7,92 × 94 mm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
7,92 × 94 mm
Allgemeine Information
Kaliber 7,92 × 94 mm
Maße
Hülsenschulter ⌀ 18,26 mm
Hülsenhals ⌀ 8,82 mm
Geschoss ⌀ 7,94 mm
Patronenboden ⌀ 20,82 mm
Hülsenlänge 94,00 mm
Patronenlänge 118,00 mm
Gewichte
Geschossgewicht 14,50 g
Pulvergewicht 14,70 g
Gesamtgewicht 84,00 g
Technische Daten
Geschwindigkeit v0 1210 m/s
Geschossenergie E0 10615 J
Listen zum Thema

Die 7,92 × 94 mm P318 ist eine deutsche panzerbrechende Gewehrpatrone, die zu Beginn der 1930er-Jahre entwickelt wurde.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Erfahrungen mit dem Tankgewehr M1918 im Ersten Weltkrieg wurde die Panzerbüchse 38 für die Infanterie entwickelt, die eine ebenfalls neu zu entwickelnde Munition verschießen sollte.

Ausgangspunkt der Entwicklung war die Patrone 13 × 92 mm HR, deren Durchschlagskraft durch eine Kaliberverringerung, die damit verbundene höhere Geschossgeschwindigkeit und damit höhere kinetische Energie gesteigert werden sollte. Der Halbrand der 13 × 92 mm HR wurde zugunsten einer randlosen Hülse aufgegeben.

Munition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2 Patronenbehälter Pz. B. 38/39 mit je 10 Schuss 7,92 × 94 mm an einer Panzerbüchse 39 (1941)

Die Kampfpatrone 318 war mit einem Spitzgeschoss mit Hartkern, Leuchtspur und Reizgaskapsel versehen (SmKH-Rs-Leuchtspurgeschoß).

Übungspatronen hatten ein Spitzgeschoss ohne Leuchtspur und Reizgaskapsel, außerdem gab es noch Platz- und Exerzierpatronen.

Durchschlagsleistung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschosse durchschlugen bei 30° Auftreffwinkel und 300 m Entfernung 20 mm Panzerstahl. Dies war bereits zu Beginn des Zweiten Weltkrieges nicht mehr ausreichend, um mittlere Panzer zu bekämpfen.

Waffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Wollert, Reiner Lidschun: Infanteriewaffen gestern. (1918–1945). In: Illustrierte Enzyklopädie der Infanteriewaffen aus aller Welt. 3. Auflage. Band 1. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1998, ISBN 3-89488-036-8, Patronen, S. 81.
  • Günter Wollert, Reiner Lidschun: Infanteriewaffen gestern. (1918–1945). In: Illustrierte Enzyklopädie der Infanteriewaffen aus aller Welt. 3. Auflage. Band 1. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1998, ISBN 3-89488-036-8, Waffen, S. 217–222.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. MG 141 and MG 131/8 in WW2? forums.spacebattles.com, abgerufen am 1. März 2018.
  2. Bob Carruthers: Panzers I & II: Germany's Light Tanks (= Hitler's War Machine). Pen and Sword, 2013, ISBN 978-1-4738-4523-7, S. 37 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche – amerikanisches Englisch: Panzers I & II: Germany's Light Tanks.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]