Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG

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Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG
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Basisinformationen
Unternehmenssitz Aachen
Webpräsenz www.aseag.de
Bezugsjahr 2015
Eigentümer E.V.A. – Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen[1]
Vorstand Michael Carmincke[2]
Aufsichtsrat Heiner Höfken (Vorsitzender), Peter Timmermanns, Leo Buse, Michael Rau, Gaby Breuer, Elisabeth Paul, Marcel Philipp , Alfred Sonders, Helmut Etschenberg, Karl-Heinz Goldin, Roger Gülpen, Hans-Albert Heinrich[2]
Betriebsleitung Hermann Paetz
Verkehrsverbund Aachener Verkehrsverbund
Mitarbeiter 555 (342 Fahrer)[2]
Umsatz 51,9 Mio. €dep1
Tochtergesellschaft APAG - Aachener Parkhaus GmbH, Unterstützungskasse Akreka GmbH, ESBUS - Eschweiler Bus- und Servicegesellschaft mbH, ASEAG Reisen GmbH
Linien
Bus 68[2]
Anzahl Fahrzeuge
Omnibusse 218[2]
Sonstige Fahrzeuge 138 Busse angemietet mit Personal[2]
Statistik
Fahrgäste 65.55 Mio.[2]
Fahrleistung 17.119 km (in Tsd.)[2]
Haltestellen 2.034[2]
Einzugsgebiet 520 km²[2]dep1
Einwohner im
Einzugsgebiet
570.000 [2]
Länge Liniennetz
Buslinien 1240,8 km[2]dep1

Die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) betreibt den Nahverkehr in der StädteRegion Aachen. Trotz ihres Namens ist sie heute ein reines Bus-Unternehmen. Sie befördert jährlich ca. 66,9 Millionen Fahrgäste auf 68 Linien in einem Gebiet von 520 km². Damit ist sie das größte deutsche Verkehrsunternehmen, das allein auf Busse setzt. Die Länge des Liniennetzes beträgt 1248 km. Das ASEAG-Netz ist in den Aachener Verkehrsverbund (AVV) integriert.

Mitte der 2000er Jahre wurde der ASEAG seitens der Stadt ein Einsparungsziel vorgegeben, weshalb sie seit dieser Zeit kontinuierlich das Linienangebot gestrafft und es stärker dem Bedarf angepasst hat. Beim Fahrpersonal erfolgen seit Ende der 2000er Jahre Neueinstellungen nur noch über die Tochterfirma ESBUS.

Im Hinblick auf das starke Wachstum des Hochschulerweiterungsgebietes in Melaten wächst das Liniennetz fortwährend an. Zeitweise wurde zur Entlastung des Linienverkehrs nach Melaten an eine Stadtbahnlösung gedacht, wofür Arbeitsgruppen mit Unterstützung der Kölner KVB eingerichtet wurden.

Zum 1. Juli 2006 hat die ASEAG, wie viele Verkehrsbetriebe vor ihr auch, den kontrollierten Einstieg im Stadtgebiet Aachen eingeführt (zuvor schrittweise im damaligen Kreis Aachen). Die Fahrgäste müssen an der vorderen Tür einsteigen und dem Fahrer ihren gültigen Fahrausweis vorzeigen oder ein Ticket erwerben. An den hinteren Türen ist nur noch das Aussteigen gestattet. Die ASEAG erhofft sich durch diese Maßnahme eine Senkung der Schwarzfahrerquote. Mit Einführung des City-XL-Tarifs zum 1. Oktober 2009 wurde die Regelung im Gültigkeitsbereich des Tarifs wieder aufgehoben. Im restlichen Stadtgebiet sowie der StädteRegion besteht sie weiterhin.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Straßenbahn Aachen
Bis 2014 existierendes Straßenbahn-Denkmal auf dem Betriebshof

In vielen Städten spielten die lokalen Stadtwerke und ÖPNV-Betriebe eine große Rolle bei der Entwicklung und Erschließung des Umlandes und des Stadtgebietes, so auch im Falle der ASEAG. Bereits 1880 wurde der Vorläuferbetrieb, die Aachener und Burtscheider Pferdeeisenbahn-Gesellschaft, gegründet. Nicht lange nach Inkrafttreten des Preußischen Kleinbahngesetzes wurde sie 1894 als Aachener Kleinbahn-Gesellschaft (AKG) neugegründet und begann mit der Elektrifizierung und dem Ausbau des Netzes. Bis Beginn des Zweiten Weltkrieges reichte das Liniennetz der AKG bis Sief und Köpfchen sowie im Süden bis Zweifall (damals Kreis Monschau), im Osten bis Weisweiler (damals Kreis Düren) und im Norden bis Mariadorf. Die Linie S der AKG und ab 1909 die Linie 25 führte von Raeren und Eynatten kommend über Sief und Schmithof nach Walheim - ab 1916 nur noch zwischen Sief und Walheim - und konnte verstärkt für den Gütertransport der Kalkproduktion in Sief und Schmithof genutzt werden.[3] In Schmithof lassen sich der Straßenbahndamm und die Verladerampe noch gut erkennen.[4]

Aus verschiedenen anderen Firmen ging am 21. März 1900 die Rheinische Elektricitäts- und Kleinbahnen AG (REKA) hervor, die unter diesem Namen bis 1942 den ÖPNV im Gebiet des Aachener Reviers durchführte. 1907 übernahm die AKG die Aktienmehrheit an der REKA. 1942 erfolgte die Übertragung des gesamten Vermögens der REKA auf die AKG und die gleichzeitige Umbenennung zur ASEAG.

