AVIC

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AVIC International (Aviation Industry Corporation of China; chinesisch: 中国航空工业集团公司 Zhōngguó Hángkōng Gōngyè Jítuán Gōngsī) ist ein staatlicher chinesischer Rüstungs- und Flugzeugkonzern mit Sitz in Peking. CEO ist Tan Ruisong.

Verlässliche Daten sind aufgrund von Geheimhaltung nur schwer zu erhalten, aber Fortune gibt den Umsatz 2011 mit 31 Mrd. US-Dollar und die Mitarbeiterzahl mit gut 400.000 an [1], 2012 mit 40 Mrd. US-Dollar bei 480.000 Angestellten[2], Forbes schätzt den Umsatz 2011 auf 25 Mrd. US-Dollar, die Mitarbeiterzahl auf 575.000.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge des Unternehmens gehen auf das Jahr 1951, also den Koreakrieg, zurück. Seither wurde der Konzern mehrfach umbenannt, unter dem jetzigen Namen existiert er seit 2008, nachdem ein Experiment mit zwei separaten Produzenten AVIC I und AVIC II eingestampft wurde.

Er ist international vor allem als Zulieferer westlicher Flugzeughersteller bekannt und es existieren bedeutende Joint Ventures, beispielsweise ein Montagebetrieb für den Airbus-A320 in Tianjin.[3]

Der Mutterkonzern sowie Töchter wie Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) und China Aviation Industry General Aircraft (CAIGA) stellen aber auch eigene Flugzeuge her, etwa die Comac C919, die den westlichen Herstellern Konkurrenz machen soll.

2011 kaufte der Konzern den amerikanischen Triebwerksproduzenten Teledyne Continental Motors und Teledyne Mattituck Services von der Mutter Teledyne, CAIGA erwarb 2011 die Cirrus Aircraft. 2013 folgte der deutsche Flugmotorenhersteller Thielert.[4][5] 2015 erwarb Xinfei France, eine Tochtergesellschaft des Konzerns, 100 % der Anteile am französischen Kühlfahrzeughersteller Lamberet.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: AVIC aircraft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ranking 2011
  2. Ranking 2012
  3. Airbus-Statement
  4. Chinesen übernehmen deutsche Flugzeugmotorenfirma auf focus.de, abgerufen 27. Juli 2013.
  5. Thielert-Insolvenzverfahren endet nach fünf Jahren mit Übernahme durch Chinesen. In: aopa.de. AOPA, 30. Juli 2013, abgerufen am 26. August 2013.
  6. Zusammenschlussanmeldung Bundeswettbewerbsbehörde vom 13. Februar 2015. Abgerufen am 4. Oktober 2015.