AC Schnitzer

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KOHL automobile GmbH
Logo der Marke AC Schnitzer
Rechtsform GmbH
Gründung 1987
Sitz Aachen

Leitung

  • Rainer Vogel
  • Gisela Kohl-Vogel
  • Margit Kohl-Woitschik
  • Arnd Woitschik
Mitarbeiter 474 (2009)[1]
Umsatz 125 Mio (2009)[1]
Branche Fahrzeugtuning
Website www.kohl.de
AC Schnitzer
Besitzer/Verwender KOHL automobile GmbH
Einführungsjahr 1987
Produkte Autoteile
Märkte weltweit
Website ac-schnitzer.de

AC Schnitzer ist seit 1987 eine Marke der KOHL automobile GmbH, ein in Aachen ansässiger Fahrzeugtuner für Fahrzeuge des BMW-Konzerns. Das AC im Namen der Marke steht für „Aachen“. Das Unternehmen hat gemeinsame Wurzeln mit Schnitzer Motorsport, ist aber ein wirtschaftlich und juristisch eigenständiges Unternehmen.

Marken und Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Angebot umfasst einzelne Teile wie Fahrwerke, Sportauspuffanlagen, Innenausstattungen oder Leichtmetallfelgen sowie komplette Fahrzeuge und Leistungssteigerungen für Benzin- und Dieselmotoren. Ein Großteil des Zubehörs kann direkt über die BMW-Vertragshändler bezogen werden. Aufwändigere Umbauten werden in Aachen vorgenommen. Weltweit sind AC-Schnitzer-Komponenten in über 50 Ländern erhältlich.