1944 konnte trotz kriegsbedingter Schwierigkeiten der Oberleitungsbus Aachen als Linie 51 vom Kaiserplatz nach Baesweiler eröffnet werden. Mit einer Länge von 19,3 km war diese Linie bis zu ihrer Einstellung am 3. Februar 1974 Deutschlands längste O-Bus-Linie. Seit der Einstellung der letzten Straßenbahn-Linie (Linie 15) am 28. September 1974 ist die ASEAG ein reines Omnibus-Unternehmen.

Beteiligungsverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesellschafter der ASEAG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ASEAG ist zu 94,9 % Tochter der 1972 gegründeten E.V.A., Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen.[1] Weitere Anteilseigner sind die Stadt Aachen (3 %), der Kreis Aachen (1,5 %) und Sonstige (0,6 %). Gesellschafter der E.V.A. sind die Stadt Aachen mit 99,9 %, sowie mit 0,01 % der Kreis Aachen. Somit ist die ASEAG de facto ein städtisches Unternehmen.[5]

Das Unternehmen war bis 2005 börsennotiert. Im August 2004 fasste die Hauptversammlung den Beschluss, alle Aktienanteile der Minderheitsaktionäre auf die Stadt Aachen zu übertragen (Rückkauf). Wegen anhängiger Anfechtungsklagen konnte der Beschluss erst im August 2005 rechtswirksam werden, woraufhin am 15. August 2005 die Börsennotierung eingestellt wurde (Delisting).[5]

Beteiligungen der ASEAG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ASEAG Energie GmbH (verkauft)
Der Energieversorgungsbereich (Strom, Gas und Fernwärme) wurde 1992 in die ASEAG Energie GmbH ausgegründet.[6] Diese wurde im Juni 2004 mit den Wasserwerk des Kreises Aachen GmbH zur enwor – energie & wasser vor ort GmbH verschmolzen. Die Anteile wurden verkauft.
  • APAG mbH (100 %)
1994 wurde die Aachener Parkhaus GmbH (APAG) gegründet, deren Parkhäuser in der Aachener Innenstadt durch die ASEAG bewirtschaftet wurden. Die Gesellschafteranteile, die nicht bei der ASEAG lagen, wurden 2003 übernommen, womit das Unternehmen zu 100 % zur ASEAG gehört.[6] Im Aachener Stadtgebiet betreibt die APAG 13 Parkhäuser. Zu den weiteren Produkten zählen das Event-Parkmanagement und die Bereitstellung von Werbeflächen.
Zum 8. August 2000 wurden die Gesellschafteranteile der Firma Horst Taeter Verkehrsunternehmung GmbH mit Sitz in Eschweiler erworben. Das Unternehmen wurde am 23. Mai 2003 zur ESBUS Eschweiler Bus- und Servicegesellschaft mbH umfirmiert.[7]
  • weitere Beteiligungen
Die Unterstützungseinrichtung AKREKA GmbH sowie die ASEAG-Reisen GmbH sind ebenfalls zu 100 % Töchter der ASEAG.[1] An der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft für Aachen AG (gewoge) ist sie zu 0,22 % beteiligt.[1]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ASEAG bildet Kraftfahrzeugmechatroniker in den Fachrichtungen Nutzfahrzeugtechnik und Fahrzeugkommunikationstechnik aus. 2014 wurden zwei Ausbildungsplätze angeboten. Darüber hinaus bietet die ASEAG jährlich vier Ausbildungsstellen zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) an.

ASEAG-Verkehrsangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liniennetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frittezang, Bushaltestelle am Friedrich-Wilhelm-Platz (Elisenbrunnen) nach einem Entwurf Eisenmans
Mercedes-Benz CapaCity in aktueller Lackierung an der Haltestelle Aachen Hauptbahnhof
Mercedes-Benz CapaCity mit Ganzreklame an der Haltestelle Annastraße

Bedingt durch die kombinierte Landes- und Stadtgrenze nach Westen hin betreibt die ASEAG mehrere grenzüberschreitende Linien. So fahren z. B. die 14 nach Eupen (B) und die Linie 24 nach Kelmis (B), die Linien 25 und 33 nach Vaals (NL), die Linie 34 nach Kerkrade (NL) und die (Schnellbus-)Linie 44 nach Heerlen (NL). Die Nachtbuslinien N4 und N7 sind ebenfalls grenzüberschreitend, die Linie N4 fährt nach Vaals (NL), die Linie N7 nach Kelmis (B).

Einige Fahrten werden von Subunternehmern im Auftrag der ASEAG durchgeführt, dies sind unter anderem die Firmen Elka, Glückauf Reisen, Haas, Horn, Koppermann, Langen, Rosenbaum, RVE, SADAR, Schloemer und Taeter.

