließend bringt er Shirin zu ihren Eltern zurück.

Kalila überredet Toni dazu, endlich Frieden mit Mohammad zu schließen, was die beiden mit einer Zwangshochzeit zwischen Maruf und Djamila, der Nichte von Mohammad, bewerkstelligen wollen. Zusätzlich teilt Mohammad Toni mit, dass Zeki der Verräter in seinen Reihen war. Toni droht Zeki, dass er ihn umbringt, wenn er nicht sofort Berlin verlässt, was dieser schließlich tut.

Der Onkel des ermordeten Zaur möchte sich an Mohammad rächen, doch dieser überzeugt ihn, dass Toni für den Mord verantwortlich war und verspricht ihm, Toni und dessen Familie an ihn zu übergeben. Mohammad plant, Toni und dessen Familie auf der Hochzeit seiner Nichte zu ermorden. Djamila bekommt jedoch Wind davon und schafft es, Kalila die Mordpläne zu erzählen, woraufhin Toni Mohammad hinrichtet.

Toni geht währenddessen einen Deal mit Kutscha ein: er bietet ihm die Ergreifung von Abbas und die der Tschetschenen. Dafür soll Kutscha der Polizei weismachen, dass Abbas den Polizisten nicht getötet hat. Kutscha nimmt das Angebot an und Abbas kommt frei.

Nachdem alles geregelt scheint, packen Toni, Kalila und Shirin ihre Koffer für ihren lang ersehnten Urlaub. Im Garten taucht plötzlich der von Keil beauftragte Nico auf, um Toni zu ermorden. Er schießt, Toni bückt sich jedoch in genau dem Moment und die Kugel trifft Kalila in die Brust. Anschließend wird Toni von einem zweiten Schuss getroffen, doch die Kugel streift nur seinen Hals. Kemal schafft es, Toni vor weiteren Schüssen zu bewahren und rennt Nico hinterher, während Kalila, vermutlich sterbend, zusammenbricht.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee zu der Serie stammt ursprünglich von den Autoren Richard Kropf, Hanno Hackfort und Bob Konrad[2] Gemeinsam mit Quirin Berg, einem der Geschäftsführer des Produktionsunternehmen Wiedemann & Berg Television, wurde die Idee zur Serienreife entwickelt. Als Regisseur für die erste Staffel wurde der Österreicher Marvin Kren verpflichtet, der bereits mit einigen der späteren Hauptdarsteller (Kida Khodr Ramadan, Sami Nasser) in Kontakt stand.

Im Vorfeld recherchierten die Autoren und Kren ausgiebig. Kren setzte in der Umsetzung Wert darauf, echte Menschen aus dem Berliner Untergrund in die Besetzung der Serie mit aufzunehmen. In einem Interview mit der Zeitschrift Deadline meinte Kren diesbezüglich: „Dazu gehörte es auch, sehr viel mit dem Auto nachts durch diese Gegend zu fahren und bei Deals dabei zu sein. Ich hab sozusagen einen Schnellkurs in Kriminalität gemacht.“

Die Serie sollte ursprünglich die Handlung aus Sicht von Vince wiedergeben, wurde jedoch durch die Anregung von Anke Greifeneder[3], Programmchefin des Senders TNT, so umgeschrieben, dass der Clan-Anführer Toni Hamady im Mittelpunkt steht.[4]

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Staffel der Serie wurde ab Juli 2016 in Berlin gedreht. Dabei wurden überwiegend Originalschauplätze im Kiez von Neukölln und Kreuzberg, wie beispielsweise die Sonnenallee, das Kottbusser Tor oder der Görlitzer Park als Drehorte verwendet.[5] Für die erste Staffel stand ein Budget von vier Millionen Euro zur Verfügung, davon wurden 250.000 Euro durch das Medienboard Berlin-Brandenburg zur Verfügung gestellt.[6] Die letzte Klappe für die erste Staffel fiel nach 50 Drehtagen im September 2016.[7]

