79

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Portal Geschichte | Portal Biografien | Aktuelle Ereignisse | Jahreskalender

| 1. Jahrhundert v. Chr. | 1. Jahrhundert | 2. Jahrhundert |
| 40er | 50er | 60er | 70er | 80er | 90er | 100er |
◄◄ | | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | | ►►

Staatsoberhäupter

79
Büste Vespasians
Der römische Kaiser
Vespasian stirbt.
Titus-Büste im Archäologischen Museum in Neapel
Sein Sohn Titus
besteigt den Thron.
Karte des Vesuvausbruchs im Jahr 79
Ein Ausbruch des Vesuv
zerstört die Städte Pompeji, Herculaneum und Stabiae.
79 in anderen Kalendern
Äthiopischer Kalender 71/72
Buddhistische Zeitrechnung 622/623 (südlicher Buddhismus); 621/622 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 46. (47.) Zyklus, Jahr des Erde-Hasen 己卯 (am Beginn des Jahres Erde-Tiger 戊寅)
Griechische Zeitrechnung 2./3. Jahr der 214. Olympiade
Jüdischer Kalender 3839/40 (15./16. September)
Römischer Kalender ab urbe condita DCCCXXXII (832)
Seleukidische Ära Babylon: 389/390 (Jahreswechsel April); Syrien: 390/391 (Jahreswechsel Oktober)
Spanische Ära 117
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 135/136 (Jahreswechsel April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katastrophen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhaltene Abdrücke von Opfern des Vulkanausbruchs

Bei einem Ausbruch des Vesuv werden die römischen Städte Pompeji, Herculaneum, Oplontis und Stabiae durch einen Pyroklastischen Strom zerstört. Obwohl es in den letzten Jahren Vorzeichen für eine Eruption gegeben hat, wird die Bevölkerung von der Katastrophe völlig überrascht. In den 18 Stunden des Ausbruches wirft der Vulkan mehr als 3,3 km³ Tephra (Bimsstein, Felsgesteine und Asche) aus. Die Pompeji-Eruption erreicht damit einen Wert von 5 auf der Skala des Vulkanexplosivitätsindex. Ascheregen und pyroklastische Ströme häufen eine bis zu 20 Meter hohe Schicht über den zerstörten Ortschaften auf. Die Gesamtzahl der Todesopfer wird mit bis zu 5000 angegeben.

Durch zwei Briefe des römischen Schriftstellers Plinius der Jüngere, dessen Onkel Plinius der Ältere bei dem Vulkanausbruch ums Leben kommt, ist es die erste detailliert dokumentierte Naturkatastrophe. In den beiden Briefen an den Historiker Tacitus schildert Plinius zahlreiche Einzelheiten des Ausbruchs: den Aufstieg der Eruptionssäule, den Niederschlag von Asche und Bimssteinen, Erdstöße und den Rückzug des Meeresspiegels.

Schema einer plinianischen Eruption
1: Aschewolke
2: Schlot
3: Aschenfall
4: Aschen- und Lavaschichten
5: Gesteinsschicht
6: Magmakammer

Diese Art des explosiven Vulkanausbruchs wird heute aus diesem Grund als Plinianische Eruption bezeichnet. Der Bericht ermöglicht eine genaue Datierung in das Jahr 79, das daraus abgeleitete Tagesdatum 24. August ist jedoch umstritten: Münzanalysen und Funde von Herbstfrüchten wie Granatäpfeln, Kastanien, Nüssen und Oliven, sowie verschlossene Weinbehälter bei Boscoreale, in denen Most lagert, lassen auch die Deutung zu, die Eruption habe sich erst im Herbst zugetragen.

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Todesdatum gesichert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plinius der Ältere

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben um 79[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: 79 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien