AC Mailand

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AC Mailand
Vereinswappen des AC Mailand
Fußballunternehmen
Name Associazione Calcio Milan S.p.A.
Sitz Mailand, Italien
Gründung 16. Dezember 1899
Farben rot, schwarz
Aktionäre 99,93 %: Elliott Management Corp.
00,07 %: Kleinaktionäre
Präsident Paolo Scaroni
Website acmilan.com
Erste Mannschaft
Trainer Gennaro Gattuso
Spielstätte Giuseppe-Meazza-Stadion
Plätze 80.018
Liga Serie A
2017/18 6. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Die Associazione Calcio Milan S.p.A., kurz AC Milan oder einfach nur Milan, im deutschsprachigen Raum bekannt als der AC Mailand, ist ein 1899 gegründetes italienisches Fußballunternehmen aus der lombardischen Hauptstadt Mailand.

Mit 18 nationalen Meistertiteln, fünf nationalen Pokalsiegen, dem siebenmaligen Gewinn des Europapokals der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League, dem viermaligen Gewinn des Weltpokals, zwei Erfolgen im Europapokal der Pokalsieger und fünf Finalsiegen im UEFA Super Cup zählt Milan zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt.

Heimspielstätte ist das auch unter dem ehemaligen Namen San Siro bekannte Giuseppe-Meazza-Stadion. Dieses teilt sich der Klub mit dem Stadtrivalen Inter Mailand.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und frühe Jahre (1899–1929)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbert Kilpin, Mitgründer und erster Mannschaftskapitän.
Die Meistermannschaft des A.C. Milan im Jahr 1901.

Der AC Mailand wurde am 16. Dezember 1899 als Mailänder Fußball- und Cricketklub (Milan Cricket and Football Club) unter der Leitung von Alfred Edwards und Herbert Kilpin gegründet. Edwards, ein ehemaliger britischer Vizekonsul, wurde der erste gewählte Präsident des Vereins. Anfangs bestand neben der Fußball, kurzzeitig auch eine Cricketabteilung, die von Edward Berra geleitet wurde.[1] Die offiziellen Vereinsfarben rot und schwarz, wurden von Mitgründer und Trainer Herbert Kilpin gewählt. In diesen Jahren entwickelte sich in Italien gerade ein erster geordneter Spielbetrieb auf Landesebene, in dem sich Milan schnell profilierte. Bereits 17 Monate nach der Vereinsgründung, am 5. Mai 1901, setzte sich die Mannschaft aus der Lombardei mit einem 3:0 nach Verlängerung im Meisterschaftsendspiel gegen den CFC Genua durch und errang den ersten Titelgewinn.[2]

Zwischenzeitlich wurden zwei weitere Meistertitel errungen, als 1908 einige Mitglieder den Verein verließen, um den heutigen Lokalrivalen Inter Mailand zu gründen. In den folgenden Jahren konnte der AC Mailand mit der neuen Mannschaft nicht mehr an die Erfolge der ersten neun Jahre anknüpfen. Erst im Jahr 1915 erreichte die Mannschaft wieder die Endrunde, die wegen des Kriegsbeginns aber nicht mehr zu Ende gespielt wurde. Während der Kriegsjahre wurde in einigen Regionen noch Fußball gespielt, und Milan trat im näheren Umland gegen andere Mailänder Vereine an. Ab 1929 etablierte man sich schließlich in der neu gegründeten italienischen 1. Liga.

Nach dem Zweiten Weltkrieg (1949–1956)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkten sich die Rossoneri mit den schwedischen Spielern Gunnar Gren, Gunnar Nordahl und Nils Liedholm, die als Gre-No-Li bekannt wurden, und fanden zu alter Spielstärke zurück.[3] Die Mannschaft wurde von Kapitän Andrea Bonomi angeführt und mit der Treffsicherheit des Torjägers Nordahl konnte Milan 1951 die vierte Meisterschaft feiern. Auch international konnte man sich behaupten, 1951 wurde die Coupe Latine nach Mailand geholt. Im Finalspiel schlug man den OSC Lille. Als mitte der 50er Jahre zudem die Südamerikaner Juan Schiaffino und José Altafini zum Verein stießen, wurde die Überlegenheit in der italienischen Liga immer deutlicher. In den ersten 20 Jahren nach Kriegsende wurde in der Serie A bis auf eine Ausnahme stets einer der ersten drei Tabellenplätze erreicht, wobei es allein fünf Meistertitel zu bejubeln gab.

Aufstieg zur europäischen Spitzenmannschaft (1959–1969)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aber auch auf internationaler Ebene konnte man weiterhin Erfolge feiern. Nachdem die Italiener 1956 und 1958 im Halbfinale bzw. im Finale des Europapokals der Landesmeister jeweils am spanischen Vertreter Real Madrid scheiterten, errangen sie schließlich am 22. Mai 1963 mit einem 2:1-Endspielsieg gegen Benfica Lissabon erstmals den bedeutendsten europäischen Titel.[4]

Den Gewinn des Weltpokals verpasste man allerdings, nachdem man gegen den Gewinner der südamerikanischen Klubmeisterschaft FC Santos im entscheidenden Spiel mit 0:1 unterlag.[5] Zuvor konnten beide Mannschaften zuhause ihren Gegner jeweils mit 4:2 bezwingen.

1964 schied der AC Mailand als Titelverteidiger bereits im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Real Madrid aus. Jedoch konnte man 1967 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den nationalen Pokalwettbewerb gewinnen, im Finale der Coppa Italia wurde Calcio Padova mit 1:0 geschlagen. Nachdem 1964 und 1965 jeweils der Stadtrivale Inter sowohl den Europapokal der Landesmeister als auch den Weltpokal hatte gewinnen können und somit in der Anzahl der Erfolge an Milan vorbeigezogen war, folgte 1968 schließlich der zweite große internationale Triumph für die Rossoneri, als sie gegen den deutschen Vertreter Hamburger SV den Europapokal der Pokalsieger gewinnen konnten.[6] Ein Jahr später gewann der AC Mailand zum zweiten Mal den Europapokal der Landesmeister. Dabei schlugen sie die Mannschaft von Ajax Amsterdam deutlich mit 4:1.[7] Diesmal blieben die Mailänder auch im Duell gegen den Vertreter aus Südamerika Sieger und gewannen somit erstmals den Weltpokal. Dabei setzten sie sich gegen den Vorjahressieger Estudiantes de La Plata aus Argentinien durch, als sie nach einem deutlichen 3:0-Heimerfolg im Rückspiel knapp mit 1:2 unterlagen.[8] Der europäische Vereinstitel konnte aber wiederum nicht verteidigt werden, da man in der darauf folgenden Saison schon im Achtelfinale gegen den späteren Turniersieger Feyenoord Rotterdam ausschied.

Europapokal der Pokalsieger (1968)

Nachdem man 1972 im Finale gegen den SSC Neapel zum zweiten Mal den nationalen Pokal gewinnen konnte, gewann man 1973 ebenfalls zum zweiten Mal den Pokalsiegerwettbewerb. Dabei wurde im Endspiel die Mannschaft von Leeds United bezwungen.[9] Ein Jahr später konnte man die Coppa Italia im Finalspiel gegen Juventus Turin verteidigen. Auch im Pokal der Pokalsiegerwettbewerb stand man erneut im Finale, verlor jedoch überraschend mit 0:2 gegen den Pokalsieger aus der DDR, den 1. FC Magdeburg.[10]

Ende der 70er Jahre wurden weitere Erfolge gefeiert, so konnte man 1977 zum vierten Mal den nationalen Pokalwettbewerb für sich entscheiden, dabei schlug Milan im Final den Erzrivalen Inter Mailand mit 2:0. Im Jahr 1979 gewann der AC Mailand zum zehnten Mal die Meisterschaft, nach dem letzten Spieltag stand man vor dem AC Perugia und Juventus Turin auf Platz 1 der Tabelle.

1980 endete die Erfolgsserie abrupt, als der Klub zusammen mit Lazio Rom wegen illegaler Wettgeschäfte vom italienischen Fußballverband zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt wurde.[11] Auch wenn Milan umgehend der Wiederaufstieg gelang, erholte sich der Verein nur langsam und musste im Jahr darauf erneut den Weg in die zweite Liga antreten. Nach dem neuerlichen Abstieg in die Serie B gelang wiederholt der sofortige Wiederaufstieg in die oberste Spielklasse. Unter anderem wurde dies erreicht, da Lokalrivale Inter den Rossoneri drei Spieler auslieh, da Milan zu dieser Zeit nicht über die finanziellen Mittel verfügte, eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen.[12]

Sacchis „Gli Immortali“ (1986–1990)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als der italienische Unternehmer Silvio Berlusconi 1986 die Aktienmehrheit am Verein erwarb,[1] fand der AC Mailand wieder in die Erfolgsspur zurück. Die Mannschaft erfuhr einen erheblichen Neuaufbau, dabei wurde mit Arrigo Sacchi ein Trainer verpflichtet, welcher einen offensiven Fußball bevorzugte. Neben Roberto Donadoni wurden die Niederländer Ruud Gullit, Marco van Basten und Frank Rijkaard verpflichtet. Neben diesen offensiven Spielern und den beiden Verteidigern Franco Baresi und Paolo Maldini entwickelte sich eine schlagkräftige Mannschaft, welche ab Ende der achtziger Jahre den europäischen Vereinsfußball zu dominieren begann.

Während dieser Zeit wurde das Team Gli Immortali („Die Unsterblichen“) genannt. Dabei gewann der AC Mailand 1989 nach dem elften Gewinn der Meisterschaft im Jahr zuvor den Europapokal der Landesmeister[13], den Europäischen Supercup und den Weltpokal. In der nationalen Meisterschaft hingegen musste man sich am Saisonende mit dem dritten Rang hinter dem Stadtrivalen Inter und dem SSC Neapel begnügen.

1990 gelang dem AC Mailand die erfolgreiche Titelverteidigung im Europapokal der Landesmeister.[14] In der heimischen Liga musste man sich jedoch auch in diesem Jahr geschlagen geben und belegte nach dem SSC Neapel in der Endabrechnung Platz zwei.

Capellos „Gli Invincibili“ (1991–1996)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paolo Maldini (1993).

1991 verließ Arrigo Sacchi den Verein, um die italienische Fußballnationalmannschaft zu trainieren. Auch unter seinem Nachfolger Fabio Capello, welcher im Gegensatz zu seinem Vorgänger eher defensiv spielen ließ, blieb der AC Mailand erfolgreich. Außerdem kamen mit Zvonimir Boban und Dejan Savićević sowie Jean-Pierre Papin weitere Weltklassespieler. Doch wie schon im Jahr zuvor reichte es in der nationalen Meisterschaft wieder nur für den zweiten Platz. Diesmal musste man der Mannschaft von Sampdoria Genua den Vortritt lassen. Auch im Europacup scheiterten die Italiener bereits im Viertelfinale gegen den französischen Meister Olympique Marseille, den späteren Finalisten. Nachdem der Titelverteidiger als Gastgeber im ersten Spiel nicht über ein Unentschieden hinauskam, musste das Rückspiel in Marseille unbedingt gewonnen werden. Als beim Stand von 1:0 für die Franzosen kurz vor Schluss im Stadion die Flutlichtanlage ausfiel, nahmen das die Italiener zum Anlass, das Spiel abzubrechen. Daraufhin wurde der Verein für sein eigenmächtiges Handeln für ein Jahr von allen europäischen Klubwettbewerben ausgeschlossen.

In der Saison 1991/92 konnte man nach vier Jahren wieder den Scudetto gewinnen. Bezeichnet als Gli Invicibili („Die Unbesiegbaren“) blieb man dabei die gesamte Saison über in 58 Spielen ungeschlagen. Auch in den folgenden beiden Jahren blieb man die Nummer eins im eigenen Land.

Ab der Saison 1992/93 durfte Milan wieder am höchsten europäischen Klubwettbewerb teilnehmen, welcher erstmals unter der Bezeichnung UEFA Champions League durchgeführt wurde. Dabei gelang auf Anhieb wieder der Einzug ins Finale, wo man auf den letzten europäischen Bezwinger aus Marseille traf. Obwohl der AC Mailand als klarer Favorit in das Spiel ging, misslang die Revanche für die Viertelfinalniederlage zwei Jahre zuvor. Olympique Marseille hingegen feierte durch einen knappen 1:0-Sieg den ersten Gewinn der europäischen Königsklasse.

Das Finale der Champions League 1994 gegen den FC Barcelona entschied der A.C. Milan deutlich für sich.

Im darauf folgenden Jahr zogen die Mailänder wiederum in das Finale ein. Dabei vermochte die Mannschaft in der Vorrunde mit ihrem schon markanten Defensivfußball nur wenig zu überzeugen und konnte von sechs Spielen gerade einmal zwei gewinnen, bei vier Unentschieden. Aus diesem Grund galt der AC Mailand seit langer Zeit wieder als Außenseiter, da ihm mit dem FC Barcelona eine Mannschaft gegenüberstand, welche nach Ansicht vieler Beobachter den offensivsten und torreichsten Fußball dieser Zeit praktizierte. Doch letztlich blieb die erwartete Wachablösung im europäischen Vereinsfußball aus, der AC Mailand übernahm im Athener Olympiastadion vor 76.000 Zuschauer von Beginn an die Initiative und besiegte seinen spanischen Kontrahenten deutlich mit 4:0.[15]

Auch 1995 kam Milan zum nunmehr dritten Mal in Folge ins Finale der Champions League. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Stars unterlagen dabei den „jungen Wilden“ von Ajax Amsterdam im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 0:1. Der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 18-jährige Patrick Kluivert erzielte kurz vor Ende der regulären Spielzeit das entscheidende Tor.[16]

Mit dieser Niederlage ging in der europäischen Königsklasse eine 7-jährige Ära zu Ende, in welcher der AC Mailand eine prägende Rolle innehatte, welche in seiner Dominanz nur mit der von Real Madrid in den späten 1950er-Jahren zu vergleichen war. Die Italiener erreichten in dieser Zeit fünfmal das Finale, wobei sie letztlich dreimal Europas Fußballkrone erringen konnten.

Milan unter Ancelotti (2001–2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Danach endete vorerst die Überlegenheit des AC Mailand, da die Mannschaft im Umbruch stand. Trainer Fabio Capello verließ den Verein und wurde durch Óscar Tabárez aus Uruguay ersetzt. Ruud Gullit hatte schon 1993 sein Engagement beim Verein beendet, Marco van Basten musste wegen anhaltender Verletzungsprobleme seine Karriere beenden, und andere Stars früherer Jahre wie Franco Baresi konnten nicht mehr an ihre alte Leistungsfähigkeit anknüpfen. Neue spektakuläre Verpflichtungen wie die von Roberto Baggio oder George Weah konnten die dabei entstehenden Lücken nicht schließen, wodurch der Verein in Europa eine Reihe überraschender Niederlagen einstecken musste. In den Jahren 1997 und 1998 war der Klub aus Norditalien weit von den Erfolgen vergangener Tage entfernt, da er in dieser Zeit selbst auf nationaler Ebene nur einen Platz in der unteren Tabellenhälfte erreichen konnte. Nach kurzen erneuten Amtsperioden von Sacchi und Capello wurde schließlich Alberto Zaccheroni als Trainer verpflichtet, der die Durststrecke beendete und den Verein 1999 zur erneuten Meisterschaft führte. Trotzdem drehte sich das Trainerkarussell weiter, bis mit Carlo Ancelotti auch der internationale Erfolg zurückkehrte. Nachdem in den folgenden Jahren unter anderem die Torjäger Filippo Inzaghi, Andrij Schewtschenko, die kreativen Mittelfeldspieler Rui Costa, Andrea Pirlo und Clarence Seedorf, sowie Abwehrspieler Alessandro Nesta verpflichtet wurden, galt Milan wieder als eine der spielstärksten Mannschaften Europas und erreichte, nachdem man 2002 zum fünften Mal den nationalen Pokalwettbewerb gewinnen konnte, schließlich 2003 zum achten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale der Champions League. Hierbei gewann man im Elfmeterschießen gegen den Ligakonkurrenten Juventus Turin und konnte sich so den wertvollsten Titel Europas zum inzwischen sechsten Mal sichern.[17] In der Saison 2003/04 schied der AC Mailand als Titelverteidiger im Viertelfinale gegen Deportivo La Coruña aus. Nachdem das Hinspiel im Giuseppe-Meazza-Stadion mit 4:1 gewonnen wurde, verlor man das Rückspiel im Estadio Riazor überraschend mit 0:4.[18] National verlief die Saison jedoch erfreulicher und so konnte man 2004 die 17. Meisterschaft feiern. Andrij Schewtschenko wurde dabei mit 24 Saisontreffern Torschützenkönig.

Am 28. Mai 2003 gewann Milan zum sechsten Mal die Champions League. Im Finalspiel bezwang man Juventus Turin im Elfmeterschießen.

In der Saison 2004/05 stand der AC Mailand erneut im Finale der Champions League, wo der Gegner diesmal FC Liverpool hieß. Dieses Spiel sollte als eines der denkwürdigsten in die Geschichte des europäischen Meistercups eingehen. Nachdem der große Favorit aus Italien anfangs seinen Gegner nach Belieben beherrschte und zur Halbzeit bereits mit drei Toren führte, kämpften sich die Engländer wieder ins Spiel zurück und erreichten die Verlängerung. Nachdem diese keine Entscheidung brachte, wurde der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt, in welchem Milan schließlich das schon sicher geglaubte Spiel doch noch verlor.[19]

Ein Jahr später konnte der AC Mailand das Halbfinale der Champions League erreichen, musste sich dort jedoch dem späteren Sieger FC Barcelona geschlagen geben.[20]

Im Mai 2006 wurde die italienische Liga von einem Skandal erschüttert, in welchen neben Juventus Turin auch der AC Mailand verwickelt war. Als Konsequenz wurden dem Mailänder Verein für die gerade abgeschlossene Saison 2005/06 44 Punkte abgezogen. Dadurch verlor Milan den zweiten Platz und damit die verbundene direkte Qualifikation für die Champions League 2006/07. Ein Berufungsgericht milderte allerdings den Richterspruch ab und reduzierte die Strafe auf 30 Punkte Abzug, wodurch der Verein in der Endabrechnung noch den dritten Tabellenplatz belegte und zumindest noch die Champions League über die Qualifikationsrunde erreichen konnte. Außerdem bekam der Verein für die darauf folgende Spielzeit 2006/07 einen Abzug von 15 Punkten, welcher nach der Berufung auf acht Punkte reduziert wurde.[21]

Der A.C. Milan feierte am 23. Mai 2007 den nunmehr siebten Gewinn der europäischen Königsklasse. Im Finale wurde der FC Liverpool geschlagen.

Trotz dieses mühevollen Umwegs erreichte Milan in der Saison 2006/07 wiederum das Finale der Champions League, wo mit dem FC Liverpool der Endspielgegner von Istanbul wartete. Doch anders als im legendären Finale von 2005 behielten die Rossoneri hier das bessere Ende für sich und gewannen durch zwei Tore von Filippo Inzaghi verdient mit 2:1.[22] Im August des gleichen Jahres konnte der AC Mailand dem siebten Triumph in der Königsklasse noch den nunmehr fünften Gewinn des UEFA Super Cups hinzufügen, als in Monaco der amtierende UEFA-Cup Sieger FC Sevilla mit 3:1 bezwungen wurde.[23]

Am 16. Dezember 2007 gelang dem AC Mailand zum ersten Mal der Sieg der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, wobei in Yokohama der Sieger der Copa Libertadores 2007, die Boca Juniors, mit 4:2 geschlagen wurden.[24] Die Saison 2007/08 wurde auf einem enttäuschenden fünften Tabellenplatz abgeschlossen, wodurch man in der Saison 2008/09 die Champions League verpasste. Im UEFA-Pokal setzte man sich in der ersten Runde gegen den FC Zürich durch, in der Gruppenphase traf man auf SC Heerenveen, Sporting Braga, FC Portsmouth und den VfL Wolfsburg. Bereits im Sechzehntelfinale schieden die Rossoneri überraschend gegen Werder Bremen aus.[25]

Der 18. Scudetto (2010–2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der Saison 2010/11 kam mit Massimiliano Allegri ein neuer Trainer, auch der Kader wurde mit neuen Spielern verstärkt. Für die Offensive wurden die Stürmer Zlatan Ibrahimović und Robinho verpflichtet, zur Wintertransferperiode im Dezember zudem der italienische Nationalspieler Antonio Cassano sowie im Januar der international erfahrene Mark van Bommel. Zusammen mit Leistungsträgern wie Thiago Silva, Alessandro Nesta, Gennaro Gattuso, Clarence Seedorf, Andrea Pirlo und Alexandre Pato wurde eine Mannschaft geformt, welche nach sieben Jahren bereits drei Spieltage vor Saisonende den 18. Meistertitel fixieren konnte.

In der Champions League schieden die Mailänder dagegen bereits im Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur aus. In der darauffolgenden Saison 2011/12 musste man sich in der Meisterschaft knapp Juventus Turin geschlagen geben. In der Champions League erreichten die Mailänder das Viertelfinale gegen den FC Barcelona.[26]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anschließend wurde ein Umbruch eingeleitet mit dem Ziel, die in die Jahre gekommene Mannschaft zu verjüngen. Zur Saison 2012/13 verließen Vereinsikonen wie Gennaro Gattuso, Alessandro Nesta, Filippo Inzaghi und Clarence Seedorf den Verein oder beendeten ihre Karrieren. Der AC Mailand erreichte in dieser Saison zwar mit einem Endspurt noch Platz 3, scheiterte in der Champions League jedoch erneut am FC Barcelona.

Die Saison 2013/14 sollte für den Verein eine der enttäuschendsten der Neuzeit werden, woran auch die Rückkehr des früheren Herzstücks Kaká nicht viel änderte. Clarence Seedorf trat im Januar 2014 für den Rest der Saison die Nachfolge des entlassenen Massimiliano Allegri an, blieb jedoch glücklos und so erreichte man nur den 8. Platz, während man in der Champions League im Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Atlético Madrid ausschied.[27] Aufgrund des verpassten Europapokals verließ Kaká bereits nach einem Jahr wieder den Verein.

Zur Saison 2014/15 wurde der frühere Milan-Stürmer und anschließende Jugendtrainer Filippo Inzaghi am 10. Juni 2014 Trainer der ersten Mannschaft.[28] Es wurden unter anderem Torhüter Diego Lopez, Mittelfeldspieler Giacomo Bonaventura sowie die Stürmer Jérémy Ménez und Fernando Torres unter Vertrag genommen. Man startete erfolgreich in die neue Saison, nach den ersten zehn Partien stand man auf den vorderen Plätzen. Nach einer durchwachsenen und von Verletzungen geprägten zweiten Saisonhälfte schloss Milan jedoch nur auf dem 10. Platz ab; somit verpasste man im zweiten Jahr in Folge die internationalen Plätze. Am Ende der Saison 2015/16 belegte der Verein den 7. und damit den ersten nicht für den Europapokal qualifizierenden Platz. In der Coppa Italia war Milan mit Siniša Mihajlović im Finale an Juventus Turin gescheitert. In der Saison 2016/17 erreichte der Verein mit Vincenzo Montella als Sechstplatzierter erstmals nach drei Jahren Unterbrechung wieder einen Europapokalplatz.

Am 27. November 2017 wurde Trainer Vincenzo Montella nach 20 Punkten in 14 Spielen der Serie A entlassen. Sein Nachfolger wurde der frühere Milan-Spieler Gennaro Gattuso, mit dem man die Saison auf Platz 6 beendete und sich damit für die Europa League qualifizierte.[29]

Im Juni 2018 wurde der AC Mailand von der UEFA wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay-Reglement für zwei Jahre vom Europapokal ausgeschlossen, nachdem der Verein zwischen 2015 und 2017 ein Transferminus von 255 Millionen Euro verzeichnete.[30] Milan hat dieses Urteil vor dem Internationalen Sportgerichtshof angefochten.[31] Dieser stellte fest, dass die Strafe für den Verstoß unverhältnismäßig sei und gab dem Einspruch statt. Der AC Mailand darf nun doch in der Saison 2018/19 an der UEFA Europa League teilnehmen.[32]

Spiel- und Trainingsstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Spielstätte war von 1900 bis 1903 der Trotter an der Piazza Doria, von 1903 bis 1905 das Acquabella am Corso Indipendenza, von 1906 bis 1914 der Campo di Porta Monforte, von 1914 bis 1920 das Velodromo Sempione und von 1920 bis 1926 der Campo di Viale Lombardia.[33]

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von der Westtribüne auf die Curva Sud (2009).

1925 entschied sich Milans Vereinspräsident Piero Pirelli für ein neues Stadion und ließ das San Siro innerhalb von 13 Monaten errichten. Das Stadion diente seither als Austragungsstätte zahlreicher Sportgroßveranstaltungen wie etwa den Fußball-Weltmeisterschaften 1934 und 1990, der Fußball-Europameisterschaft 1980, sowie bis dato elf Europapokal-Endspielen. Ursprünglich war es Eigentum des AC Mailand, seit 1947 teilen sich die beiden Mailänder Vereine das Stadion. Die Einweihung fand am 19. September 1926 mit einem Freundschaftsspiel zwischen Milan und Inter statt.[34]

Von Oktober 1941 bis Juni 1945, während des Zweiten Weltkriegs, spielte Milan in der Arena Civica, denn das San Siro war für viele Rossoneri-Fans aufgrund der fehlenden Elektrizität nicht zu erreichen.

Der offizielle Stadionname wurde nach einem Umbau im März 1980 zu Ehren des Fußballspielers Giuseppe Meazza vergeben, der für beide Mailänder Vereine spielte. Der von den Anhängern immer noch häufig verwendete Name San Siro ist zugleich der Name des Stadtteils, in welchem sich das Stadion befindet.

Das Giuseppe-Meazza-Stadion ist ein vom europäischen Fußballverband UEFA in die Kategorie 4 (Elitestadion) eingeordnetes Stadion und zählt zu den größten Europas.[35] Seit Baubeginn wurde das Stadion mehrmals modernisiert und bietet aktuell 80.018 Zuschauern Platz. Es beherbergt außerdem Fanshops, Restaurants und ein Museum der beiden Mailänder Vereine.[36]

Centro Sportivo Milanello[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Trainings- und Ausbildungszentrum Centro Sportivo Milanello[37] liegt nordwestlich von Mailand in der Provinz Varese. Auf einer Fläche von 160.000 m² befinden sich die Trainingsanlagen sowie das sportmedizinische Zentrum Milan-Lab. Es wird als eines der renommiertesten und innovativsten europäischen Sportzentren angesehen.

Die italienische Fußballnationalmannschaft nutzte das Trainingszentrum, um sich auf die Europameisterschaften 1988, 1996 und 2000 vorzubereiten.[38]

Jugendarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der AC Mailand unterhält zahlreiche Ausbildungscamps in Italien und weiteren Ländern Europas, sowie in Amerika, Nordafrika und dem Nahen Osten.[39] Aus den Jugendabteilungen gingen bis dato viele spätere Vereinsgrößen, Rekord- und ehemalige sowie aktuelle Nationalspieler hervor, darunter weltbekannte Namen wie Paolo Maldini, Franco Baresi, Giovanni Trapattoni, Demetrio Albertini und Alessandro Costacurta. Aktuell befinden sich sieben Spieler aus der eigenen Jugend im Kader der Profimannschaft, sowie sieben ehemalige Jugendspieler im Kader der italienischen Nationalmannschaft.[40]

Erfolge der Jugendmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fans und Anhänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brigate Rossonere (2006)

Die organisierten Fan-Gruppen sind traditionell in der Curva Sud des Stadions zu finden.[41] Eines ihrer Lieder ist die Mailänder Hymne O mia bela Madunina mit dem Refrain „… ma Milan è un gran Milan“ (… aber Mailand ist ein großes Mailand).

Die Fossa dei Leoni (ital., Höhle der Löwen) war eine 1968 gegründete Ultrà-Gruppierung und hatte bis zu 10.000 Mitglieder. Im Gegensatz zur zweiten großen Fan-Gruppierung, der Brigate Rossonere, war sie aufgrund ihrer Größe unpolitisch. Zwischen der Fossa dei Leoni und der Brigate Rossonere gab es ein Abkommen, das vorschrieb, dass Politik im Stadion nichts zu suchen hat. Dieses Abkommen besteht bis heute zwischen allen Gruppen.

Die 1975 gegründete Brigate Rossonere welche derzeit als die größte organisierte Anhängerschaft des Vereins gilt, sowie die 1967 gegründete Commandos Tigre sind im Unterrang der Curva Sud zu finden.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inter Mailand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielszene aus dem Derby della Madonnina von 1915.

Der AC Mailand ist Teil eines der bekanntesten Fußballderbys der Welt, dem Mailänder Stadtderby. Das Derby della Madonnina, welches nach der Madonnenstatue auf der zentralen Turmspitze des Mailänder Doms benannt wurde und im Gegensatz zu vielen anderen Derbys nicht von geographischen, kulturellen oder politischen Gegensätzen geprägt ist, sondern seine besondere Brisanz dadurch erhält, dass Inter Mailand aus dem älteren Milan hervorging, beide Vereine sich das Stadion teilen und die Klubs national und international ähnlich erfolgreich sind. Mailand ist die einzige Stadt, welche zwei Champions-League-Sieger beheimatet.

Seit den Anfängen des italienischen Erstliga-Betriebes waren beide Vereine zusammen mit dem Juventus Turin regelmäßige Konkurrenten um die italienische Meisterschaft.

Juventus Turin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szene des UEFA-Champions-League-Endspiels 2003 zwischen dem AC Mailand und Juventus Turin.

Zu den Klassikern des italienischen Fußballs zählt das Duell zwischen dem AC Mailand, dem erfolgreichsten italienischen Verein auf internationaler Ebene und Juventus Turin, dem Rekordmeister der Serie A.

Die Rivalität zeichnet sich dadurch aus, dass bei diesen Partien die beiden italienischen Vereine mit den meisten Titelgewinnen, sowie der größten Fangemeinschaft Italiens aufeinander treffen.[42][43]

Beide Vereine standen sich am 28. Mai 2003 im UEFA-Champions-League-Endspiel gegenüber, das der AC Mailand mit 0:0 nach Verlängerung und 3:2 im Elfmeterschießen gewann.

Finanzsituation und Eigentümerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Associazione Calcio Milan S.p.A. wurde von April 2017 bis Juli 2018 mit 99,93 Prozent von einem Konsortium um den Präsidenten Li Yonghong über das luxemburgische Unternehmen Rossoneri Sport Investment Lux S.à r.l. gehalten, nachdem sie von 1986 bis 2017 eine fast 100-prozentige Tochtergesellschaft der italienischen Holding Fininvest um Silvio Berlusconi war.[44]

Am 5. August 2016 teilte Fininvest mit, sie habe sich mit dem chinesischen Investoren-Konsortium Sino-Europe Sports Investment Management Changxing Co. Ltd. auf den Verkauf ihrer sämtlichen Anteile am Klub (entsprechend 99,93 %) geeinigt und dazu einen Vorvertrag unterschrieben. An dem Konsortium sind neben Hauptinvestor Li Yonghong, der zugleich Vorsitzender ist, auch der Staatsfonds Haixia Capital und künftig noch weitere private und staatliche Geldgeber beteiligt. In dem Vertrag wird der Klub mit 740 Millionen Euro bewertet, unter Berücksichtigung seiner 220 Millionen Euro Schulden. Das Konsortium verpflichtete sich, in den kommenden drei Jahren insgesamt 350 Millionen Euro in den Verein zu investieren. Im April 2017 wurde der Kauf abgewickelt.[44]

Zum Verein gehörende Tochterunternehmen sind die Milan Real Estate S.p.A. (100 %), Milan Entertainment S.r.l. (100 %), Fondazione Milan – Onlus (100 %), M-I Stadio S.r.l. (50 %) und Asansiro S.r.l. (45 %).[45]

In der Saison 2015/16 erwirtschaftete der AC Mailand einen Umsatz von 214,7 Millionen Euro und ist damit der drittumsatzstärkste Fußballverein Italiens; weltweit belegt der Verein in dieser Kategorie Platz 16.[46]

Am 9. Juli 2018 übernahm die US-amerikanische Investmentgesellschaft Elliott Management Corporation die Führung des Vereins, nachdem das Konsortium um Li Yonghong über das luxemburgische Unternehmen Rossoneri Sport Investment Lux S.à r.l. den Kreditrückzahlungen an Elliott nicht nachgekommen war, sowie die finanziellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht mehr gewährleisten konnte.[47]

Milan TV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Milan TV ist der Abonnement-basierte Fernsehsender. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Reportagen, Porträts, Interviews, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre sowie die Übertragung zahlreicher Spiele der Serie A, Champions League, Coppa Italia und der Jugendmannschaften.[48]

Fondazione Milan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fondazione Milan Onlus ist eine Stiftung, die sich durch den Verein sowie Sponsoren und Spenden finanziert. Ihr Ziel ist es, die sozialen und kulturellen Werte das Sportes im Allgemeinen und des Vereins im Besonderen in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Die weltweit operierende Stiftung betreibt in erster Linie Projekte in den Bereichen schulischer und beruflicher Ausbildung junger Menschen, Menschenrechte, Bildung, Sport, humanitäre Hilfe in Entwicklungsländern und die Aufrechterhaltung der Beziehungen zwischen nationalen und internationalen Institutionen.[49]

Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrüster ist seit 2018 der deutsche Sportartikelhersteller Puma.[50] Aktueller Hauptsponsor des AC Mailand ist Emirates.[51]

1987 schloss Milan einen Werbevertrag mit Mediolanum, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Motta (1992–1994), Opel (1994–2006), Bwin (2006–2010) und Emirates (2010–).[52]

Vereinsfarben und -wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der AC Mailand trägt seit seiner Gründung 1899 die Farben Rot und Schwarz, dazu weiße oder schwarze Hosen und schwarze Stutzen.[53] Das Auswärtstrikot wird traditionell in weiß gehalten. Das heutige Vereinswappen kombiniert die Farben des Vereins und die der Stadt Mailand, es zeigt das Akronym ACM im oberen und das Gründungsjahr 1899 im unteren Teil.

Daten und Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trophäen im Vereinsmuseum Mondo Milan.

In Bezug auf die Summe internationaler Titelgewinne zählt der AC Mailand zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt. Allein im bedeutendsten europäischen Klubwettbewerb stand Milan bisher elfmal im Finale und blieb dabei siebenmal siegreich.[54] Titelgewinne werden traditionsgemäß auf dem Piazza del Duomo gefeiert.

National Titel Saison
Italienische Meisterschaft 18 1901, 1906, 1907, 1950/51, 1954/55, 1956/57, 1958/59, 1961/62, 1967/68, 1978/79, 1987/88, 1991/92, 1992/93, 1993/94, 1995/96, 1998/99, 2003/04, 2010/11
Italienischer Supercup 7 1988, 1992, 1993, 1994, 2004, 2011, 2016
Italienischer Pokal 5 1966/67, 1971/72, 1972/73, 1976/77, 2002/03
Medaglia del Re 3 1900, 1901, 1902
International Titel Saison
Europapokal der Landesmeister /
UEFA Champions League
7 1962/63, 1968/69, 1988/89, 1989/90, 1993/94, 2002/03, 2006/07
UEFA Super Cup 5 1989, 1990, 1994, 2003, 2007
Europapokal der Pokalsieger 2 1967/68, 1972/73
Coppa Latina 2 1951, 1956
Mitropacup 1 1981/82
Weltweit Titel Saison
Weltpokal 3 1969, 1989, 1990
FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 1 2007
  • Rekord
  • Individuelle Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Marco van Basten

    Ballon d’Or (Europas Fußballer des Jahres) (8)

    FIFA Ballon d’Or/Weltfußballer des Jahres (6)[55]

    Torschützenkönig der UEFA Champions League: (4)[56]

    UEFA Club Football Awards (6)[57]

    • Paolo Maldini 2007 (Bester Verteidiger), Clarence Seedorf 2007 (Bester Mittelfeldspieler), Kaká 2005 (Bester Mittelfeldspieler), Kaká 2007 (Bester Stürmer), Kaká 2007 (UEFA Fußballer des Jahres), Alexandre Pato 2009 (Bester Stürmer), Carlo Ancelotti 2003 (UEFA Trainer des Jahres), Carlo Ancelotti 2007 (UEFA Trainer des Jahres)

    Bester Spieler der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft (1)[58]

    World Soccer (11)[59]

    FIFA Order of Merit: (1)[60]

    National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Torschützenkönig (17)[61] (Rekord)

    Fußballer des Jahres/Guerin d’Oro (6)[62]

    Trainer des Jahres (3)

    Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Kader der Profimannschaft (2018/19)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nr. Nat. Name Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis
    Torhüter
    25 SpanienSpanien Pepe Reina 31.08.1982 2018 2021
    90 ItalienItalien Antonio Donnarumma 07.07.1990 2017 2021
    99 ItalienItalien Gianluigi Donnarumma 25.02.1999 2013 2021
    Abwehrspieler
    02 ItalienItalien Davide Calabria 06.12.1996 2006 2022
    12 ItalienItalien Andrea Conti 02.03.1994 2017 2022
    13 ItalienItalien Alessio Romagnoli (C)Kapitän der Mannschaft 12.01.1995 2015 2020
    17 KolumbienKolumbien Cristián Zapata 30.09.1986 2013 2019
    20 ItalienItalien Ignazio Abate 12.11.1986 1999 2019
    22 ArgentinienArgentinien Mateo Musacchio 26.08.1990 2017 2021
    23 KroatienKroatien Ivan Strinić 17.07.1987 2018 2021
    33 ItalienItalien Mattia Caldara 05.05.1994 2018 2023
    68 SchweizSchweiz Ricardo Rodríguez 25.08.1992 2017 2021
    93 UruguayUruguay Diego Laxalt 07.02.1993 2018 2022
    Mittelfeldspieler
    04 ArgentinienArgentinien José Mauri 16.05.1996 2015 2019
    05 ItalienItalien Giacomo Bonaventura 22.08.1989 2014 2020
    14 FrankreichFrankreich Tiemoué Bakayoko 17.08.1994 2018 2019
    18 ItalienItalien Riccardo Montolivo 18.01.1985 2012 2019
    21 ArgentinienArgentinien Lucas Biglia 30.01.1986 2017 2020
    79 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Franck Kessié 19.12.1996 2017 2021
    91 ItalienItalien Andrea Bertolacci 18.06.1996 2015 2019
    Stürmer
    07 SpanienSpanien Samu Castillejo 18.01.1995 2018 2023
    08 SpanienSpanien Suso 19.11.1993 2015 2022
    09 ArgentinienArgentinien Gonzalo Higuaín 10.12.1987 2018 2019
    10 TurkeiTürkei Hakan Çalhanoğlu 08.02.1994 2017 2021
    11 ItalienItalien Fabio Borini 29.03.1991 2017 2018
    63 ItalienItalien Patrick Cutrone 03.01.1998 2007 2021
    77 KroatienKroatien Alen Halilović 11.01.1996 2018 2021
    Stand: 19. August 2018[63][64]

    Vereinsführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Gennaro Gattuso
    Trainerstab[65][66]
    Funktion Name
    Cheftrainer Gennaro Gattuso
    Co-Trainer Luigi Riccio
    Torwarttrainer Valerio Fiori
    Giorgio Bianchi
    Techn. Assistent Massimo Innocenti
    Francesco Sarlo
    Fitnesstrainer Bruno Giovanni Dominici
    Dino Tenderini
    Mannschaftsarzt Marco Freschi
    Jugendtrainer Alessandro Lupi
    Management[67][66]
    Funktion Name
    Präsident und Vorstandsvorsitzender Paolo Scaroni
    Technischer Sportdirektor Leonardo
    Direktor strategische sportliche Entwicklung Paolo Maldini
    Trainingszentrum-Direktor Vittorio Mentana
    Organisationsdirektorin Agata Frigerio
    Finanzdirektorin Valentina Montanari
    Marketing-Manager Lorenzo Giorgetti
    Nachwuchskoordinator Filippo Galli
    Medizinischer Direktor Daniele Tognaccini
    Markenbotschafter Franco Baresi

    Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Torhüter

    Abwehrspieler

    Mittelfeldspieler

    Stürmer

    Spielerrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    (Stand: Saisonende 2017/18; angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore)

    Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Paolo Maldini
    • In allen Wettbewerben: Paolo Maldini, 902.[68]
    • Italienische Liga: Paolo Maldini, 647.
    • Italienischer Pokal: Franco Baresi, 97.[69]
    • Europapokal: Paolo Maldini, 168.
    • Jüngster Spieler der 1. Mannschaft: Paolo Maldini, 16 Jahre und 208 Tage (gegen Udinese Calcio, 20. Januar 1985).[70]
    • Jüngster Spieler in der UEFA Champions League: Bryan Cristante, 16 Jahre und 279 Tage (gegen FC Viktoria Plzeň, 6. Dezember 2011).[71]
    • Ältester Spieler der 1. Mannschaft: Alessandro Costacurta, 41 Jahre und 25 Tage (gegen Udinese Calcio, 19. Mai 2007).[72]
    • Längste Karriere im Verein: Paolo Maldini, 24 Jahre und 132 Tage (20. Januar 1985 bis 31. Mai 2009).
    • Nach den Karriereenden von Franco Baresi und Paolo Maldini wurden deren Rückennummern aufgrund der Verdienste und Treue zum Verein bis auf weiteres nicht mehr vergeben.[73]
    # Name Zeitraum Serie A Coppa Italia Europapokal Sonstige Gesamt
    01 ItalienItalien Paolo Maldini 1984–2009 647 72 168 15 902
    02 ItalienItalien Franco Baresi 1977–1997 532 97 75 15 719
    03 ItalienItalien Alessandro Costacurta 1986–2007 458 78 116 11 663
    04 ItalienItalien Gianni Rivera 1960–1979 501 74 76 7 658
    05 ItalienItalien Mauro Tassotti 1980–1997 429 75 64 15 583
    06 ItalienItalien Massimo Ambrosini 1995–1997
    1998–2013
    344 37 99 9 489
    07 ItalienItalien Gennaro Gattuso 1999–2012 335 26 101 6 468
    08 NiederlandeNiederlande Clarence Seedorf 2002–2012 300 25 102 5 432
    09 ItalienItalien Angelo Anquilletti 1966–1977 278 71 62 7 418
    10 ItalienItalien Cesare Maldini 1954–1966 347 9 42 14 412

    Tore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Gianni Rivera
    # Name Zeitraum Serie A Coppa Italia Europapokal Sonstige Gesamt
    01 SchwedenSchweden Gunnar Nordahl 1949–1956 210 0 4 7 221
    02 UkraineUkraine Andrij Schewtschenko 1999–2006
    2008–2009
    127 7 38 4 175
    03 ItalienItalien Gianni Rivera 1960–1979 122 28 13 1 164
    04 BrasilienBrasilien ItalienItalien José Altafini 1958–1965 120 9 20 12 161
    05 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Aldo Boffi 1936–1945 109 22 0 0 131
    06 ItalienItalien Filippo Inzaghi 2001–2012 73 10 41 2 126
    07 NiederlandeNiederlande Marco van Basten 1987–1995 90 13 17 2 124
    08 ItalienItalien Giuseppe Santagostino 1921–1932 103 2 0 1 106
    09 BrasilienBrasilien Kaká 2003–2009
    2013–2014
    77 0 25 2 104
    10 ItalienItalien Pierino Prati 1966–1973 72 14 16 0 102

    Spielführer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Herbert Kilpin
    Spielführer[78]
    Amtszeit Name
    1899–1900 EnglandEngland David Allison
    1901–1907 EnglandEngland Herbert Kilpin
    1908–1909 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gerolamo Radice
    1909–1910 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Moda
    1910–1911 BelgienBelgien Max Tobias
    1911–1913 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Rizzi
    1913–1915 BelgienBelgien Louis Van Hege
    1915–1916 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Marco Sala
    1916–1919 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Aldo Cevenini
    1919–1921 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alessandro Scarioni
    1921–1922 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Cesare Lovati
    1922–1924 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Francesco Soldera
    1924–1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Bronzini
    1926–1927 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gianangelo Barzan
    1927–1929 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Abdon Sgarbi
    1928–1930 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alessandro Schienoni
    Spielführer
    Amtszeit Name
    1930–1933 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Mario Magnozzi
    1934–1936 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Bonizzoni
    1936–1939 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Perversi
    1939–1940 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Bonizzoni
    1940–1941 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Bruno Arcari
    1941–1942 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Meazza
    1942–1944 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Antonini
    1944–1945 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Paolo Todeschini
    1945–1949 ItalienItalien Giuseppe Antonini
    1949–1952 ItalienItalien Andrea Bonomi
    1952–1953 ItalienItalien Carlo Annovazzi
    1953–1954 ItalienItalien Omero Tognon
    1954–1956 SchwedenSchweden Gunnar Nordahl
    1956–1961 SchwedenSchweden Nils Liedholm
    1961 ItalienItalien Francesco Zagatti
    1961–1966 ItalienItalien Cesare Maldini
    Spielführer
    Amtszeit Name
    1966–1975 ItalienItalien Gianni Rivera
    1975–1976 ItalienItalien Romeo Benetti
    1976–1979 ItalienItalien Gianni Rivera
    1979–1980 ItalienItalien Albertino Bigon
    1980–1981 ItalienItalien Aldo Maldera
    1981–1982 ItalienItalien Fulvio Collovati
    1982–1997 ItalienItalien Franco Baresi
    1997–2009 ItalienItalien Paolo Maldini
    2009–2013 ItalienItalien Massimo Ambrosini
    2013–2017 ItalienItalien Riccardo Montolivo
    2017–2018 ItalienItalien Leonardo Bonucci
    seit 2018 ItalienItalien Alessio Romagnoli

    Vereinsstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    (Stand: Saisonende 2017/18)[79]

    Wettbewerb Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Tore Gegentore
    National
    Serie A 2866 1377 847 642 4684 2944
    Ante Girone Unico 380 191 70 119 823 544
    Serie B 76 37 30 9 126 65
    Italienischer Pokal 371 193 96 82 634 365
    Italienischer Supercup 10 5 3 2 16 10
    Torneo Estivo 3 0 1 2 2 5
    Campionati bellici 81 47 13 21 177 101
    Play-offs 5 2 3 0 7 5
    International (UEFA und FIFA)
    Europapokal der Landesmeister /
    UEFA Champions League
    249 125 64 60 416 233
    UEFA-Pokal / UEFA Europa League 82 44 17 21 136 77
    Europapokal der Pokalsieger 30 17 10 3 47 20
    UEFA Super Cup 12 7 3 2 13 11
    Weltpokal /
    FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
    12 6 1 5 22 17
    Sonstige
    Messestädte-Pokal 13 5 3 5 11 13
    Mitropacup 10 5 2 3 13 9
    Coppa Latina 10 7 0 3 30 22
    Coppa dell'Amicizia 16 10 3 3 45 23
    Alpenpokal 5 1 2 2 3 3
    Gesamt 4231 2079 1168 984 7205 4467

