Zum Inhalt springen

AIAS Hall of Fame

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Hall of Fame der Academy of Interactive Arts & Sciences (AIAS) wurde 1998 gegründet, um herausragende Entwickler und Designer auf dem Gebiet der Computer- und Videospiele auszuzeichnen. Jedes Jahr wird ein neues Mitglied aufgenommen, das auf der alljährlichen Preisverleihung der AIAS, den D.I.C.E. Awards (ehemals Interactive Achievement Awards) im Rahmen der Fachtagung D.I.C.E. mit einem Festakt eingeführt wird.

Die Entscheidung über neue Mitglieder der Hall of Fame trifft der Vorstand der AIAS anhand ihrer Werke und Verdienste für die Spieleindustrie. Zu den Auswahlkriterien gehören unter anderem: die Mitwirkung bei der Schaffung eines neuen Computerspielgenres oder die Neudefinition eines bestehenden Genres durch eine herausragende Weiterentwicklung, der Einfluss ihrer Werke auf andere Designer und Produkte, hohe Kreativität und Innovationsgeist, die zu anhaltender kultureller Bedeutung und Einfluss führten sowie anhaltender wirtschaftlicher Erfolg, der sich auf die gesamte Industrie auswirkt.

Aufnahmejahr Person Begründung
1998  Shigeru Miyamoto (Nintendo) Die Serien Super Mario und The Legend of Zelda
1999  Sid Meier (Firaxis Games) unter anderem Pirates! und Civilization
2000  Hironobu Sakaguchi (Square, heute Square Enix) Schöpfer der Final-Fantasy-Serie
2001  John Carmack (id Software) Commander Keen, Wolfenstein 3D und die Nachfolger (Doom, Quake)
2002  Will Wright (Maxis) SimCity, Die Sims, sowie weitere Spiele aus der Sim-Reihe
2003  Yu Suzuki (Sega) diverse Arcade-Spiele, sowie Shenmue und Virtua Fighter
2004  Peter Molyneux (Lionhead Studios) unterschiedlichste Spielegenre, unter anderem Black & White, Populous, Magic Carpet, Syndicate und Dungeon Keeper
2005  Trip Hawkins (Digital Chocolate) Gründer von Electronic Arts
2006  Richard Garriott (NCsoft) Ultima-Reihe und Tabula Rasa
2007  Dani Bunten Gründer von Ozark Softscape
2008  Michael Morhaime (Blizzard Entertainment) Produzent von World of Warcraft
2009  Bruce Shelley[1] Gründer von Ensemble Studios
2010  Mark Cerny Gründer von Cerny Games
2011  Ray Muzyka und  Greg Zeschuk Mitgründer von BioWare
2012  Tim Sweeney Gründer von Epic Games und Schöpfer der Unreal Engine
2013  Gabe Newell Mitgründer und CEO von Valve Corporation
2014  Sam Houser und  Dan Houser Mitgründer und Präsident bzw. Vize-Präsident von Rockstar Games
2014  Leslie Benzies Präsident von Rockstar North
2016  Hideo Kojima Schöpfer der Metal-Gear-Solid-Reihe
2017  Todd Howard Game Director und Executive Producer für Bethesda Game Studios
2019  Bonnie Ross Corporate Vice President von Microsoft und Leiter von 343 Industries
2020 Vereinigte Staaten Connie Booth Vice President der Produktentwicklung bei Sony Interactive Entertainment
2022 Vereinigte Staaten Ed Boon Mitbegründer der Mortal-Kombat-Reihe
2023 Vereinigte Staaten Tim Schafer Gründer und Leiter von Double Fine Productions
2024  Koji Kondo Komponist von Super Mario und The Legend of Zelda

[veraltet]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Cynamite.de: Bruce Shelley kommt in die Hall of Fame (Memento vom 10. Dezember 2008 im Internet Archive), abgerufen am 14. August 2024.