8 Millionen Wege zu sterben

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Filmdaten
Deutscher Titel 8 Millionen Wege zu sterben
Originaltitel 8 Million Ways to Die
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge 110 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Hal Ashby
Drehbuch Oliver Stone,
David Lee Henry
Produktion Mark Damon,
Stephen J. Roth
Musik James Newton Howard
Kamera Stephen H. Burum
Schnitt Robert Lawrence,
Stuart H. Pappé
Besetzung

8 Millionen Wege zu sterben (8 Million Ways to Die) ist ein US-amerikanischer Thriller von Hal Ashby aus dem Jahr 1986 nach dem Kriminalroman Viele Wege führen zum Mord (Originaltitel: Eight Million Ways to Die) von Lawrence Block. Die Hauptrollen spielten Jeff Bridges und Rosanna Arquette.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Polizist Matthew Scudder erschießt in Ausübung seiner Pflicht einen sich seiner Verhaftung widersetzenden kleinen Drogenhändler vor den Augen seiner Familie. Danach fällt er in eine Krise, die in die Alkoholkrankheit mündet und mit seiner Scheidung endet. Scudder wird entlassen. Er geht zu den Treffen der Anonymen Alkoholiker, wo er die Prostituierte Sunny an dem Tag kennenlernt, als er schon sechs Monate trocken ist und dafür einen Button erhält.

Als Sunny getötet wird, erleidet er einen Rückfall samt Blackout und sucht schließlich die Täter. Er findet heraus, dass hinter dem Mord der Chef einer Organisation der Drogenhändler steht. Am Ende kommt es zu einer Schießerei.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde in Los Angeles gedreht. Er spielte in den Kinos der USA 1,3 Millionen US-Dollar ein.

Die Handlung beruht auf dem mit dem Shamus Award ausgezeichneten Roman Viele Wege führen zum Mord von Lawrence Block aus dem Jahr 1982. Während die Handlung der Romanvorlage in New York City angesiedelt ist, wurde sie im Film nach Los Angeles verlegt.

Aufgrund ständiger Streitigkeiten und Unstimmigkeiten wurde der Regisseur Hal Ashby am Ende des letzten Drehtages von der Produktionsfirma entlassen. 8 Millionen Wege zu sterben war sein letzter Kinofilm.[1]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Goodman kritisierte in der New York Times vom 25. April 1986 das Drehbuch. Er fand das Treffen mit der Prostituierten ebenso wie die Schießerei am Ende unglaubwürdig. Dazwischen gebe es zahlreiche bedeutungslose Szenen. Die Darstellungen seien laut und ziellos.

Die Redaktion von www.prisma-online.de befand: Ein packender und vielschichtiger Thriller von Altmeister Hal Ashby.[2]

Bei movieman.de heißt es: Hal Ashby hatte bei diesem, seinem letzten Film einige Probleme. Er verwarf das Skript und ließ seine Schauspieler ihre Texte improvisieren. Nach fertigem Dreh wurde er selbst vom Film entfernt und das Studio fertigte die Endproduktion. Oliver Stone hasste den Film und wollte seinen Namen aus den Stabsangaben entfernt haben, doch dafür war es zu spät. Angesichts all dieser Probleme ist doch ein recht guter Film daraus geworden. 8 MILLIONEN WEGE ZU STERBEN ist ein vom Look her an die frühen Arbeiten von Michael Mann erinnernder Crime-Thriller, der den Look mit einer grimmigen Geschichte kontrastiert. Besonders gut ist Jeff Bridges, der hier einen Mann spielt, der ganz am Boden war - und zwar auf dem Boden einer Schnapsflasche - und sich doch wieder langsam nach oben kämpft. Gut gemachter Actionfilm, auch wenn man das Gefühl nicht los wird, dass der Film ohne die Grabenkämpfe hinter den Kulissen noch weit besser sein könnte. Fazit: Semi-Klassiker aus den 80er Jahren

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IMDb
  2. www.prisma-online.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]