Geschichte[2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Jahr 1987 gründen Willi Kohl, Inhaber der Kohl automobile GmbH in Aachen, und Herbert Schnitzer, Inhaber von Schnitzer Motorsport in Freilassing, gemeinsam das Unternehmen AC Schnitzer, mit Stammsitz in Aachen. Im gleichen Jahr debütiert mit dem ACS7 auf Basis des BMW 7er E32 das erste AC Schnitzer Fahrzeug auf der IAA in Frankfurt. Des Weiteren tritt AC Schnitzer mit einem BMW 635 CSi DTM in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft an.
  • 1988 tritt AC Schnitzer mit Manfred Wollgarten, heute Leiter Technik, als Fahrer mit einem AC Schnitzer ACS3 Sport Gruppe N (auf Basis BMW M3 E30) in der DTT (Deutsche Tourenwagen Trophäe) an. Parallel dazu schickt man Andreas Wetzelsperger auf AC Schnitzer ACS3 Sport Gruppe N Rallye (auf Basis BMW M3 E30) im Rallyezirkus auf Punktejagd.
  • 1989 feiert der ACS 3 Sport auf Basis des BMW M3 E30 Weltpremiere auf der IAA.
  • 1991 Weltpremiere des ACS3 silhouette 3.0 (auf Basis BMW E36) auf der IAA.
  • 1992 Umzug vom Stammsitz der Kohl automobile GmbH in der Neuenhofstraße in das neue AC Schnitzer Gebäude in der Debyestraße in Aachen.
  • 1993 Auf der IAA in Frankfurt präsentiert AC Schnitzer den AC Schnitzer ACS3 CLS (Coupé Leichtbau Silhouette) auf Basis BMW M3 E36.
  • 1995 Weltpremiere auf der IAA: der AC Schnitzer CLS II (auf Basis BMW M3 E36).
  • 1996 Umzug in den Neubau an der Neuenhofstraße 160 in Aachen – zurück ins Stammhaus der Kohl automobile GmbH
  • 1997 zum Jubiläum „10 Jahre AC Schnitzer“ legt man eine auf 10 Exemplare limitierte Sonderedition auf: den AC Schnitzer ACS3 3.2 compact „10 Years Limited Edition“ (auf Basis BMW E36 compact). Im gleichen Jahr feiert der erste BMW Z3 mit V8 Motor - der AC Schnitzer V8 roadster (auf Basis BMW Z3 roadster) Weltpremiere auf der IAA.
  • 1999 Der AC Schnitzer ACS3 A.R.T (Advanced Racing Technology) auf Basis BMW 3er Coupé E46 feiert seine Weltpremiere auf der IAA.
  • 2001 baut AC Schnitzer das erste BMW SUV – den AC Schnitzer X-ROAD
  • 2003 Weltpremiere: AC Schnitzer zeigt mit dem Topster – drei Jahre bevor das BMW Z4 Coupé auf den Markt kommt – bereits eine eigene Coupé-Version auf der IAA.
  • 2005 Der AC Schnitzer Tension auf Basis BMW M6 E63 feiert auf der IAA seine Weltpremiere. Wenige Wochen danach „knackt“ er in Nardò den Weltrekord mit 331,78 km/h und ist damit der schnellste straßenzugelassene BMW
  • 2006 Weltpremiere des AC Schnitzer Profile auf Basis BMW M Coupé E86.
  • 2007 Der AC Schnitzer GP3.10 Gas Powered auf Basis BMW 335i Coupé feiert seine Weltpremiere auf der IAA. Kurze Zeit später fährt er Weltrekord für flüssiggas-betriebene Pkw in Nardò mit 318,1 km/h.
  • 2009 Weltrekord: Das AC Schnitzer ACS3 3.5d Coupé auf Basis BMW 335d fährt in Nardò mit 288,7 km/h Weltrekord für Diesel Pkw. Im gleichen Jahr feiert der „Tune it! Safe!“ Polizei BMW 123d by AC Schnitzer (auf Basis BMW 123d Coupé E82) Weltpremiere auf der Essen Motor Show: das erste „Tune it! Safe!“-Kampagnenfahrzeug, mit AC Schnitzer Umbau.
  • 2010 Der „Tune it! Safe!“ Elektro Polizei Mini by AC Schnitzer auf Basis MINI E feiert seine Weltpremiere. Er ist das zweite „Tune it! Safe!“-Kampagnenfahrzeug.
  • 2011 feiern gleich zwei AC Schnitzer Fahrzeuge Weltpremiere auf dem Autosalon in Genf: AC Schnitzer 99d (230 kg Gewichtseinsparung, Diesel, 190 PS, 234 km/h, 99 g CO2 Emission) auf Basis BMW Z4 E89 und AC Schnitzer ACS5 Sport S (auf Basis BMW 550i F10), die AC Schnitzer-Vorschau auf den seinerzeit noch nicht erhältlichen BMW M5 F10. Im gleichen Jahr wird der AC Schnitzer EAGLE zum schnellsten MINI auf dem kleinen Kurs in Hockenheim mit einer Rundenzeit von 1:12,3 min.
  • 2012 Weltpremiere auf dem Autosalon in Genf: der AC Schnitzer ACS5 Sport auf Basis BMW M5 F10. Außerdem baut AC Schnitzer mit dem Raptor (auf Basis Mini Cooper S John Cooper Works Coupé) den inoffiziell schnellsten Mini der Welt, mit einer Zeit von 1:10,87 ist er offiziell der schnellste Mini auf dem kleinen Kurs in Hockenheim.
  • 2013 Erneut rüstet AC Schnitzer im Rahmen der "Tune it! Safe!" Kampagne des VDAT ein Fahrzeug mit Spezialteilen aus: ein BMW 428i wird zum getunten Polizei-Fahrzeug umgebaut und feiert auf der Essen Motor Show seine Weltpremiere.
  • 2014 Auf dem Autosalon in Genf präsentiert AC Schnitzer das erste vollständige Programm für einen Land Rover, den Range Rover Sport. Das angebotene Produktportfolio von High Performance Tuning Teilen wurde damit, neben BMW und Mini, um die dritte Automobilmarke – Land Rover – ergänzt. Gleichzeitig zeigt AC Schnitzer auf dem Autosalon in Genf 2014 das Produktprogramm für den BMW X5 (F15).
  • 2014 Ebenfalls 2014 ist AC Schnitzer zum vierten Mal Partner des VDAT. Auf der Essen Motor Show feiert der X4 by AC Schnitzer seine Weltpremiere.
  • 2015 Die Erfolgsgeschichte der AC Schnitzer Leichtmetallfelgen setzt sich fort. Neueste Evolution des bekannten und typischen 5-Speichen Designs ist die AC1 Felge, die auf dem Autosalon Genf erstmals präsentiert wird.
  • 2015 AC Schnitzer präsentiert den ACZ4 5.0d - ein BMW Z4 mit Triturbo-Diesel-Triebwerk, jenem aus dem BMW 5er M550d. Auf dem Sachsenring stellt der ACZ4 5.0d einen neuen Rekord für Diesel-Fahrzeuge auf.
  • 2016 Highlight auf dem Autosalon Genf: AC Schnitzer präsentiert sein neuestes Meisterwerk, den ACL2 auf Basis des BMW 2er M235i. Konsequenter Leichtbau und eine aggressive Aerodynamik treffen auf den, auf 570 PS erstarkten, Motor des BMW M4 und sorgen für ein Leistungsgewicht von 2,54 kg pro PS.

Auszeichnungen[3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Germany at it’s best – Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Konzeptfahrzeug, den AC Schnitzer GP3.10 Gas Powered, für die Bestleistung „schnellstes Flüssiggasauto der Welt“ ausgezeichnet.
  • auto, motor und sport – Best brand Leserwahl – Bester BMW-Tuner 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015
  • Auto Bild Sportscars des Jahres – Leserwahl
2014: 1. Platz ACS5 5.0d (Basis BMW X5 F15 M50d)
2013: 1. Platz Raptor (Basis Mini Coupé)
2012: 1. Platz ACS5 Sport (Basis BMW M5 F10)
2011: 1. Platz ACS5 3.5d (Basis BMW 535d F11)
2010: 1. Platz ACS1 2.3d (Basis BMW X1 23d E84)
2009: 1. Platz ACS1 3.5i (Basis BMW 135i E82)
  • Auto Zeitung Top Marke – Leserwahl – Bester BMW-Tuner 2007, 2008, 2009, 2010, 2011
  • Sport auto Award 2015 – Leserwahl
Best Brand - Kategorie "Motor Tuning"
Best Brand - Kategorie "Optisches Tuning"
435i Gran Coupé by AC Schnitzer - Sieger der Kategorie "Limousinen/Kombis bis 80.000 €"
AC Schnitzer ACZ4 5.0d - Sieger der Kategorie "Diesel"

Marketing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Firma ist auf verschiedenen Messen mit eigenen Projektfahrzeugen vertreten. So erreichte beispielsweise im Jahre 2006 das Projektfahrzeug „Tension“ auf Basis eines BMW M6 auf dem Hochgeschwindigkeitsoval im italienischen Nardò den Titel „Schnellster straßenzugelassener BMW der Welt“. Der 406-kW-Bolide (552 PS) erreichte bei den Testläufen 331,78 km/h. Einen weiteren Rekord erzielte der ACS GP3.10: In Nardò erreichte er als schnellstes Autogas-Fahrzeug der Welt 318 km/h.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jahresabschluss KOHL automobile GmbH zum 31. Dezember 2009 im elektronischen Bundesanzeiger, abgerufen am 27. September 2011
  2. http://www.ac-schnitzer.de/bmw-automobile/ueber-uns/chronik/
  3. http://www.ac-schnitzer.de/bmw-automobile/ueber-uns/erfolge/

Koordinaten: 50° 45′ 57″ N, 6° 8′ 50″ O