Alison Sudol

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Alison Sudol (2016)
Alison Sudol (2016)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
One Cell in the Sea
  DE 20 
Gold
Gold
22.02.2008 (30 Wo.)
  AT 6 
Gold
Gold
22.02.2008 (20 Wo.)
  CH 11 24.02.2008 (32 Wo.)
  US 91 04.08.2007 (22 Wo.)
Bomb in a Birdcage
  DE 33 11.09.2009 (2 Wo.)
  AT 35 11.09.2009 (4 Wo.)
  CH 15 13.09.2009 (4 Wo.)
  US 28 26.09.2009 (2 Wo.)
Pines
  CH 49 28.10.2012 (1 Wo.)
  US 62 27.10.2012 (2 Wo.)
EPs
Oh Blue Christmas
  US 87 16.01.2010 (2 Wo.)
Singles
Almost Lover
  DE 8 
Gold
Gold
25.01.2008 (38 Wo.)
  AT 5 01.02.2008 (37 Wo.)
  CH 10 
Gold
Gold
10.02.2008 (41 Wo.)

Alison Sudol (* 23. Dezember 1984 in Seattle, Washington; vollständiger Name Alison Loren Sudol, früher auch Alison Monro), bekannt unter dem Künstlernamen A Fine Frenzy, ist eine US-amerikanische Sängerin, Pianistin und Schauspielerin.

Die Worte „A Fine Frenzy“ entstammen dem Sommernachtstraum von William Shakespeare:[3] Theseus, 5. Aufzug, 1. Szene – „The poet’s eye, in a fine frenzy rolling, Doth glance from heaven to earth, from earth to heaven“ (Des Dichters Aug, in schönem Wahnsinn rollend, blitzt auf zum Himmel, blitzt zur Erd hinab).[4]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sudol wuchs in Los Angeles auf. Ein prägendes Erlebnis in ihrem Leben war die Scheidung ihrer Eltern, die von Beruf Schauspiellehrer waren, als sie fünf Jahre alt war. Schon bald begann Sudol, ihre eigenen Texte zu schreiben, lernte selbständig Klavier und komponierte ihre ersten eigenen Songs, damit sie den Schmerz der Trennung ihrer Eltern überwinden konnte. Ein Manager des Musiklabels EMI, der von einem ihrer kurzen Demobänder überzeugt war, entschied sich schließlich, die Musikerin unter Vertrag zu nehmen. Erstmals machte Sudol im US-amerikanischen Fernsehen auf sich aufmerksam. Dort wurden mehrere ihrer Songs in verschiedenen Serien wie u. a. Dr. House, How I Met Your Mother und CSI:NY verwendet. Vom Zeitpunkt der Scheidung ihrer Eltern an entwickelte sie eine Leidenschaft für die Musik von Elton John und Ella Fitzgerald und begann durch ihr Interesse an Literatur, Bücher zu schreiben. Eine wichtige Fähigkeit, die sie als Künstlerin unter dem Namen A Fine Frenzy auch beim Schreiben von Songtexten nutzt.

„Jeder Text hat seinen Rhythmus, ein spezielles Versmaß und andere Eigenschaften, die man wunderbar in Musik übersetzen kann.“

A Fine Frenzy[5]

In der früheren Vergangenheit ließ sie sich weiterhin von britischen Bands wie Radiohead und Keane inspirieren.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Musikrichtung ist stilistisch dem Alternative und dem Indierock zuzuordnen und beinhaltet zum Teil auch Jazz- und Klassikeinflüsse. Momentan steht sie beim Label Virgin Records unter Vertrag.

Musikkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Erfolge, Tourerfahrung und Soundtrackverkäufe für Filme (2002) hatte sie als Alison Monro mit ihrer Band Monro.[6] Im Jahr 2006 ging sie im Vorprogramm der Stooges auf Tour. Am 17. Juli 2007 präsentierte sie ihr Debütalbum One Cell in the Sea, das Platz 91 der US-amerikanischen Billboardcharts erreichte. Am 8. Februar 2008 erschien es in Deutschland. Der Nachfolger Bomb in a Birdcage erschien im August 2009. Am 9. Oktober 2012 erschien das dritte Studioalbum mit dem Titel Pines.[7]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: One Cell in the Sea
  • 2009: Bomb in a Birdcage
  • 2012: Pines

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Demo-EP, Rangers, Almost Lover, The Well
  • 2007: Live Session (iTunes Exclusive) – Almost Lover, The Minnow & the Trout, Borrowed Time, Last of Days
  • 2009: Oh Blue Christmas

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Rangers
  • 2008: Lifesize
  • 2008: Almost Lover
  • 2008: Come On, Come Out
  • 2009: The Things We Did Last Summer
  • 2009: Blow Away
  • 2010: Happier
  • 2010: Electric Twist
  • 2012: Now is the Start
  • 2017: Enough Honey
  • 2017: Christmas Will Be Waiting

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Alison Sudol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT CH US
  2. Auszeichnungen: DE AT CH
  3. wdr.de
  4. William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel
  5. Interview bei Musik-Base.de
  6. Profil bei der „Internet Movie Database“
  7. Offizielle Website der Band „A Fine Frenzy“