    Spiele

    Siege

    Niederlagen

    • Die meisten Meisterschaftsniederlagen – 15 in 34 Spielen, (1930/31)
    • Die wenigsten Meisterschaftsniederlagen – ungeschlagen in 34 Spielen, (1991/92)
    • Höchste Meisterschaftsniederlage – 0:5 gegen AS Rom, 3. Mai 1998
    • Höchste Coppa Italia-Niederlage – 0:5 gegen AC Florenz, 13. April 1940, 0:5 gegen FC Turin, 16. Mai 1943
    • Höchste Niederlage im Europapokal – 0:6 gegen Ajax Amsterdam, 16. Januar 1974 Europäischer Supercup

    Tore

    • Die meisten in einer Meisterschaftssaison erzielten Tore – 118 in 38 Spielen, (1949/50)
    • Die wenigsten in einer Meisterschaftssaison erzielten Tore – 21 in 30 Spielen, (1981/82)
    • Die meisten Gegentore in einer Saison – 62 in 34 Spielen, (1932/33)
    • Die wenigsten Gegentore in einer Saison – 12 in 30 Spielen, (1968/69)

    Punkte

    • Die meisten Punkte in einer Saison (2 pro Sieg) – 60 in 38 Spielen, (1950/51)
    • Die wenigsten Punkte in einer Saison (2 pro Sieg) – 24 in 30 Spielen, (1981/82)
    • Die meisten Punkte in einer Saison (3 pro Sieg) – 82 in 34 Spielen, (2003/04), 82 in 38 Spielen, (2010/11),
    • Die wenigsten Punkte in einer Saison (3 pro Sieg) – 43 in 34 Spielen, (1996/97)

    Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nereo Rocco (1969)
    • Erster Trainer: Herbert Kilpin, von 1899 bis 1906.[80]
    • Längste Amtszeiten:
      • Eine Amtszeit: Carlo Ancelotti, 7 Jahre und 236 Tage, vom 6. November 2001 bis 30. Juni 2009.[81]
      • Mehrere Amtszeiten: Nereo Rocco, 9 Jahre und 161 Tage, zwischen 1961 und 1974 in vier Amtszeiten als Trainer, später von 1975 bis 1977 in zwei Amtszeiten als Technischer Direktor.[82]
    • Die meisten Spiele als Trainer: Nereo Rocco trainierte den Verein über 459 Spiele (323 als Trainer und 136 als Technischer Direktor).
    Cheftrainer[83]
    Amtszeit Name
    1899–1906 EnglandEngland Herbert Kilpin
    1906–1907 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Daniele Angeloni
    1907–1910 technische Kommission
    1910–1911 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Camperio
    1911–1914 technische Kommission
    1915–1922 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Moda
    1922–1924 OsterreichÖsterreich Ferdi Oppenheim
    1924–1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Vittorio Pozzo
    1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Moda
    1926–1928 EnglandEngland Herbert Burgess
    1928–1931 OsterreichÖsterreich Engelbert König
    1931–1933 Ungarn 1918Ungarn József Bánás
    1933–1934 Ungarn 1918Ungarn József Viola
    1934–1937 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Adolfo Baloncieri
    1937 EnglandEngland William Garbutt
    1937–1938 OsterreichÖsterreich Hermann Felsner,
    Ungarn 1918Ungarn József Bánás
    1938–1940 Ungarn 1918Ungarn József Viola
    1940–1941 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Ara,
    Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Antonio Busini
    1941–1943 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Mario Magnozzi
    1943–1945 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Santagostino
    1946 ItalienItalien Adolfo Baloncieri
    1946–1949 ItalienItalien Giuseppe Bigogno
    1949–1952 Ungarn 1949Ungarn Lajos Czeizler
    Cheftrainer
    Amtszeit Name
    1952 SchwedenSchweden Gunnar Gren
    1952–1953 ItalienItalien Mario Sperone
    1953–1954 Ungarn 1949Ungarn Béla Guttmann
    1954 ItalienItalien Antonio Busini
    1954–1956 UruguayUruguay ItalienItalien Ettore Puricelli
    1957–1960 ItalienItalien Giuseppe Viani
    1960–1961 ItalienItalien Paolo Todeschini
    1961–1963 ItalienItalien Nereo Rocco
    1963–1964 ArgentinienArgentinien Luis Carniglia
    1963–1966 SchwedenSchweden Nils Liedholm
    1966 ItalienItalien Giovanni Cattozzo
    1966–1967 ItalienItalien Arturo Silvestri
    1967–1972 ItalienItalien Nereo Rocco
    1973–1974 ItalienItalien Cesare Maldini
    1974 ItalienItalien Giovanni Trapattoni
    1974–1975 ItalienItalien Gustavo Giagnoni
    1975 ItalienItalien Nereo Rocco
    1975–1976 ItalienItalien Paolo Barison
    1976 ItalienItalien Giovanni Trapattoni
    1976–1977 ItalienItalien Giuseppe Marchioro
    1977 ItalienItalien Nereo Rocco
    1977–1979 SchwedenSchweden Nils Liedholm
    1979–1981 ItalienItalien Massimo Giacomini
    1981 ItalienItalien Italo Galbiati
    1981–1982 ItalienItalien Luigi Radice
    Cheftrainer
    Amtszeit Name
    1982 ItalienItalien Italo Galbiati
    1982 ItalienItalien Francesco Zagatti
    1982–1984 ItalienItalien Ilario Castagner
    1984 ItalienItalien Italo Galbiati
    1984–1987 SchwedenSchweden Nils Liedholm
    1987 ItalienItalien Fabio Capello
    1987–1991 ItalienItalien Arrigo Sacchi
    1991–1996 ItalienItalien Fabio Capello
    1996 UruguayUruguay Óscar Tabárez
    1996–1997 ItalienItalien Giorgio Morini
    1997 ItalienItalien Arrigo Sacchi
    1997–1998 ItalienItalien Fabio Capello
    1998–2001 ItalienItalien Alberto Zaccheroni
    2001 ItalienItalien Cesare Maldini
    2001 TurkeiTürkei Fatih Terim
    2001–2009 ItalienItalien Carlo Ancelotti
    2009–2010 BrasilienBrasilien Leonardo
    2010–2014 ItalienItalien Massimiliano Allegri
    2014 NiederlandeNiederlande Clarence Seedorf
    2014–2015 ItalienItalien Filippo Inzaghi
    2015–2016 SerbienSerbien Siniša Mihajlović
    2016 ItalienItalien Cristian Brocchi
    2016–2017 ItalienItalien Vincenzo Montella
    2017–0000 ItalienItalien Gennaro Gattuso

    Präsidentenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Präsidenten[84]
    Amtszeit Name
    1899–1908 EnglandEngland Alfred Edwards
    1908–1929 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Pirelli
    1929–1933 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Ravasco
    1933–1936 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Mario Bernazzoli
    1936–1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Annoni
    1938–1939 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Emilio Colombo
    1939–1940 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Achille Invernizzi
    1940–1954 ItalienItalien Umberto Trabattoni
    1954–1963 ItalienItalien Andrea Rizzoli
    1963–1966 ItalienItalien Felice Riva
    1966–1967 ItalienItalien Luigi Carraro
    1967–1971 ItalienItalien Franco Carraro
    1971–1972 ItalienItalien Federico Sordillo
    Präsidenten
    Amtszeit Name
    1972–1975 ItalienItalien Albino Buticchi
    1975–1976 ItalienItalien Bruno Pardi
    1976–1977 ItalienItalien Vittorio Duina
    1977–1980 ItalienItalien Felice Colombo
    1980–1982 ItalienItalien Gaetano Morazzoni
    1982–1986 ItalienItalien Giuseppe Farina
    1986 ItalienItalien Rosario Lo Verde
    1986–2004 ItalienItalien Silvio Berlusconi
    2004–2006 ItalienItalien Adriano Galliani
    2006–2008 ItalienItalien Silvio Berlusconi
    2008–2017 ItalienItalien Adriano Galliani
    2017–2018 China VolksrepublikVolksrepublik China Li Yonghong
    2018– ItalienItalien Paolo Scaroni

    Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport wählte den AC Mailand in den Jahren 1979, 1989 und 2007 zu „Italiens Mannschaft des Jahres“, 1989 außerdem zur „Weltmannschaft des Jahres“.

