92. Division (Deutsches Kaiserreich)

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Die 92. Division war ein Großverband der Preußischen Armee im Ersten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Division wurde am 1. Oktober 1916 etatisiert und entstand aus der nach ihrem Führer benannten Division „Rusche“. Sie kam den Ersten Weltkrieg über ausschließlich an der Ostfront zum Einsatz, verblieb hier nach dem Waffenstillstand und beteiligte sich an der Unterstützung der Ukraine. Nach Kriegsende wurde der Großverband erst bis März 1919 aus der Ukraine in die Heimat zurückgeführt, dort demobilisiert und schließlich aufgelöst.

Gefechtskalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1916[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 14. Juli --- Stellungskämpfe am oberen Styr-Stochod
  • 15. bis 18. Juli --- Stellungskämpfe östlich Zloczow
  • 19. bis 21. Juli --- Durchbruchsschlacht in Ostgalizien
  • 22. Juli bis 7. Dezember --- Stellungskämpfe am Sereth
  • 7. bis 17. Dezember --- Waffenruhe
  • ab 17. Dezember --- Waffenstillstand

1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 18. Februar --- Waffenstillstand
  • 18. Februar bis 21. Juni --- Kämpfe zur Unterstützung der Ukraine
  • 22. Juni bis 15. November --- Besetzung der Ukraine
  • ab 16. November --- Räumung der Ukraine

1919[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 16. März --- Räumung der Ukraine

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 19. Februar 1917[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsgliederung vom 8. Mai 1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 28. Landwehr-Infanterie-Brigade
    • Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 32
    • Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 39
    • Infanterie-Regiment Nr. 404
    • 4. Eskadron/Leib-Garde-Husaren-Regiment
    • Landwehr-Feldartillerie-Regiment Nr. 253
    • 2. Landwehr-Pionier-Kompanie/I. Armee-Korps
    • 1. Landwehr-Pionier-Kompanie/XVII. Armee-Korps
    • Minenwerfer-Kompanie Nr. 92

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dienstgrad Name Datum[1]
Generalmajor Rudolf Rusche 19. September bis 21. April 1917
Generalleutnant Heinrich von Vietinghoff gen. Scheel 22. April bis 13. Mai 1917
Generalleutnant Theodor Melior 14. Mai 1917 bis März 1919

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruhmeshalle unserer Alten Armee. Herausgegeben auf Grund amtlichen Materials des Reichsarchivs, Militär-Verlag, Berlin 1927, S. 73, 155.
  • Histories of Two Hundred and Fifty-One Divisions of the German Army Which Participated in the War (1914–1918). United States War Office as War Department Document No. 905, Office of the Adjutant, 1920, S. 573–574.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1990. ISBN 3-7648-1780-1. S. 142.