Viele der Linien mit gemeinsamer Endziffer werden gebündelt, so fahren z. B. die Linien 1, 11 und 21 alle auf der Relation Haaren–Jülicher Straße–Aachen BushofElisenbrunnenAachen HauptbahnhofBurtscheid denselben Weg, darüber hinaus aber noch weitere Ziele an. Dasselbe Prinzip gibt es auf vielen weiteren Linien, z. B. den 2er-, 5er- und 7er-Linien. Jedoch gibt es auch Abweichungen, da manche Linienverläufe sich im Laufe der Geschichte verändert haben, dennoch bleibt es ein Merkmal des Aachener Linienbusverkehrs. Seit März 2016 betreibt die ASEAG in Monschau zusätzlich ein Rufbus-System unter dem Namen NetLiner.[8][9]

Linie Verlauf
1 Lintert – Fuchserde – Burtscheid – Marienhospital – Aachen Hbf – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Haaren – Verlautenheide – Atsch – Stolberg Mühlener Bf. – Stolberg Altstadt Bf. – Binsfeldhammer – Bernardshammer – Vicht – Mausbach – Werth – Gressenich – Schevenhütte
2 Preuswald – Kaiser-Friedrich-Park – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – Kennedypark – Geschwister-Scholl-Gymnasium – Hansmannstraße (Eilendorf Bf.) – Eilendorf Schubertstraße
3 A/B Ringlinie:
Uniklinik – Westfriedhof – Schanz Bf. – Luisenhospital – Misereor – Aachen Hbf – Kaiserplatz – Eurogress – Ehrenmal / Lousberg – Ponttor – Westbahnhof – Campus Melaten – Uniklinik
4 (Uniklinik – Westfriedhof – / Weststraße –) Hanbruch – Preusweg – Franziskushospital – Jüdischer Friedhof – Schanz Bf. – Markt – Aachen Bushof – Kaiserplatz
5 Uniklinik – Westfriedhof – Schanz Bf. – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – Rothe Erde Bf. – Forst – Driescher Hof – Brand Schulzentrum – Brand
6 (Talbahnhof/Raiffeisenplatz Bf. – Krankenhaus –) Eschweiler Bushof – Dürwiß – Neu-Lohn – (Niedermerz –) Aldenhoven – Bourheim – Brückenkopfpark – Jülich Bf. / ZOB
7 Diepenbenden – Ronheider Weg – Burtscheid – Theater – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Westbahnhof – Süsterau – Laurensberg – Richterich
8 Zweifall – Vicht – Bernardshammer – Binsfeldhammer – Stolberg Mühlener Bf. – Velau – Steinfurt – Pumpe-Stich – Talbahnhof/Raiffeisenplatz Bf. – Krankenhaus – Eschweiler Bushof
11 Schmithof – Walheim – Lichtenbusch – Waldfriedhof – Burtscheid – Marienhospital – Aachen Hbf – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Haaren – Broichweiden – Montanstr. (Hp. Poststraße) Bf. – Mariadorf – Hoengen
12 Campus Melaten – Hörn – Muffet – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – Kennedypark – Geschwister-Scholl-Gymnasium – Eilendorf – Münsterbusch – Zinkhütter Hof – Stolberg Mühlener Bf. (– Am Sender – Donnerberg Höhenstraße)
13 A/B Ringlinie:
Ponttor – Technische Hochschule – Schanz Bf. – Luisenhospital – Misereor – Aachen Hbf – Kaiserplatz – Eurogress – Ehrenmal / Lousberg – Ponttor
14 Aachen Bushof – Elisenbrunnen – Misereor – Aachen Hbf – Diepenbenden – Linzenshäuschen – Köpfchen Grenze – (Hauset (B) –) Eynatten (B) – (Raeren (B) –) Kettenis (B) – Eupen (B)
15 Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – Rothe Erde Bf. – Forst – Brand – Krauthausen – Breinig (– Vicht – Mausbach)
16 Aachen Hbf – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Haaren – Verlautenheide – Gewerbegebiet Aachener Kreuz
17 Aachen Bushof – Ponttor – Laurensberg – Richterich – (Bank →) Horbach – Locht Zollmuseum
21 Waldfriedhof – Burtscheid – Marienhospital – Aachen Hbf – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Haaren – Würselen – Bardenberg – Herzogenrath Bf. – Übach-Palenberg Bf.
22 Campus Melaten – Hörn – Muffet – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – Kennedypark – Geschwister-Scholl-Gymnasium – Eilendorf – Atsch – Stolberg Mühlener Bf.