Im April 2017 kündigte der Sender an, dass eine zweite Staffel der Serie bereits bestellt sei. Gedreht werde im Herbst 2017 in Berlin, sodass die zweite Staffel im Frühjahr 2018 ausgestrahlt werden könne. Anfang 2018 wurde jedoch bekannt, dass die Dreharbeiten erst am 29. Januar 2018 begonnen hatten und mit einer Veröffentlichung der zweiten Staffel vor Herbst 2018 nicht zu rechnen sei. Die zweite Staffel besteht aus sieben jeweils einstündigen Episoden, bei welchen Oliver Hirschbiegel (Episoden 1–3) und Özgür Yıldırım (Episoden 4–7) Regie führen.[8] Neben der Besetzung aus der ersten Staffel spielen in der zweiten Staffel der Hamburger Rapper Gzuz, die Rapperin Eunique, sowie die Schauspieler David Schütter und Uwe Preuss mit.[9] Seit der zweiten Staffel trägt die Serie ihre eigenen Kosten und wird nicht mehr durch das Medienboard Berlin-Brandenburg finanziert; der Vorschuss für die erste Staffel wurde komplett zurückerstattet.[10] Stattdessen hat TBS, die Mutterfirma von TNT Serie, 5,5 Millionen Euro in die zweite Staffel investiert.[8]

Die Dreharbeiten zu beiden Staffeln unterlagen einem Spagat. Insbesondere durch die Besetzung von verschiedenen Rollen aus der Hip-Hop-Szene wie die beiden Hauptdarsteller Latif (Massiv) und Abbas (Veysel), aber auch Nebendarsteller wie Gringo, Eunique und Gzuz, aber auch Verbindungen einiger der anderen Darsteller zur organisierten Kriminalität. So berichteten die Medien immer wieder, dass es angeblichen Stress zwischen tatsächlichen Gangstern, Kneipenwirten und den Darstellern gegeben hätte.[11][12][13]

Im Dezember 2018 wurde bekannt, dass die Serie mit der dritten Staffel beendet werden würde. Diese soll ab dem Frühjahr 2019 gedreht werden und im Winter 2019 ausgestrahlt werden. Bei allen sechs geplanten Episoden soll erneut Özgür Yıldırım Regie führen.[14]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten beiden Folgen der Serie wurden am 15. Februar 2017 auf der Berlinale 2017 gezeigt.[15] Die komplette erste Staffel bestehend aus sechs Folgen wurde schließlich von Mai bis Juni wöchentlich auf TNT Serie ausgestrahlt.

Seit Oktober 2017 bietet der Video-on-Demand-Anbieter Amazon Video die Serie in mehr als 150 Ländern im Originalton an. Ab Sommer 2018 folgten weitere 50 Länder, darunter Deutschland. Ab dem 28. November 2017 wurde die Serie zum ersten Mal im Free-TV auf ZDFneo ausgestrahlt.[16]

Die zweite Staffel wurde vom 11. Oktober bis zum 22. November 2018 abermals auf TNT Serie ausgestrahlt.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptdarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den Hauptdarstellern werden alle Darsteller geführt, die mindestens in einer Staffel im Vorspann aufgeführt wurden.

Rollenname Schauspieler Hauptrolle
(Staffeln)
Nebenrolle
(Staffeln)
Ali „Toni“ Hamady Kida Khodr Ramadan 1–2
Vince Kerner Frederick Lau 1
Abbas Hamady Veysel Gelin 1–2
Amara Hamady Almila Bagriacik 1–2
Kalila Hamady Maryam Zaree 1–2
Ewa Hamady Karolina Lodyga 1–2
Hagen Kutscha Oliver Masucci 1–2
Rainer „Ruffi“ Ruff Ronald Zehrfeld 1
Nico Ludwig Trepte 1 2
Latif Hamady Massiv / Wasiem Taha 1–2
Kemal Hamady Sami Nasser 1–2
Samir Hamady Ilfan Kalender / Gringo 2 1
Matthias Keil David Schütter 2
Hermann von Schönfließ Tilo Nest 2 1
Georg Nickel Dirk Nocker 2 1
Zeki Rauand Taleb 2 1
Maruf Hassan Akkouch 2
Isha Eunique Cudjo Berkeley 2
Junah Meryem Moutaoukkil 2
Djamila Sabrina Amali 2
Mohammad al-Saafi Ahmed Hafiene 2
Hamit al-Saafi Neil Malik Abdullah 2

Nebendarsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rollenname Schauspieler Nebenrolle
(Staffeln)
Issam Emilio Sakraya 1
Leonie Tijan Marei 1
Achmed „Kartoffel“ Hamady Erkan Sulcani 1–2
Hakeem / „Ibrahim“ Raymond Tarabay 1
Robert John Marc Hosemann 1
Klaus Schiller Jan Georg Schütte 1
Serin Hamady Dunja Ramadan 1–2
Adam Hamady Isaiah Corr 1–2
Alexander Gerdy Zint 1
Immobilienmakler Andreas Schröders 1
JVA-Beamter #1 David Bredin 1
Yassin Ercan Durmaz 1
Arslan Ulas Kilic 1
Ogulcan Rojhat Eren 1
Ronny Maximilian Jaenisch 1
Junkie Merlin Leonhardt 1
Shpend Nik Xhelilaj 1
Sachbearbeiterin Uhlmann Gisa Flake 1
Lisa Jaëla Probst 1
Libanese #1 David A. Hamade 1
Libanese #2 Rabih-Rabea Hijazi 1
Rocker „Cthulhus“ #1 Ismail Yesil 1
Rocker „Cthulhus“ #2 Senay Gueler 1
Rocker „Cthulhus“ #3 Mesut Ulugercek 1
Rocker „Cthulhus“ #4 Arman Shokouri Partovi 1
Rocker „Cthulhus“ #5 Stephan Khatib 1
Ladyboy Timm Olano 1
Nachbarin Brigitte Kren 1
Prostituierte India Antony 1
Kneipier Thomas Marcus O’Shea 1
Discogirl Kirsten Hiller Kren 1
Achmed Kerim Achmed Kerim 1
Dealer #1 Nicholas van Pittman 1
Dealer #2 Rodney Jones 1
Hamady Clan #1 Firat Aygül 1–2
Backshop-Verkäuferin #1 Manal Omairat 1
Backshop-Verkäuferin #2 Nabila Atyeh 1
DJ Skyline Erhan Kuzay 1
Imam Taha Hussain Elnaimi 1
Teppichhändler Ulas Kilic 1
Sohn Teppichhändler Rojhat Eren 1
Frankie Gzuz 2
Tarik Blerim Destani 2
Baraa Hasan Kilo 2
Edy Prince Kuhlmann 2
Amir al-Saafi David A. Hamade 2
Zaur Adam Nalgiev 2
Yandar Said Ibragimov  2
Tapa Yusup Sobol  2
Dzokhar Abus Magomedov  2
Tschetschene #1 Kevin Lawrow  2
Tschetschene #2 Daoud Idiev  2
Gefangener #1 Florian Wandel  2
Gefangener #2 Torro West  2
Geflüchtete Zainab Alsawah  2
Mann aus Sprachkurs Sami Alkomi 2
Marie Marie Lang 2
Ingo Wachowski Leon Ullrich 2
Harald „Elvis“ Trebbe Uwe Preuss 2
JVA-Beamter #2 Martin Baden 2
JVA-Beamte Judith Rosa Klein 2
Richterin Brigitte Kren 2
Klausner Harald Polzin 2
Joanna Beerbaum Laura Cuenca Serrano 2
Gerd Keil Jörn Knebel  2
Bernhard Roth Peter Trabner  2
Halim Karami Moussa Sullaiman 2
Omar al-Saafi Cem Ali Gültekin 2
Pascal Florian Renner 2
Klassenlehrerin Katharina Palm 2
Waffenhändler Marko Dyrlich 2
Hamady-Clan #2 Cemal Baris 2

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung Regie
1 1 Brüder 8. Mai 2017 Marvin Kren
2 2 Die falsche Neun 15. Mai 2017 Marvin Kren
3 3 Ibrahim 22. Mai 2017 Marvin Kren
4 4 Verrat 29. Mai 2017 Marvin Kren
5 5 Machtlos 5. Juni 2017 Marvin Kren
6 6 Dead Man Walking 12. Juni 2017 Marvin Kren

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(ges.)
Nr.
(St.)
Original­titel Erstaus­strahlung Regie
7 1 Feuer 11. Oktober 2018 Oliver Hirschbiegel
8 2 Schafe und Löwen 18. Oktober 2018 Oliver Hirschbiegel
9 3 Blut 25. Oktober 2018 Oliver Hirschbiegel
10 4 Frei 1. November 2018 Özgür Yıldırım
11 5 Frieden 8. November 2018 Özgür Yıldırım
12 6 Wiedergutmachung 15. November 2018 Özgür Yıldırım
13 7 Gewinnen und verlieren 22. November 2018 Özgür Yıldırım

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuschauerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut TBS sollen (Stand: Oktober 2017) insgesamt mehr als 1,5 Millionen Menschen die erste Staffel der Serie gesehen haben.[17] Für die zweite Staffel gab TBS an, dass bereits eine Woche nach Ausstrahlung des Finales mehr als 2,5 Millionen Zuschauer verzeichnet wurden.

