APOEL Nikosia

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APOEL Nikosia
APOEL Nicosia.svg
Basisdaten
Name Άθλητικός Ποδοσφαιρικός Όμιλος
Ελλήνων Λευκωσίας
Sitz Nikosia, Zypern
Gründung 8. November 1926
Präsident Zypern RepublikZypern Phivos Erotokritou
Website apoelfc.com.cy
Erste Mannschaft
Trainer Giorgos Donis
Stadion GSP-Stadion
Plätze 23.404
Liga First Division
2016/17 Meister
Heim
Auswärts
Alternativ

APOEL Nikosia (griech.: ΑΠΟΕΛ – Aθλητικός Ποδοσφαιρικός Όμιλος Eλλήνων Λευκωσίας/Athlitikos Podosfairikos Omilose Ellinon Lefkosias, türk. Lefkoşa Rum Atletik Futbol Kulübü, deut.: Athletischer Fußballklub der Hellenen aus Nikosia) ist ein Fußballverein aus der Hauptstadt der Republik Zypern, Nikosia. Der Verein spielt derzeit in der erstklassigen First Division und ist mit 26 Meisterschaften sowie 21 Pokalsiegen erfolgreichster Verein des Landes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde am 8. November 1926, unter dem Namen POEL, in einem Süßwarenladen gegründet[1] und war Gründungsmitglied des zyprischen Fußballverbandes. 1928 wurde der Klub in APOEL umbenannt.

Im August 2009 feierte die APOEL einen ihrer größten Erfolge im internationalen Fußball: Nach Siegen gegen EB/Streymur, FK Partizan Belgrad und den FC Kopenhagen gelang der Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League 2009/10, gegen die Gruppengegner FC Chelsea, FC Porto und Atlético Madrid schied APOEL mit drei Niederlagen und drei Unentschieden als Gruppenletzter aus.

Im August 2011 wiederholte der Verein den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League 2011/12, in den vorhergehenden Qualifikationsrunden hatte der Verein KF Skënderbeu Korça, ŠK Slovan Bratislava und Wisła Krakau besiegt. Nach Siegen über Zenit St. Petersburg und den FC Porto qualifizierte sich der Verein am 23. November 2011 durch ein Unentschieden beim russischen Meister Zenit St. Petersburg vorzeitig für das Achtelfinale. Aufgrund der besseren Bilanz im Direktvergleich gegen den punktgleichen Verein Zenit St. Petersburg gelang dies sogar als Gruppensieger. Im Achtelfinale verlor APOEL das Hinspiel bei Olympique Lyon mit 0:1, gewann jedoch das Rückspiel mit 4:3 (1:0) nach Elfmeterschießen und zog als erster zyprischer Verein in das Viertelfinale der Champions League ein. Zum Matchwinner avancierte hierbei Dionysis Chiotis mit zwei gehaltenen Elfmetern gegen Lacazette und Bastos. Im Viertelfinale verlor APOEL das Hinspiel gegen Real Madrid mit 0:3. Im Rückspiel verlor APOEL 2:5 und schied somit aus dem Wettbewerb aus.

Kader der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand 6. August 2017[2]

Nr. Position Name
3 SpanienSpanien AB Roberto Lago
4 Zypern RepublikZypern MF Kostakis Artymatas
5 SpanienSpanien AB Jesús Rueda
6 NiederlandeNiederlande MF Lorenzo Ebecilio
7 Zypern RepublikZypern MF Georgios Efrem
8 BeninBenin ST Mickaël Poté
9 BelgienBelgien ST Igor de Camargo
10 ArgentinienArgentinien MF Facundo Bertoglio
11 Zypern RepublikZypern MF Nektarios Alexandrou ((C)Kapitän der Mannschaft)
14 AustralienAustralien MF Tommy Oar
16 BrasilienBrasilien MF Vinícius
21 BulgarienBulgarien AB Schiwko Milanow
22 Zypern RepublikZypern ST Minas Antoniou
Nr. Position Name
25 ArgentinienArgentinien MF Agustín Farías
26 PortugalPortugal MF Nuno Morais
30 Zypern RepublikZypern AB Giorgos Merkis
33 Zypern RepublikZypern MF Andreas Makris
44 Zypern RepublikZypern AB Nicholas Ioannou
46 Zypern RepublikZypern MF Efstathios Aloneftis
50 BrasilienBrasilien AB Carlão
77 BrasilienBrasilien MF Vander Vieira
78 SpanienSpanien TW Urko Pardo
88 BrasilienBrasilien MF Lucas Souza
98 Zypern RepublikZypern TW Andreas Paraskevas
99 NiederlandeNiederlande TW Boy Waterman

Verliehene Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Position Name
Zypern RepublikZypern AB Christos Kallis (an Alki Oroklini)
- Zypern RepublikZypern AB Paris Psaltis (ab Ermis Aradippou)
Nr. Position Name
- GriechenlandGriechenland AB Kyriakos Aretas (an Doxa Katokopia)
- Zypern RepublikZypern MF Georgios Christodoulou (an Aris Limassol)

Anhänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub gilt traditionell als panhellenisch; das resultiert aus der Tatsache, dass sich der Klub im griechischen Bürgerkrieg auf die Seite der Rechten geschlagen hatte.[1] Bis zum heutigen Tage gelten die Anhänger von APOEL als rechtskonservativ. Lokalrivale ist Omonia Nikosia, welcher sich während des Bürgerkriegs abgespalten hatte; Derbys gelten mitunter als Risikospiele. Die Anhänger von Omonia werden dem linken politischen Lager zugerechnet.

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zyprischer Meister (26, Rekord): 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1947, 1948, 1949, 1952, 1965, 1973, 1980, 1986, 1990, 1992, 1996, 2002, 2004, 2007, 2009, 2011, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017
  • Zyprischer Pokalsieger (21, Rekord): 1937, 1941, 1947, 1951, 1963, 1968, 1969, 1973, 1976, 1978, 1979, 1984, 1993, 1995, 1996, 1997, 1999, 2006, 2008, 2014, 2015
  • Zyprischer Superpokalsieger (13): 1963, 1984, 1986, 1992, 1993, 1996, 1999, 2002, 2004, 2008, 2009, 2011, 2013

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zyprischer Meister (11): 1976, 1979, 1981, 1995, 1996, 1998, 1999, 2002, 2009, 2010, 2014
  • Zyprischer Pokalsieger (11): 1973, 1979, 1984, 1986, 1991, 1993, 1994, 1995, 1996, 2002, 2003
  • Zyprischer Superpokalsieger (10): 1972, 1976, 1986, 1994, 1995, 1996, 1998, 2001, 2002, 2010

Volleyball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zyprischer Meister (6): 1979, 1980, 1981, 1983, 1984, 1985
  • Zyprischer Pokalsieger (5): 1979, 1981, 1982, 1984, 1985

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gruppe G: Der Spitzenreiter kommt aus Zypern – APOEL Nikosia rockt die Königsklasse, spox.com vom 2. November 2011, abgerufen am 21. November 2011
  2. Squad 2017–2018. In: apoelfc.com.cy. APOEL Nikosia; abgerufen am 6. August 2017 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]