23 (Campus Melaten –) Hörn – Muffet – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – ASEAG – Hüls
24 Kelmis (B) – Bildchen Grenze – Franziskushospital – Jüdischer Friedhof – Schanz Bf. – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Westbahnhof – Süsterau – Laurensberg
25 Vaals (NL) – Vaalserquartier – Westfriedhof – Schanz Bf. – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Forst – Brand – Freund – Büsbach – Stolberg Mühlener Bf. (– Atsch Dreieck)
26 Eschweiler Bushof – Rathaus/City-Center – Bergrath – Nothberg – Heistern – Hamich – Gressenich Kapelle
27 Diepenbenden – / (Pius- Gymnasium –) Normaluhr – Theater – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Laurensberg – Niersteiner Höfe – Vetschau – Richterich Roder Weg / Kohlscheid Bank
28 Alsdorf-Annapark Bf. – Schaufenberg – Mariadorf – Hoengen – Warden – Kambach – Kinzweiler – Hehlrath – Eschweiler Bushof – Rathaus/City-Center – Herz-Jesu-Kirche – Weisweiler – Hücheln
30 (Vaals (NL) – Westfriedhof –) Ronheider Weg – Burtscheid – Beverau – Adenauerallee – Fringsgraben – Hüls (– ASEAG – Prager Ring – Polizeipräsidium – Alter Tivoli – Ponttor – Westbahnhof – Süsterau – Campus Melaten – Uniklinik)
32 Uniklinik – Westfriedhof – Hanbruch – Preusweg – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof
33 Fuchserde – Beverau – Frankenberger Viertel – Theater – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Westbahnhof – Hörn – Campus Melaten – Uniklinik (– Kullen – Vaalserquartier – Vaals (NL))
34 Kerkrade (NL) – Kohlscheid – Grüner Weg – Aachen Bushof – Elisenbrunnen – Theater – Normaluhr – Rothe Erde Bf. – Forst – Gewerbegebiet Eilendorf Süd – Brand
35 Vaals Grenze – Vaalserquartier – Westfriedhof – Schanz Bf. – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Forst – Brand – Kornelimünster – Walheim – Hahn – Breinig
36 Aachen Bushof – Kaiserplatz – Normaluhr – Marienhospital – Burtscheid – Bismarckturm – (Waldfriedhof ←) Oberforstbach – SCHUMAG – Schleckheim
37 Diepenbenden – Burtscheid – Normaluhr – Theater – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Laurensberg – Orsbach – Lemiers
40 Stolberg Mühlener Bf. – Zinkhütter Hof – Kohlbusch – Münsterbusch – Liester – Stolberg Krankenhaus
41 Aachen Bushof – Europaplatz – Rothe Erde Bf. – Tierpark – Lintert – Hitfeld – Oberforstbach – Schleckheim – Nütheim – Walheim – Schmithof – Sief
42 (Schevenhütte –) Gressenich Kapelle – Krewinkel – Mausbach – / (Zweifall –) Vicht – Breinigerberg – Breinig – Dorff – Büsbach – Münsterbusch – Zinkhütter Hof – Stolberg Mühlener Bf. – (Velau – Stolberg Hbf) / Birkengang – Stolberg Hans-Böckler-Straße
43 Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – ASEAG – Hüls  (– Gewerbegebiet Eilendorf Süd – Brand)
44 Schnellbus:
Aachen Hbf – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Laurensberg – Richterich – Horbach – Spekholzerheide – Heerlen (NL)
45 Uniklinik – Kullen – Westfriedhof – Schanz Bf. – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Forst – Driescher Hof – Brand Schulzentrum (– Brand)
46 Walheim – Sief – Lichtenbusch – Waldfriedhof – Burtscheid – Marienhospital – Aachen Hbf – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Haaren – Verlautenheide
47 Merkstein Bf. – Herzogenrath Bf. – Straß – Kohlscheid – Richterich – Laurensberg – Aachen Bushof
48 Stolberg Mühlener Bf. – Donnerberg – Donnerbergkaserne – Eschweiler Stadtwald – Waldsiedlung – Pumpe-Stich – Eschweiler Hbf – Odilienstraße (Hp. Eschweiler West) Bf. – Krankenhaus – Eschweiler Bushof
50 Eilendorf Josefsstraße – Hansmannstraße (Eilendorf Bf.) – Brand
