ATP Brisbane

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Herren-Turnier in Brisbane, zum Damen-Turnier siehe WTA Brisbane.
Tennis Brisbane International
Logo des Turniers „Brisbane International“
ATP World Tour
Austragungsort Brisbane
AustralienAustralien Australien
Erste Austragung 1987
Kategorie World Tour 250
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 28E/16Q/16D
Preisgeld 404.780 US$
Center Court 5.500 Zuschauer
Website Offizielle Website
Stand: 11. Januar 2016

Das ATP-Turnier von Brisbane (offiziell: Brisbane International; von 1987–92 Queensland Open) ist ein australisches Herren-Tennisturnier. Es wurde erstmals 1987 in Brisbane im Bundesstaat Queensland auf Hartplätzen in der Halle ausgerichtet und 1992 wieder eingestellt. Seit 2009 wird es als Nachfolger des Turniers von Adelaide erneut ausgetragen. Der Wettbewerb wird derzeit mit einem 32er-Feld im Einzel und einem 16er-Feld im Doppel auf Hartplätzen im Freien gespielt und zählt zur ATP World Tour 250. Brisbane ist neben Doha und Chennai eines von drei Turnieren, mit denen die Tennissaison eröffnet wird; die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Damenwettbewerb Anfang Januar zwei Wochen vor den Australian Open ausgetragen. Da auf demselben Belag wie in Melbourne gespielt wird, gilt das Turnier als gute Vorbereitung für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Ausgetragen wird das Turnier seit der Umsiedlung aus Adelaide im Queensland Tennis Centre, der Center Court befindet sich in einem nach dem Queenslander Tennisspieler Patrick Rafter benannten Stadion. Im Einzel ist Andy Murray mit zwei Erfolgen der einzige mehrfache Titelgewinner, im Doppel sind Todd Woodbridge, Marc Gicquel, Daniel Nestor und John Peers mit ebenfalls jeweils zwei Titeln Rekordsieger.

Center Court in der Pat-Rafter-Arena

Siegerliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Sieger Finalgegner Ergebnis
2016 KanadaKanada Milos Raonic SchweizSchweiz Roger Federer 6:4, 6:4
2015 SchweizSchweiz Roger Federer KanadaKanada Milos Raonic 6:4, 6:72, 6:4
2014 AustralienAustralien Lleyton Hewitt SchweizSchweiz Roger Federer 6:1, 4:6, 6:3
2013 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray (2) BulgarienBulgarien Grigor Dimitrow 7:60, 6:4
2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray (1) UkraineUkraine Alexander Dolgopolow 6:1, 6:3
2011 SchwedenSchweden Robin Söderling Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick 6:3, 7:5
2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick TschechienTschechien Radek Štěpánek 7:62, 7:67
2009 TschechienTschechien Radek Štěpánek SpanienSpanien Fernando Verdasco 3:6, 6:3, 6:4
1993–2008: nicht ausgetragen
1992 FrankreichFrankreich Guillaume Raoux DanemarkDänemark Kenneth Carlsen 6:4, 7:610
1991 ItalienItalien Gianluca Pozzi Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Aaron Krickstein 6:3, 7:64
1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brad Gilbert Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Aaron Krickstein 6:3, 6:1
1989 SchwedenSchweden Nicklas Kroon AustralienAustralien Mark Woodforde 4:6, 6:2, 6:4
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim Mayotte Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Marty Davis 6:4, 6:4
1987 NeuseelandNeuseeland Kelly Evernden DeutschlandDeutschland Eric Jelen 3:6, 6:1, 6:1

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
2016 FinnlandFinnland Henri Kontinen
AustralienAustralien John Peers
(2)
AustralienAustralien James Duckworth
AustralienAustralien Chris Guccione
7:64, 6:1
2015 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray
AustralienAustralien John Peers (1)
UkraineUkraine Alexander Dolgopolow
JapanJapan Kei Nishikori
6:3, 7:64
2014 PolenPolen Mariusz Fyrstenberg
KanadaKanada Daniel Nestor (2)
KolumbienKolumbien Juan Sebastián Cabal
KolumbienKolumbien Robert Farah
6:74, 6:4, [10:7]
2013 BrasilienBrasilien Marcelo Melo
SpanienSpanien Tommy Robredo
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Butorac
AustralienAustralien Paul Hanley
4:6, 6:1, [10:5]
2012 WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
KanadaKanada Daniel Nestor (1)
OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
DeutschlandDeutschland Philipp Petzschner
6:1, 6:2
2011 TschechienTschechien Lukáš Dlouhý
AustralienAustralien Paul Hanley
SchwedenSchweden Robert Lindstedt
RumänienRumänien Horia Tecău
6:4, Aufgabe
2010 FrankreichFrankreich Jérémy Chardy
FrankreichFrankreich Marc Gicquel
(2)
TschechienTschechien Lukáš Dlouhý
IndienIndien Leander Paes
6:3, 7:65
2009 FrankreichFrankreich Marc Gicquel (1)
FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga
SpanienSpanien Fernando Verdasco
DeutschlandDeutschland Mischa Zverev
6:4, 6:3
1993–2008: nicht ausgetragen
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve DeVries
AustralienAustralien David Macpherson
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick McEnroe
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jonathan Stark
6:4, 6:4
1991 AustralienAustralien Mark Woodforde
AustralienAustralien Todd Woodbridge
(2)
AustralienAustralien John Fitzgerald
KanadaKanada Glenn Michibata
7:6, 6:3
1990 AustralienAustralien Jason Stoltenberg
AustralienAustralien Todd Woodbridge
(1)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Garrow
AustralienAustralien Mark Woodforde
2:6, 6:4, 6:4
1989 AustralienAustralien Darren Cahill
AustralienAustralien Mark Kratzmann
AustralienAustralien Broderick Dyke
AustralienAustralien Simon Youl
6:4, 5:7, 6:0
1988 DeutschlandDeutschland Eric Jelen
DeutschlandDeutschland Carl-Uwe Steeb
KanadaKanada Grant Connell
KanadaKanada Glenn Michibata
6:4, 6:1
1987 NeuseelandNeuseeland Kelly Evernden
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Anger
AustralienAustralien Broderick Dyke
AustralienAustralien Wally Masur
7:6, 6:2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]