8. Landwehr-Division (Deutsches Kaiserreich)

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8. Landwehr-Division
Aktiv 31. Januar 1915 bis Januar 1919
Land Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge) Deutsches Reich
Streitkräfte Preußische Armee
Teilstreitkraft Heer
Typ Infanterie-Division
Grobgliederung Siehe: Gliederung
Erster Weltkrieg Westfront
Kommandeure
Siehe: Liste der Kommandeure

Die 8. Landwehr-Division war ein Großverband der Preußischen Armee im Ersten Weltkrieg.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 12. März 1915[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 109
    • Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 110
    • Landsturm-Infanterie-Regiment Nr. 109
    • Feld-MG-Zug Nr. 27
    • Feld-MG-Zug Nr. 29
    • Festungs-MG-Trupp Istein
    • Festungs-MG-Trupp Hüningen
    • 2. Landwehr-Eskadron/XIV. Armee-Korps
    • 3. Landwehr-Eskadron/XIV. Armee-Korps
    • Ersatz-Abteilung/2. Unter-Elsässisches Feldartillerie-Regiment Nr. 67
    • Landwehr-Fußartillerie-Bataillon Nr. 13
    • Ersatz-Bataillon/Lauenburgisches Fußartillerie-Regiment Nr. 20
    • 2. Reserve-Kompanie/Pionier-Bataillon Nr. 14
    • Lichtsignal-Abteilung Nr. 2
    • Festungs-Luftschiffer-Trupp Nr. 13
    • Fernsprechtrupp Nr. 4
    • Minenwerfertrupp Nr. 4

Kriegsgliederung vom 4. Januar 1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 56. Landwehr-Infanterie-Brigade
  • Artillerie-Kommandeur Nr. 147
    • Landwehr-Feldartillerie-Regiment Nr. 8
  • Pionier-Bataillon Nr. 408
  • Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 508

Gefechtskalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division wurde am 31. Januar 1915 aus der verstärkten 56. Landwehr-Brigade, die aus der Landwehr-Brigade Bodungen hervorging, gebildet. Sie war den gesamten Ersten Weltkrieg über an der Westfront im Einsatz. Nach Kriegsende marschierte der Verband in die Heimat zurück, wo im Januar 1919 die Demobilisierung und schließliche Auflösung der Division erfolgte.

1915[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stellungskampf im Oberelsaß

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 14. Januar --- Stellungskampf im Oberelsaß
  • 16. Januar bis 23. Februar --- Kämpfe bei Ronvoux-Saulx (Stellungskämpfe zwischen Maas und Mosel)
  • ab 24. Februar --- Stellungskämpfe vor Verdun

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 18. Juni --- Stellungskämpfe vor Verdun
  • 19. Juni bis 11. September --- Stellungskämpfe zwischen Maas und Mosel
  • 12. bis 14. September --- Ausweichkämpfe im Mihielbogen
  • 15. September bis 10. Oktober --- Stellungskämpfe in der Woëvre-Ebene und westlich der Mosel
  • 11. Oktober bis 11. November --- Stellungskämpfe auf den Höhen westlich der Mosel
  • ab 12. November --- Rückmarsch durch Lothringen, die Rheinprovinz und die Pfalz

1919[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 4. Januar --- Rückmarsch durch Lothringen, die Rheinprovinz und die Pfalz

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von November 1915 bis September 1918 gab die Division die Feldzeitung "Meldereiter im Sundgau" heraus.[1]

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum
Generalmajor Albert von Bodungen 25. Januar 1915 bis 5. Januar 1917[2]
Generalmajor Otto Hans Eduard Schumann 6. Januar 1917 bis 15. Dezember 1918[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee, Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 63, 102
  • Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918), United States War Office as War Department Document No. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 160–161

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bestand der Universitätsbibliothek Heidelberg
  2. a b Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939 Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939, Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 189