51 (Aachen Hbf – Elisenbrunnen –) Aachen Bushof – STAWAG – Carolus Thermen – Alter Tivoli – Würselen – Alsdorf-Annapark Bf. – Oidtweiler – (Carl-Alexander-Park → Baesweiler Reyplatz / Setterich)
52 Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Röhe – Eschweiler Bushof – CityCenter/Rathaus (– Vöckelsberg / – Weisweiler Bf. – Hücheln)
53 Ronheider Weg – Habsburgerallee – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof
55 Vaals Grenze – Vaalserquartier – Westfriedhof – Schanz Bf. – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Forst – Brand – Kornelimünster – Schleckheim – Lichtenbusch
57 Merkstein – Herzogenrath Bf. – Klinkheide – Kohlscheid – Soers – Eurogress – Aachen Bushof – Elisenbrunnen – Theater – Normaluhr – Rothe Erde Bf. – Eilendorf Bf. – Verlautenheide
62 Stolberg Krankenhaus – Stolberg Mühlener Bf. – Zinkhütter Hof – Münsterbusch – Liester – Büsbach Kirche – Büsbach Brockenberg
65 Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Forst – Brand – Kornelimünster – Schleckheim – Nütheim – Walheim – Walheim Hasbach
70 Vaals Grenze – Vaalserquartier – Uniklinik – Laurensberg – Richterich – Polizeipräsidium – Talbot – Europaplatz – Rothe Erde Bf. – Tierpark – Forst – Lintert – Hitfeld – Oberforstbach – Schleckheim – Pascalstraße
72 Stolberg Mühlener Bf. – Stolberg Altstadt – (Donnerberg Rosenweg / ) Am Sender – Donnerberg Höhenstraße
73 Uniklinik – Campus Melaten – Hörn – Westbahnhof – Ponttor – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – Rothe Erde Bf.
74 Aachen Hbf – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Westbahnhof – Gewerbegebiet Avantis (D / NL)
75 Hörn Kastanienweg – Muffet – Weststraße – Schanz Bf. – Elisenbrunnen – Aachen Bushof
77 Diepenbenden – Burtscheid – Normaluhr – Theater – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ponttor – Laurensberg – Richterich Schönau
80 Uniklinik – Campus Melaten – Laurensberg – Richterich – Kohlscheid Markt
103 Schnellbus:
Waldfriedhof – Burtscheid – Aachen Hbf – Schanz Bf. – Westfriedhof – Uniklinik – Campus Melaten – Hörn – Westbahnhof
125 Schnellbus:
Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Brand – Freund – Büsbach – Stolberg Mühlener Bf. Bf.
135 Schnellbus:
Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Brand – Kornelimünster – Walheim – Hahn
147 Schnellbus:
Aachen Bushof – Kohlscheid Weststraße – Herzogenrath Bf. – Merkstein Bf.
151 Schnellbus:
Aachen Bushof – STAWAG – Alter Tivoli – Würselen – Alsdorf-Annapark Bf. – Oidtweiler – (Carl-Alexander-Park → Baesweiler Reyplatz)
173 Schnellbus:
Uniklinik – Campus Melaten – Süsterau – Westbahnhof – Ponttor – Aachen Bushof – Kaiserplatz – Rothe Erde Bf. – Brand
AL1 Alsdorf Annapark Bf. – Alsdorf Denkmalplatz – Schaufenberg – Blumenrath – Mariagrube – Montanstraße (Hp. Poststraße) Bf. – Begau – Mariadorf Dreieck
EW1 Eschweiler Bushof – CityCenter/Rathaus – Bergrath – Volkenrath – Hastenrath – Scherpenseel – (Gressenich Kapelle / Werth Brunnenweg)
EW2 Dürwiß – Dürwiß Kirche – Eschweiler Bushof – CityCenter/Rathaus – Nothberg Kirche – Nothberg Siedlung
EW3 Eschweiler Bushof – CityCenter/Rathaus – Bergrath – Bohl – Volkenrath – Hastenrath – Scherpenseel – Werth Brunnenweg
EW4 Eschweiler Hbf – Kreisaltenheim – Talbahnhof/Raiffeisenplatz Bf. – CityCenter/Rathaus – Eschweiler Bushof – Röhe – Aue / St. Jöris
EW5 Talbahnhof/Raiffeisenplatz Bf. – Langwahn – Schwimmhalle – Eschweiler Bushof – Dürwiß Kirche – Dürwiß Freibad – Blausteinsee
HZ2 Bardenberg Krankenhaus – Wilhelmstein – Wurmtal – Kohlscheid Markt – Weststraße – Kohlscheid Bf. Bf. – Amstelbachtal – Bank – Pannesheide
WÜ1 Euchen – Broich Gymnasium – Neusen – Linden – Weiden – Würselen – Teuterhof – Kohlscheid Markt – Weststraße – Kohlscheid Bf. Bf.