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Franco Arturi: La leggenda del grande Milan nelle pagine de «La Gazzetta dello Sport». Le emozioni, i protagonisti, le sfide. Ediz. illustrata. Rizzoli, 2014, ISBN 978-8817078054.
    • Augusto De Bartolo: Tutti gli uomini che hanno fatto grande l'A. C. Milan. Ultra, 2011, ISBN 978-8876156182.
    • Arianna Forni: Leggenda Milan. Sperling & Kupfer, 2011, ISBN 978-8820051587.
    • Pierangelo Brivio: Seconda pelle. The complete history of A. C. Milan Jerseys 1899-2014. Mondadori, Mailand 2013, ISBN 88-04-63732-3.
    • Oliver Birkner: 111 Gründe, den AC Mailand zu lieben – eine Liebeserklärung an den großartigsten Fußballverein der Welt. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2014, ISBN 3-86265-422-2.

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

     Commons: A.C. Milan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. a b acmilan.com – La Storia
    2. magliarossonera.it – Storia della stagione
    3. magliarossonera.it – Il Gre-No-Li
    4. uefa.com – Altafini strikes for Milan
    5. uefa.com – Santos squeeze Milan out (Memento des Originals vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/en.archive.uefa.com
    6. uefa.com – Hamrin schießt HSV ab (Memento des Originals vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.archive.uefa.com
    7. uefa.com – Pratis Dreierpack schockt Ajax
    8. uefa.com – Milan prevail in tough contest (Memento des Originals vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/en.archive.uefa.com
    9. uefa.com – Milans Abwehr nicht zu knacken (Memento des Originals vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.archive.uefa.com
    10. uefa.com – Magdeburg bootet Milan aus (Memento des Originals vom 26. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.archive.uefa.com
    11. storiedicalcio.org – Lo scandalo del Calcioscommesse 1980
    12. Flutlicht und Schatten. Die Geschichte des Europapokals. ISBN 3-89533-474-X, S. 431.
    13. uefa.com – Milan begeistert die Fußballwelt
    14. uefa.com – Rijkaard trifft zum Sieg des AC Milan
    15. uefa.com – Milan demontiert Barcelona
    16. uefa.com – Kluivert der Matchwinner für Ajax
    17. uefa.com – Milan triumphiert dank Shevchenko
    18. uefa.com – Dazzling Depor ditch Milan
    19. uefa.com – Liverpool gewinnt Endspiel-Krimi
    20. uefa.com – Giuly trifft Milan ins Herz
    21. bbc.co.uk – Punishments cut for Italian clubs
    22. uefa.com – Milan glückt Revanche gegen Liverpool
    23. uefa.com – Milan overcome sombre Sevilla
    24. fifa.com – Milan holt Titel für Europa
    25. uefa.com – Pizarro köpft Bremen ins Achtelfinale
    26. uefa.com – Messi führt Barça ins Halbfinale
    27. uefa.com – Atlético erkämpft Sieg gegen Milan
    28. acmilan.com – Le prime parole di Pippo Inzaghi
    29. spiegel..de: Milan trennt sich von Trainer Montella Artikel vom 27. November 2017
    30. AC Mailand für zwei Europapokal-Saisons gesperrt
    31. Die UEFA greift durch: Milan wird gesperrt! In: kicker. Abgerufen am 28. Juni 2018.
    32. Einspruch erfolgreich: AC Mailand darf nun doch an der Europa League teilnehmen. In: Spiegel Online. Abgerufen am 21. Juli 2018.
    33. I campi di gioco del Milan (dt.: Die Spielstätten des AC Milan)
    34. sansiro.net – History
    35. worldstadiumdatabase.com – List of UEFA Category 4 Stadiums
    36. sansiro.net – siehe Museo und Store
    37. acmilan.com – Centro Sportivo Milanello
    38. acmilan.com/accessibile/ – siehe Le strutture. Archiviert vom Original am 16. Oktober 2010; abgerufen am 8. März 2018.
    39. acmilan.com – Soccer Schools (Memento des Originals vom 25. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.acmilan.com
    40. figc.it – La Nazionale più amata dagli italiani
    41. magliarossonera.it – siehe I vecchi gruppi ultras
    42. repubblica.it – Juve e Milan, la sfida infinita storia di rivalità e di campioni
    43. goal.com – Juventus-Milan è la sfida dei grandi numeri
    44. a b Siehe die offizielle Bestätigung der Übernahme auf der Website des AC Mailand vom 13. April 2017, abgerufen am 14. April 2017.
    45. acmilan.com – Bilancio 2011
    46. deloitte.com – Deloitte Football Money League
    47. manager-magazin.de – Hedgefonds Elliott übernimmt AC Mailand
    48. acmilan.com – Milan Channel
    49. fondazionemilan.org – Mission (Memento des Originals vom 11. September 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fondazionemilan.org
    50. acmilan.com – PUMA AND AC MILAN ANNOUNCE LONG-TERM PARTNERSHIP
    51. acmilan.com – Sponsor
    52. emirates.com – Emirates Sponsorships
    53. magliarossonera.it – siehe Le Maglie della storia - Una storia in rosso e nero
    54. uefa.com – AC Milan - Geschichte
    55. fifa.com – Ballon d’Or History
    56. weltfussball.de – Champions League - Torschützenkönige
    57. uefa.com – UEFA Club Football Awards
    58. fifa.com – FIFA Club Worldcup Japan 2007 - Awards
    59. rsssf.com – "World Soccer" Awards
    60. fifa.com – FIFA Order of Merit holders
    61. rsssf.com – Italy - Serie A Top Scorers
    62. rsssf.com – Italy - Footballer of the Year
    63. Prima Squadra. In: acmilan.com. Associazione Calcio Milan, abgerufen am 20. Juli 2018 (italienisch).
    64. Kader von AC Mailand. In: transfermarkt.de. Transfermarkt GmbH & Co. KG, abgerufen am 10. August 2018.
    65. acmilan.com – Staff
    66. a b https://www.transfermarkt.de – AC Mailand - Mitarbeiter
    67. acmilan.com – Organigramma
    68. magliarossonera.it – Paolo Cesare Maldini
    69. magliarossonera.it – Franco Baresi
    70. gazzetta.it – È Paolo Maldini il più giovane rossonero ad aver giocato in A
    71. uefa.com – Die jüngsten Spieler der UEFA Champions League
    72. magliarossonera.it – Alessandro Costacurta
    73. guardian.co.uk – Which clubs have retired shirt numbers?
    74. magliarossonera.it – Gunnar Nordahl
    75. magliarossonera.it – Gianni Rivera
    76. magliarossonera.it – Luigi Perversi
    77. gazzetta.it – L'altro Milan fa grande l'Udinese
    78. magliarossonera.it – Le stagioni del Diavolo - Capitano
    79. magliarossonera.it – I NUMERI DEL MILAN IN PARTITE UFFICIALI
    80. magliarossonera.it – All Kilpin
    81. magliarossonera.it – All Ancelotti
    82. magliarossonera.it – All Rocco
    83. magliarossonera.it – Tutti gli allenatori del Milan
    84. magliarossonera.it – Le stagioni del Diavolo - Presidente