Añón de Moncayo

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Gemeinde Añón de Moncayo
Añón de Moncayo – Ortsansicht
Añón de Moncayo – Ortsansicht
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Añón de Moncayo
Añón de Moncayo (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Aragonien
Provinz: Saragossa
Comarca: Tarazona y el Moncayo
Koordinaten 41° 47′ N, 1° 43′ WKoordinaten: 41° 47′ N, 1° 43′ W
Höhe: 835 msnm
Fläche: 64,19 km²
Einwohner: 213 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 3,32 Einw./km²
Postleitzahl: 50590
Gemeindenummer (INE): 50030 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Añón de Moncayo

Añón de Moncayo (kurz Añón) ein nordspanischer Ort und eine Gemeinde (municipio) mit 213 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Nordwesten der Provinz Saragossa im Westen der Autonomen Region Aragonien. Der Ort gehört zur bevölkerungsschwachen Serranía Celtibérica.

Lage und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Añon de Moncayo liegt am Río Huecha zu Füßen der ca. 2315 m hohen Sierra de Moncayo etwa 84 km (Fahrtstrecke) nordwestlich der Provinzhauptstadt Saragossa nahe der Grenze zur Provinz Soria in einer Höhe von ca. 835 m; die sehenswerte Stadt Tarazona befindet sich gut 18 km nördlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 505 mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1857 1900 1950 2000 2017
Einwohner 1.075 979 954 304 200[3]

Die Mechanisierung der Landwirtschaft, die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und der damit verbundene Verlust von Arbeitsplätzen führten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem deutlichen Bevölkerungsschwund (Landflucht).

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahrhundertelang lebten die Bewohner des Ortes direkt oder indirekt als Selbstversorger von der Landwirtschaft, zu der auch die Viehhaltung gehörte. Heute spielen Obstbaumplantagen eine wesentliche Rolle im Wirtschaftsleben des Ortes; außerdem werden Ferienwohnungen (casas rurales) vermietet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keltische, römische und westgotische Siedlungsspuren wurden bislang nicht entdeckt. Im 8. Jahrhundert drangen arabisch-maurische Heere bis ins obere Ebro-Tal vor. Um das Jahr 1120 wurde die Gegend von Alfons I. von Aragón zurückerobert (reconquista). Später war sie zwischen den Königreichen Aragón und Kastilien umstritten; dieser Zustand endete erst mit der Eheschließung der Katholischen Könige Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón im Jahr 1469.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Añon de Moncayo – Iglesia de la Nuestra Señora de la Asunción

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Añón de Moncayo – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Añón de Moncayo – Klimatabellen
  3. Añón de Moncayo – Bevölkerungsentwicklung
  4. Añón de Moncayo – Castillo
  5. Añón de Moncayo – Kirche
  6. Añón de Moncayo – Kirchenruine