Anmerkungen:

Linie 14: Gemeinschaftskonzession mit Transport en Commun.
Linie 44: Gemeinschaftskonzession mit Veolia Transport Limburg.
Linie AL1: Gemeinschaftskonzession mit Taeter.
Linie EW5: Verkehrt nur an Wochenenden in den Sommerferien.
Linie WÜ1: Gemeinschaftskonzession mit RVE (Rheinlandbus).

Nachtexpress[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ASEAG betreibt ein gesondertes Nachtbusnetz. Dieses besteht aus acht Linien (N1 bis N8), welche die größten Linienachsen mit geändertem Linienweg bedienen. Die Nachtlinien verkehren in den Nächten auf Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils um 1:30, 2:30 und 3:30 Uhr vom Elisenbrunnen/Bushof aus. Die Linienführung verläuft dabei sternförmig aus der Stadt heraus.[10]

Linie Verlauf
N1 Nachtexpress:
Elisenbrunnen → Aachen Bushof → Kaiserplatz → Josefskirche → Rothe Erde Bf. → Forst → Brand → Kornelimünster → Walheim → Schleckheim → Oberforstbach → Burtscheid → Marienhospital → Theater → Elisenbrunnen
N2 Nachtexpress:
Elisenbrunnen – (Aachen Bushof → / Karlsgraben ←) Ponttor – Laurensberg – Richterich – Horbach – Locht – Gracht Kerk (NL)
N3 Nachtexpress:
Elisenbrunnen – Aachen Bushof (→ Ludwig Forum → Haaren → Verlautenheide → Würselen → Morsbach → Bardenberg → / ← Eurogress ← Berensberg ← Kohlscheid ← Straß ← ) Herzogenrath Bf. – Merkstein – Boscheln (← Holthausen)
N4 Nachtexpress:
Aachen Bushof – (Elisenbrunnen → Karlsgraben →) Ponttor – Westbahnhof – Hörn – Uniklinik – Kullen – (Vaalserquartier →) Vaals Heuvel (NL)
N5 Nachtexpress:
Aachen Bushof → Elisenbrunnen → Misereor → Aachen Hbf → Marienhospital → Burtscheid → Lichtenbusch → Oberforstbach → Schleckheim → Kornelimünster → Niederforstbach → Brand → Forst → Rothe Erde Bf. → Aachen Hbf → Misereor → Elisenbrunnen
N6 Nachtexpress:
Aachen Bushof → Lukasstraße → Kohlscheid → Bardenberg → Morsbach → Würselen → Haaren → Lukasstraße → Aachen Bushof → Elisenbrunnen
N7 Nachtexpress:
(Aachen Bushof →) Elisenbrunnen – Karlsgraben – Schanz Bf. – Hanbruch – Kronenberg – Preusweg – (Preuswald →) Bildchen Grenze – Kelmis (B)
N8 Nachtexpress:
(Elisenbrunnen →) Aachen Bushof – Kaiserplatz – Josefskirche – Geschwister-Scholl-Gymnasium – Eilendorf – (Münsterbusch → Zinkhütter Hof → / Atsch ←) Stolberg Rosental

Fuhrpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Fuhrpark der ASEAG
Mercedes-Benz O 405 GN im Betriebshof; dieser Fahrzeugtyp fuhr bis 2013
Alemannia-Bus
Hybridbus MAN Lion´s City Hybrid an der Haltestelle Ponttor als Linie 13B
Vom IKA entwickelter Elektrobus

Die ASEAG besitzt mit der sogenannten Roten Flotte 218 eigene Busse (Stand 2015).[2] Ältere Busse werden teilweise an Subunternehmen abgegeben, die jedoch wiederum unter Vertrag bei der ASEAG stehen. Der Fuhrparks besteht aus 72 Standardbussen (darunter ein Hybridbus) und 138 Gelenkbussen[2] verschiedener Bauserien des Typs Citaro von Mercedes-Benz, darunter auch dreizehn 18,75-Meter-MAN-Gelenkbusse (Lion’s City GL), sowie sieben CapaCity und 8 Doppelgelenkbusse vom Typ VanHool AGG 300. Im Laufe des Jahres 2014 wurde ein ursprünglich mit Hybridantrieb ausgelieferter Citaro-Gelenkbus durch die ASEAG-Werkstatt auf reinen Elektroantrieb umgebaut und im Mai 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem wurde in Kooperation mit der RWTH ein Kleinbus auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter City 65 getestet, der von den Instituten IKA und ISEA im Rahmen eines öffentlich geförderten Projektes auf einen reinen Elektroantrieb umgebaut wurde. Mittlerweile ist nahezu der gesamte Fuhrpark der ASEAG niederflurig, wobei hauptsächlich vollwertige Niederflurbusse und inzwischen auch mehrere Low-Entry-Busse zum Fuhrpark gehören. Letzter Hochflurbus ist ein MAN SG 242 (Wagen 750, Baujahr 1992), der jedoch nur noch selten im Liniendienst ist und als Museumsbus erhalten werden soll. Am Tag der offenen Tür 2013 wurde dieser Bus fertig restauriert vorgestellt.

2015 beschaffte die ASEAG mit fünf VDL Citea erstmals Fahrzeuge dieses Herstellers, nachdem ein Vorführwagen zuvor ein Jahr lang getestet wurde.[11]

Seit 2005 sind auch Doppelgelenkbusse vom Typ VanHool AGG 300 im Linieneinsatz, die im Öcher Platt Öcher Long Wajong genannt werden. Dem regulären Linieneinsatz ging ein zweijähriger Probebetrieb voraus. Mit einer Sondergenehmigung des TÜV wurde ab dem 7. Mai 2003 zunächst mit zwei geliehenen AGG 300 aus Utrecht, ab 2005 mit zwei eigenen Fahrzeugen, der erste Einsatz solcher Fahrzeuge in Deutschland realisiert. Im Februar 2008 wurden weitere sechs Doppelgelenkbusse in Betrieb genommen.

Rund 70 % der Fahrzeuge sind farblich gestaltet oder finden als Werbeträger Verwendung. Die restlichen Busse sind in den ASEAG-Farben rot und weiß lackiert. Zu besonderen Anlässen werden einzelne Fahrzeuge speziell gestaltet, so z. B. Bus 136 anlässlich des Aufstiegs der Alemannia Aachen in die Fußball-Bundesliga 2006.