Bei iTunes, wo die Serie zum Verkauf angeboten wurde, erreichten Staffel 1 und 2 die Plätze 1 bzw. 2 der meistverkauften Serien des Jahres 2018 und lagen somit vor Produktionen wie The Big Bang Theory oder Game of Thrones.[14]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Staffel erhielt überwiegend positive Kritik und war vor allem in den Feuilletons sehr beliebt. Manche Kritiker bezeichneten sie sogar als „beste deutsche Fernsehserie aller Zeiten“.[18] Dabei wurde vor allem die Authentizität gelobt. Die Zeit bezeichnete 4 Blocks als „das deutsche Gomorrha“ und meinte weiterhin: „Den Drehbuchautoren ist ein angenehm klischeefreier Blick auf Neukölln gelungen […]. 4 Blocks ist ein geglücktes Experiment.“[19] Die Süddeutsche Zeitung verglich 4 Blocks mit der US-Dramaserie Die Sopranos und bezeichnete sie als „packender als vieles, was sonst im Fernsehen läuft.“[20]

Neben die positive Kritik traten Debatten über die Gewaltdarstellung und die Glorifizierung des Gangstertums.[21] Auch war die Serie bei der Verleihung des Grimme-Preises 2018 unter den Kritikern umstritten. Nach Debatten darüber, ob es sich um einen „Gangsterporno“ oder ein „Abbild der sozialen Zustände in Neukölln“ handle, entschied man sich dennoch zur Auszeichnung der Serie.[22]

Blieb diese Kritik im Blick auf die 1. Staffel eher im Hintergrund, gehen die Medien mit der zweiten Staffel deutlich härter ins Gericht. So wurde die 2. Staffel auf Spiegel Online von Christian Buß stark kritisiert. Im Gegensatz zur gelungenen ersten Staffel bezeichnete er die Fortsetzung als klischeebeladen und zu konventionell. Er kritisierte die Darstellung sowie die „oft gestanzt klingenden Dialoge.“[11] Auch Caroline Ströbele von Zeit Online bewertete die zweite Staffel eher negativ. Insbesondere eine übereilte Produktion habe dazu geführt, dass „an der Handlung gespart“ worden sei: im Gegensatz zur ersten Staffel sei die zweite „lieblos arrangiert und montiert“, die Schauspieler würden eher hölzern agieren, „die Ausdrucksfähigkeit der Schauspieler [sei] mit der ersten Staffel ausgereizt“.[21]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karsten Rühle, Christian Honeck, Eva Stadler, Marvin Kren, Iris Baumüller, Quirin Berg und Stefan Will bei der Verleihung der Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAFF) 2017
Hauptdarsteller Kida Khodr Ramadan bei der Verleihung des deutschen Fernsehpreises 2018

Die Serie gewann zahlreiche nationale und internationale Preise sowie weitere Nominierungen:

  • Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Casting für Iris Baumüller
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Musik für Stefan Will und Marco Dreckkötter
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Produktion für Quirin Berg, Max Wiedemann, Eva Stadler, Karsten Rühle, Anke Greifeneder und Hannes Heyelmann
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Redaktion/Producing für Anke Greifeneder
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Regie für Marvin Kren
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Schauspieler – Hauptrolle für Frederick Lau
  • C21 International Drama Awards
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Bestes Casting einer Dramaserie (Best casting of a drama series)
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Beste männliche Leistung in einer Dramaserie für Kida Khodr Ramadan (Best male performance in a drama series)
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Beste nicht-englischsprachige Dramaserie (Best non-English language drama series)
  • Deutscher Digital Award
    • 2018: Silber in der Kategorie Social/Dialog – Social Media Campaign für die Kampagne Der Zuschauer als Teil der Serie
  • Deutscher Fernsehpreis
    • 2018: Nominierung in der Kategorie Beste Drama-Serie
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schauspieler für Kida Khodr Ramadan
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie für Marvin Kren
    • 2018: Nominierung in der Kategorie Bestes Buch für Hanno Hackfort, Richard Kropf und Bob Konrad
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Jan Hille und Lars Jordan
    • 2018: Nominierung in der Kategorie Beste Musik für Stefan Will und Marco Dreckkötter
    • 2019: Nominierung in der Kategorie Beste Drama-Serie
  • Deutscher Kamerapreis
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Schnitt Fernsehfilm für Jan Hille und Lars Jordan
    • 2018: Nominierung in der Kategorie Kamera Fernsehfilm für Moritz Schultheiß
  • Deutscher Preis für Onlinekommunikation
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Kampagne des Jahres für die Kampagne Der Zuschauer als Teil der Serie
  • Deutscher Regiepreis Metropolis
    • 2017: Auszeichnung in der Kategorie Beste Regie TV-Serie/Serienfolge für Marvin Kren
  • Festival Séries Mania
    • 2017: Auszeichnung mit dem Jury-Preis der internationalen Presse in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für Kida Khodr Ramadan (Prix du jury de la presse internationale – Meilleure interprétation masculine)
  • Goldene Kamera
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Beste(r) deutsche(r) Miniserie/Mehrteiler
  • Grimme-Preis
  • Internationale Eyes & Ears Awards
    • 2018: 1. Preis in der Kategorie Beste Digital Marketing-Kampagne für die Kampagne Der Zuschauer als Teil der Serie
  • Jupiter Award
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Beste deutsche TV-Serie
  • Romy
  • Quotenmeter-Fernsehpreis
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Beste Serie oder Reihe
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller einer Serie oder Reihe für Kida Khodr Ramadan
    • 2017: Nominierung in der Kategorie Beste Nebendarstellerin einer Serie oder Reihe für Almila Bagriacik
  • Venice TV Award
    • 2018: Auszeichnung in der Kategorie Beste TV-Serie (Best TV Series)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 4 Blocks: TNT bestellt 3. und letzte Staffel, abgerufen am 10. Dezember 2018
  2. Sven Ilgner: Bilder einer Stoffentwicklung: „4 BLOCKS“ – Filmbüro NW. Abgerufen am 16. Januar 2019 (deutsch).
  3. Carolin Ströbele: Anke Greifeneder: "Ich wollte, dass '4 Blocks' aus Sicht des Clans erzählt wird". In: Die Zeit. 28. November 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 16. Januar 2019]).
  4. Patrick Winkler: Interview mit Marvin Kren zu 4 Blocks. Deadline, 17. November 2017, abgerufen am 8. November 2018.
  5. Die Stadt dreht auf. (tagesspiegel.de [abgerufen am 4. November 2018]).
  6. 32 Millionen Euro für die regionale Film- und Fernsehindustrie. (tagesspiegel.de [abgerufen am 4. November 2018]).
  7. TNT Serie gibt Einblick in Eigenproduktion „4 Blocks“. Auf: dwdl.de, abgerufen am 19. Mai 2017.
  8. a b Jens Mayer: Zweite Staffel „4 Blocks“: Erfolgreich, grimmig und gehetzt. Die Tageszeitung, 10. Oktober 2018, abgerufen am 16. Oktober 2018.
  9. Zurück am Set: „4 Blocks“ geht in die zweite Runde. Turner Broadcasting System, 17. Januar 2018, abgerufen am 1. Februar 2018.
  10. Melanie Berger: Medienboard-Jahresbilanz 2017: 32 Millionen Euro für die regionale Film- und Fernsehindustrie. Der Tagesspiegel, 29. August 2018, abgerufen am 16. Oktober 2018.
  11. a b Christian Buß: Neue "4 Blocks"-Staffel: Wir rappen uns die Welt, wie sie uns gefällt. In: Spiegel Online. 11. Oktober 2018 (spiegel.de [abgerufen am 4. November 2018]).
  12. Carolin Ströbele: "4 Blocks": Guter Stoff? Kannste strecken. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 4. November 2018]).
  13. Harald Staun: Neue TV-Serie „4 Blocks“: Tony wohnt jetzt in Neukölln. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 4. November 2018]).
  14. a b „4 Blocks“ erhält finale dritte Staffel und feiert Reichweitenerfolg. Turner Broadcasting System, 10. Dezember 2018, abgerufen am 11. Januar 2019.
  15. 4 Blocks. Auf: berlinale.de, abgerufen am 17. Mai 2017.
  16. 4 Blocks bald auf Amazon Prime und im Free-TV. Auf: medienboard.de, abgerufen am 30. Oktober 2017.
  17. Vor allem dank starker Online-Nutzung: „4 Blocks“ geht weiter. Auf: quotenmeter.de, abgerufen am 30. Oktober 2017.
  18. Kristina Kielblock: „4 Blocks“ Staffel 2: Wahrscheinlich im Mai 2018 schon am Start! In: kino.de. Ströer Media, 27. November 2017, abgerufen am 29. Dezember 2017.
  19. 4 Blocks: Die Hackordnung im Kiez ist gnadenlos. Auf: zeit.de, abgerufen am 17. Mai 2017.
  20. „4 Blocks“ auf TNT Serie: Neuköllner Ganoven unter sich. In: Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 19. Mai 2017.
  21. a b Carolin Ströbele: "4 Blocks": Lieblos arrangiert und montiert. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 6. Januar 2019]).
  22. 4 Blocks (TNT Serie). (grimme-preis.de [abgerufen am 4. November 2018]).