Anfang Dezember 2007 nahm die ASEAG mit zehn neuen Gelenkbussen vom Typ Citaro O 530 G erstmals Fahrzeuge in Betrieb, in denen die nächste Haltestelle automatisch angesagt wird. Außerdem werden auf TFT-Monitoren die Linie, das Fahrtziel sowie die nächsten vier Haltestellen angezeigt. Des Weiteren erhielten die Fahrzeuge einen neuen Bordrechner, welcher die zuvor getrennten Geräte RBL und EFD (Elektronischer Fahrschein-Drucker) vereint. Mittlerweile ist die gesamte Flotte – ebenso wie die Wagen der Subunternehmer – mit dieser Technik ausgestattet.

2009 wurden die ersten zwei Low-Entry Busse bei der ASEAG zugelassen. Sie stammen von Mercedes-Benz.

Bedingt durch den sukzessiven Austausch des Fuhrparks besitzt die ASEAG seit den 2000er Jahren mehr Gelenkwagen als Standardwagen. Dies war bis dato genau umgekehrt. Ebenso verhält es sich mit Bussen von Mercedes Benz. Waren die Beschaffungen bis 2000 nahezu ausgewogen zwischen MAN und Mercedes Benz, sind durch die Neubeschaffungen der 2000er Jahre keine neuen MAN-Busse in den Fuhrpark hinzugekommen. Zwischenzeitlich wurden nach fast 10-jähriger Pause wieder Busse von MAN gekauft.

Liniensponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit den Linien 3 A/B als Fraunhofer-Linien wurde ab dem Fahrplanwechsel am 14. Juni 2009 erstmals eine Aachener Buslinie gesponsert. Zwei Gelenk- und vier Solobusse der neuesten Lieferung erhielten dazu ein entsprechendes Design, in dem sie seit dem 27. Oktober 2009 im Einsatz sind, zwei Solobusse haben die Werbung zwischenzeitlich wieder verloren.[12] Auch die Innengestaltung der Fahrzeuge wurde entsprechend angepasst. Jeder Bus wirbt mit der Außenreklame für eines der beteiligten Aachener Fraunhofer-Institute IPT, ILT und IME. Darüber hinaus wurden Haltestellen, an denen die Linien verkehren, durch spezielle Schilder gekennzeichnet und mit Aushängen der Institute versehen. Das Sponsoring erfolgt primär mit dem Ziel, das Interesse von Studenten für berufliche Perspektiven an den Fraunhofer-Instituten zu wecken.[13]

Stadtbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Relation Klinikum – City – Brand sollte bis 2019 eine Stadtbahn gebaut werden. Die „Campusbahn“ als erster Bauabschnitt eines zukünftigen Aachener Stadtbahnnetzes sollte 12,3 km lang werden und einschließlich Betriebshof und Fahrzeugen etwa 243 Millionen Euro kosten. In einem Bürgerentscheid am 10. März 2013 wurde die Realisierung mit 66,34 % der abgegebenen Stimmen abgelehnt.[14]

Weitere Angebote für Kunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ASEAG-Sammel-Auto[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typische Haltestelle 2007 mit Logo, Namen, Strecken und drehbarem Fahrplan

Bei rechtzeitiger Anmeldung (45 Minuten vor Fahrtantritt, in der Innenstadt nur 30 Minuten) kann man mit dem ASA jedes Ziel im Stadtgebiet von Aachen außerhalb des Alleenringes erreichen. Das ASA hat einen eigenen Fahrplan und verkehrt täglich zwischen 0:30 Uhr und 3:00 Uhr alle 30 Minuten sowie letztmals um 3:45 Uhr, außer zu Silvester und während der Karnevalstage (Fettdonnerstag bis Rosenmontag). Hierfür sind spezielle Haltestellen eingerichtet, die mit einem Zusatzschild ASA gekennzeichnet sind. Der Tarif von 4,80 Euro (Stand 2010) gilt bis zur Stadtgrenze, danach wird zum normalen Taxi-Tarif weiterbefördert.

Aussteigen zwischen Haltestellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 20:00 Uhr kann außerhalb des Alleenringes auf allen ASEAG-Linien nach Absprache mit dem Fahrer auch zwischen den Haltestellen ausgestiegen werden.

Shuttleparty[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Shuttleparty findet seit 1997 halbjährlich statt und ist ein Angebot, das sich hauptsächlich an junge Studierende richtet. Verschiedene Gastronomie- und Unterhaltungsbetriebe organisieren zusammen mit dem Stadtmagazin Klenkes ein Programm, das insbesondere neuen Studierenden Gelegenheit geben soll, das Freizeit-Angebot in Aachen kennenzulernen. Die ASEAG führt den Shuttle-Verkehr zwischen den teilnehmenden Lokalen durch. Das Ticket für 5,00 Euro (Stand 2008) gilt für den Shuttle-Bus und den Eintritt. Im April 2007 wurde erstmals ein entsprechendes Programm des Hochschulradio Aachen auch in den Shuttle-Bussen wiedergegeben.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als eines der ersten Unternehmen der Region Aachen hat die ASEAG 2005 zwei automatisierte externe Defibrillatoren (AED) angeschafft und 44 Mitarbeiter als Ersthelfer geschult. Mit Hilfe eines AED sollen z. B. bei Eintreten eines Herzstillstandes die Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes überbrückt werden können.

Die ASEAG fördert die Nutzung von Carsharing in Zusammenarbeit mit Cambio CarSharing. Hierbei erhalten ASEAG-Abo-Kunden Fahrtgutscheine und Kunden des Carsharing-Unternehmens Vergünstigungen bei Kauf eines ASEAG-Abos.

Eine Kundenzeitschrift namens Schnack uus (hochdeutsch etwa: geradeaus) erscheint dreimal jährlich.

ESBUS GmbH[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ESBUS Logo
Eschweiler Bushof

Die Geschäftstätigkeit der ESBUS (Eschweiler Bus- und Service GmbH) besteht im Auftragsverkehr für die ASEAG auf deren konzessionierten Linien. Die ESBUS verfügt über keine eigenen Konzessionen und daher auch kein eigenes Liniennetz. Sie beschäftigte 2014 über 100 Fahrer.[15]

Am 8. August 2000 wurden die Gesellschafteranteile der Firma Horst Taeter Verkehrsunternehmung GmbH mit Sitz in Eschweiler von der ASEAG erworben und am 23. Mai 2003 das Unternehmen umfirmiert.[16] Inzwischen dient ESBUS als Firma für neu eingestelltes Fahrpersonal der ASEAG.[17]

Wagenpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen hat mehrere Niederflur-Solobusse des Typs O 530 im Einsatz. Bis auf ein eigenes Fahrzeug sind die Wagen dauerhaft aus dem Bestand der ASEAG ausgeliehen.

Karnevalsgesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1949 gründen Sportler der Betriebssportgemeinschaft ASEAG Station Eschweiler den Karnevalsverein K.G. Fidele Trammebülle 1949 e. V. Fidele Trammebülle bedeutet lebensfrohe Straßenbahnbeschäftigte. Der Verein nahm in der Session 1967 zum ersten Mal mit einem Mottowagen am Eschweiler Rosenmontagszug teil.[18]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d E.V.A. - Organigramm. E.V.A. - Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen, 14. März 2014, abgerufen am 9. Januar 2016 (PDF; 421 KB).
  2. a b c d e f g h i j k l m n Über uns. Zahlen, Daten, Fakten. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, 31. Dezember 2015, abgerufen am 27. April 2016.
  3. Roland Keller: 2.3 1889 bis 1920: Der Bahnbetrieb der KPEV (Länderbahnzeit). In: Eisenbahn in Stolberg. Roland Keller, abgerufen am 10. Januar 2016.
  4. Timm Reisinger: Der Kalksteinbruch Schmithof bei Aachen. Eine Zeitreise ins tropische Devon. In: Auszug aus der Facharbeit. Rainer Olzem, März 2007, abgerufen am 10. Januar 2016.
  5. a b Beteiligungen Aachen 2013. Beteiligungsbericht der Stadt Aachen. Stadt Aachen, 14. März 2014, S. 51-54, abgerufen am 9. Januar 2016 (PDF; 2,88 MB).
  6. a b Historie. Ein Rückblick auf 130 Jahre Tradition in der Region Aachen. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, archiviert vom Original am 26. Februar 2015, abgerufen am 9. Januar 2016.
  7. Geschäftsbericht 2006. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, Juni 2007, S. 28, archiviert vom Original am 16. Juli 2007, abgerufen am 10. Januar 2016 (PDF; 504 KB).
  8. Neu in Monschau: Der NetLiner verbindet - werden Sie Testpilot. In: www.aseag.de. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, abgerufen am 15. März 2016.
  9. Der NetLiner verbindet. In: www.aseag.de. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, abgerufen am 15. März 2016 (PDF-Datei; 621 KB).
  10. Nachtexpress. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, Juni 2015, abgerufen am 24. Januar 2016.
  11. ASEAG setzt auf Leichtbaubusse. In: Neuigkeiten. Aachener Verkehrsverbund, 7. Januar 2016, abgerufen am 8. Januar 2016.
  12. Die Fraunhofer-Gesellschaft geht auf Tour. In: Aachener Nachrichten. 27. Oktober 2009, abgerufen am 9. Januar 2016.
  13. Die Zukunft erfinden – Fraunhofer geht auf Linie (Memento vom 4. November 2009 im Internet Archive), Pressemitteilung des Fraunhofer IPT
  14. Bernd Büttgens: Glasklares Nein zur Aachener Campusbahn. In: Aachener Nachrichten. 10. März 2013, abgerufen am 9. Januar 2016.
  15. Geschäftsbericht 2014. IV. Prognosebericht. In: Die ASEAG - Über uns. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, 31. Dezember 2014, S. 15, abgerufen am 9. Januar 2016 (PDF; 6,44 MB).
  16. ESBUS Eschweiler Bus- und Servicegesellschaft. In: Marktplatz Mittelstand.de. Abgerufen am 9. Januar 2016.
  17. Geschäftsbericht 2012. In: Die ASEAG - Über uns. Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG, 31. Dezember 2012, S. 23, abgerufen am 9. Januar 2016 (PDF; 4,7 MB).
  18. Fidele Trammebülle: Geschichte. K.G. Fidele Trammebülle Eschweiler 1949 e.V., abgerufen am 9. Januar 2016.