A Hard Day’s Night (Album)

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A Hard Day’s Night
Studioalbum von The Beatles
Veröffentlichung 10. Juli 1964
Label Parlophone/ EMI / Universal Music Group
Format LP, CD, MC, Download
Genre Rock ’n’ Roll, Power-Pop, Pop-Rock, Beat
Anzahl der Titel 13
Laufzeit 30 min 28 sec

Besetzung

Weiterer Musiker:

Produktion George Martin
Studio Abbey Road Studios London,
Pathé Marconi-Studios Paris
Chronologie
With the Beatles
(1963)

Deutschland:

The Beatles Beat
(1964)

A Hard Day’s Night Beatles for Sale
(1964)

Deutschland:

Something New
(1964)

A Hard Day’s Night ist das dritte Studioalbum der britischen Gruppe The Beatles, das am 10. Juli 1964 in Großbritannien veröffentlicht wurde. In Deutschland erschien das Album am 9. Juli 1964, hier hatte es den Titel: Yeah! Yeah! Yeah! A Hard Day’s Night und war einschließlich des Kompilationsalbum deren viertes Album. Das A Hard Day’s Night beinhaltet auf der ersten Seite die Filmmusik des gleichnamigen Beatles-Films (deutscher Kinotitel: Yeah Yeah Yeah).

In den USA wurde eine abgewandelte Version des Albums, die ausschließlich Filmmusik enthält, von United Artists, am 26. Juni 1964 veröffentlicht. Die britische Version von A Hard Day’s Night wurde in den USA am 21. Juli 1987 als CD veröffentlicht.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmlogo

Dem Album war der Wunsch der United Artists vorangegangen, einen Spielfilm mit den Beatles zu produzieren. Filme mit Musikern waren in jener Zeit üblich und wurden in der Regel mit geringem Budget produziert, um von der Popularität der jeweiligen Künstler zu profitieren. Im Falle der Beatles bestand das Interesse seitens United Artists weniger am Einspielergebnis des Spielfilms als an der Vermarktung der Filmmusik, denn Capitol Records besaß in Nordamerika nicht die Rechte an möglichen Filmmusiken der Beatles.[1]

Nachdem eine Einigung zwischen dem Management der Beatles und United Artists zustande gekommen war, galt es für John Lennon und Paul McCartney, neue Stücke für den Spielfilm zu komponieren. Für das britische Album mussten die Lieder, die im Film verwendet werden sollten, möglichst vor Beginn der Dreharbeiten am 2. März 1964 fertig sein. Die restlichen Lieder, die das Album komplettieren würden, wurden nach Ende der Dreharbeiten aufgenommen.[2] So begannen die ersten Aufnahmen für den Soundtrack am 25. Februar in den Abbey Road Studios. Bis zum 1. März 1964 waren neun Lieder fertiggestellt, wobei zwei, nämlich I Call Your Name und Long Tall Sally, für eine EP verwendet wurden.[3] Die restlichen Lieder wurden am 1. und 2. Juni 1964 aufgenommen.

Can’t Buy Me Love, das erste Lied, das seinen Weg in den Spielfilm fand, war aber bereits am 20. März 1964 als Single veröffentlicht worden. Aufgenommen wurde der Titel größtenteils schon am 29. Januar 1964 in den Pariser Pathé Marconi Studios. Es war das erste und einzige Mal, dass die Beatles außerhalb von Großbritannien Aufnahmen machten. Can’t Buy Me Love war erst kurz vor der Aufnahme von Paul McCartney im Hôtel George V in Paris komponiert worden. Den letzten Feinschliff erhielt das Stück allerdings am 25. Februar 1964 in den Abbey Road Studios, wo auch die restlichen Musikaufnahmen für das Album stattfanden. Ebenfalls am 25. Februar 1964 wurde die Lennon-Komposition You Can’t Do That aufgenommen, die als B-Seite von Can’t Buy Me Love erstmals veröffentlicht wurde und einen Platz auf der zweiten Seite des Albums erhielt.

Am 26. Februar 1964 wurde John Lennons Komposition I Should Have Known Better aufgenommen. Lennon setzte als besonderes Element, wie bei einigen frühen Stücken der Beatles, eine Mundharmonika ein. Das Lied ist während einer Szene zu sehen, die die Beatles im Gepäckwagen eines Zuges zeigt.

Das London Pavilion Cinema zeigt A Hard Day's Night, 1964

Am folgenden Tag stand zunächst ein weiterer Versuch auf dem Programm, die McCartney-Komposition And I Love Her aufzunehmen. Die Aufnahmen, die zuvor am 25. und 26. Februar 1964 entstanden waren, hatten kein zufriedenstellendes Ergebnis erbracht. Die Beatles hatten zunächst ein eher rockiges Arrangement für das Lied probiert, entschieden sich dann aber für eine sanftere Instrumentierung mit akustischen Gitarren und Bongos anstelle des Schlagzeugs. Mit dieser Variante waren sie am 27. Februar erfolgreich und konnten anschließend zwei weitere Lieder in Angriff nehmen, die beide größtenteils von John Lennon stammten: das schnelle, von Lennon, McCartney und Harrison gemeinsam gesungene Tell Me Why und die Ballade If I Fell, die von Lennon und McCartney gesungen wurde.

Am 1. März 1964 entstand die Aufnahme von I’m Happy Just to Dance with You, das John Lennon für George Harrison geschrieben hatte. Bis kurz vor Ende der Dreharbeiten hatte der Spielfilm keinen Namen. Der merkwürdige Originaltitel des Films stammt angeblich von Ringo Starr, der bekannt war für seine verdrehten Kommentare. So soll er während der Dreharbeiten erschöpft gestöhnt haben: “That’s a hard day…”, als er aus dem Fenster schaute, sah er, dass es schon dunkel war und fügte noch dazu “… night”.[4] Ob der Satz wirklich während der Dreharbeiten ausgesprochen wurde, ist unklar, da John Lennon ihn bereits in seinem ersten Buch In seiner eigenen Schreibe (In His Own Write) verwendete.[5] Auf jeden Fall schien die Aussage die Stimmung des Spielfilms perfekt zu beschreiben und am 13. April 1964 wurde der Titel des Films der Presse offiziell bekannt gegeben. Es galt nun für Lennon und McCartney, einen passenden Titelsong zu schreiben. Am 16. April 1964 fanden sich die Beatles im Studio ein und begannen mit den Aufnahmen für das Lied A Hard Day’s Night. Den Gesang teilten sich John Lennon und Paul McCartney. Besonders markant war der Anfangsakkord, der von George Harrison auf seiner zwölfsaitigen Rickenbacker-Gitarre gespielt wurde. Nach der Aufnahme war der Soundtrack komplett.

Die Dreharbeiten für den Film dauerten bis zum 24. April 1964. Nach einem kurzen Urlaub begannen die Beatles damit, sich um die fehlenden Lieder für das Album zu kümmern. Am 1. Juni 1964 wurde Lennons I’ll Cry Instead aufgenommen. Am nächsten Tag folgten Aufnahmen für zwei weitere Lennon-Kompositionen Any Time at All und When I Get Home und das von McCartney stammende Things We Said Today. Die letzten Abmischungen erfolgten am 22. Juni 1964.

George Martin sagte über die Aufnahmetechnik: „Die Aufnahmen der ersten Jahre wurden alle auf nur zwei Spuren und live gemacht, wie bei Rundfunksendungen. Vierspurbandgeräte brachten dann den großen Vorteil, im Nachhinein Zweitstimmen oder Gitarrensolos überspielen und abmischen zu können. Als wir A Hard Day’s Night machten, konnten wir erst die Grundspur abmischen und überspielten die Stimmen später.“ [6]

Eine Rickenbacker 360/12, ein prägendes Element des Albums

Das besondere an A Hard Day’s Night ist, dass auf diesem Album zum ersten Mal nur Eigenkompositionen des Songwriter-Teams Lennon/McCartney zu finden sind. Dabei war John Lennon im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Alben der Beatles deutlich der dominierende Partner. Zehn der dreizehn Stücke des Albums – inklusive des Titelsongs – stammten hauptsächlich von ihm. Eine weitere Besonderheit ist, dass Ringo Starr keinen Gesangsbeitrag beitrug. Ein Element, das den Klang des Albums stark prägte, war George Harrisons zwölfsaitige E-Gitarre, eine Rickenbacker 360/12, die bei den meisten der Stücke zum Einsatz kam und auf der auch der prägnante Anfangsakkord des Titelsongs gespielt wurde.[7]

Das Album erschien in Deutschland zeitgleich mit der britischen Premiere des Kinofilms am 6. Juli 1964. Vier Tage nach der Premiere des Spielfilms erschien das britische Album und außerdem die Single A Hard Day’s Night. Produzent George Martin veröffentlichte außerdem am selben Tag die LP Off the Beatle Track, die orchestrale Versionen von Beatles-Stücken enthielt, darunter unter anderem Can’t Buy Me Love. Manche der Orchesterstücke sind auch auf der am 26. Juni 1964 in den USA erschienenen Filmmusik enthalten.[8]

Das Album A Hard Day’s Night stieg am 15. Juli 1964 in die britischen Charts auf Platz eins ein, wo es 21 Wochen verblieb. Es war das dritte Nummer-eins-Album der Beatles in Großbritannien. Für das Album lagen in Großbritannien über 250.000 Vorbestellungen vor. Es wurde von der Nummer-eins-Position von dem Album Beatles for Sale verdrängt. In Deutschland war es nach With the Beatles das zweite Album der Beatles, das Platz eins der Hitparade erreichte. Die beiden Single-Auskopplungen Can’t Buy Me Love und A Hard Day’s Night erreichten ebenfalls jeweils Platz eins der britischen und der US-amerikanischen Charts und wurden der vierte und fünfte Nummer-eins-Hit der Beatles in Großbritannien und den USA.

Das Album wurde in einer Mono- und in einer Stereoversion veröffentlicht.

Die Monoversion des Albums beinhaltet andere Abmischungen der Lieder I Should Have Known Better (andere Mundharmonika-Einleitung) und Tell Me Why (der Gesang von John Lennon wurde in der Stereoversion gedoppelt, nicht so in der Monoversion).[9]

Weitere – nicht verwendete – Aufnahmeversionen der Lieder Can't Buy Me Love, You Can't Do That, And I Love Her, A Hard Day's Night und I'll Be Back befinden sich auf dem Album Anthology 1.

Wiederveröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. Februar 1987 erfolgte die Erstveröffentlichung des Albums A Hard Day’s Night als CD in Europa (USA: 21. Juli 1987), ausschließlich in einer Monoabmischung. Am 9. September 2009 erschien das Album remastert in einer Stereoabmischung als CD und als Teil des The Beatles Stereo Box Sets. Die remasterte Monoversion wurde als Teil der Box The Beatles in Mono, ebenfalls seit 9. September 2009, erhältlich. Die Stereoversion der im Jahr 2009 wiederveröffentlichten CD wurde von Guy Massey und Steve Rooke, die Monoversion von Paul Hicks, Sean Magee und Guy Massey remastert. Während die Mono-CD der originalen LP-Version in der Covergestaltung nachempfunden wurde, wurde das CD-Cover der Stereoversion von Drew Lorimer neu gestaltet. Weiterhin beinhaltet die Stereo-CD ein 24-seitiges Begleitheft, das neben Fotos von den Beatles, den originären Covertext von Tony Barrow aus dem Jahr 1964, Informationen zum Album von Kevin Howlett und Mike Heatley sowie Informationen zu den Aufnahmen von Allan Rouse und Kevin Howlett enthält. Die CD beinhaltet eine Dokumentation im QuickTime-Format, bestehend aus Videoausschnitten sowie modifizierten Bildern zu den Studiosessions; untermalt durch angespielte Musiktitel, Outtakes oder Studiogespräche des Albums.

Die remasterte Stereo-Vinyl-Langspielplatte wurde im November 2012 mit dem The Beatles Remastered Vinyl Box Set, die remasterte Mono-Vinyl-Langspielplatte im September 2014 mit der The Beatles In Mono-Box veröffentlicht. Das Album ist seit 16. November 2010 als Download bei iTunes erhältlich.

Covergestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Design und die Fotos des Covers stammen von Robert Freeman. Das Cover zeigt vier Reihen von Bildern in denen jeweils fünf Bilder eines jeden Beatles zu sehen sind. Die erste Reihe zeigt John Lennon, die zweite George Harrison, die dritte Paul McCartney, die vierte Ringo Starr.[10]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seite 1

Nummer Lied Autor Leadgesang Länge
01 A Hard Day’s Night Lennon/McCartney Lennon und
McCartney
2:34
02 I Should Have Known Better Lennon/McCartney Lennon 2:43
03 If I Fell Lennon/McCartney Lennon und
McCartney
2:19
04 I’m Happy Just to Dance with You Lennon/McCartney Harrison 1:56
05 And I Love Her Lennon/McCartney McCartney 2:30
06 Tell Me Why Lennon/McCartney Lennon 2:09
07 Can’t Buy Me Love Lennon/McCartney McCartney 2:12

Seite 2

Nummer Lied Autor Leadgesang Länge
08 Any Time at All Lennon/McCartney Lennon 2:11
09 I’ll Cry Instead Lennon/McCartney Lennon 1:46
10 Things We Said Today Lennon/McCartney McCartney 2:35
11 When I Get Home Lennon/McCartney Lennon 2:17
12 You Can’t Do That Lennon/McCartney Lennon 2:35
13 I’ll Be Back Lennon/McCartney Lennon 2:24

Aufnahmedaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufnahmen für das Album fanden zwischen dem 29. Januar und 4. Juni 1964 fast ausschließlich in den Abbey Road Studios (Studio 2) unter der Produktionsleitung von George Martin statt. Lediglich Can’t Buy Me Love wurde teilweise, am 29. Januar 1964 in den EMI Pathé Marconi-Studios in Paris aufgenommen. An diesem Tag wurden in Paris auch die deutschen Lieder Komm, gib mir deine Hand und Sie liebt dich eingespielt. Toningenieur der Aufnahmen war Norman Smith, seine Assistenten waren Richard Langham, Geoff Emerick, A.B. Lincoln, David Lloyd und Ken Scott.

George Martin spielte Klavier bei dem Liedern Long Tall Sally, A Hard Day’s Night, Matchbox und Slow Down.

Nr. Lied Aufnahmedaten Besetzung / Gastmusiker Tonträger (Europäische Erstveröffentlichung)
01 Can’t Buy Me Love 29. Jan. 1964,
25. Feb. 1964
A Hard Day’s Night
02 You Can’t Do That 25. Feb. 1964,
22. Mai 1964
  • John Lennon: Leadgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass, Kuhglocke, Hintergrundgesang
  • George Harrison: Leadgitarre, Hintergrundgesang
  • Ringo Starr: Schlagzeug, Bongos, Congas
A Hard Day’s Night
03 And I Love Her 25.–27. Feb. 1964
  • John Lennon: Akustikgitarre
  • Paul McCartney: Bass, Gesang
  • George Harrison: Akustikgitarre
  • Ringo Starr: Bongos, Claves
A Hard Day’s Night
04 I Should Have Known Better 25. und 26. Feb. 1964
  • John Lennon: Akustikgitarre, Mundharmonika, Gesang
  • Paul McCartney: Bass
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug
A Hard Day’s Night
05 Tell Me Why 27. Feb. 1964
  • John Lennon: Rhythmusgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass, Hintergrundgesang
  • George Harrison: Leadgitarre, Hintergrundgesang
  • Ringo Starr: Schlagzeug
A Hard Day’s Night
06 If I Fell 27. Feb. 1964
  • John Lennon: Akustikgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass, Gesang
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug
A Hard Day’s Night
07 I’m Happy Just to Dance with You 01. März 1964
  • John Lennon: Rhythmusgitarre, Hintergrundgesang
  • Paul McCartney: Bass, Hintergrundgesang
  • George Harrison: Leadgitarre, Gesang
  • Ringo Starr: Schlagzeug, afrikanische Trommel
A Hard Day’s Night
08 Long Tall Sally 01. März 1964
  • John Lennon: Rhythmusgitarre
  • Paul McCartney: Bass, Gesang
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug
  • George Martin: Klavier
Long Tall Sally-EP
09 I Call Your Name 01. März 1964
  • John Lennon: Rhythmusgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug, Kuhglocke
Long Tall Sally-EP
10 A Hard Day’s Night 16. Apr. 1964
  • John Lennon: Rhythmusgitarre, Akustikgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass, Gesang
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug, Bongos
  • George Martin: Klavier
A Hard Day’s Night
11 Matchbox 01. Juni 1964
  • John Lennon: Rhythmusgitarre
  • Paul McCartney: Bass
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug, Gesang
  • George Martin: Klavier
Long Tall Sally-EP
12 I’ll Cry Instead 01. Juni 1964
  • John Lennon: Akustikgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug, Tamburin
A Hard Day’s Night
13 Slow Down 01. Juni 1964,
04. Juni 1964
  • John Lennon: Leadgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass
  • George Harrison: Rhythmusgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug
  • George Martin: Klavier
Long Tall Sally-EP
14 I’ll Be Back 01. Juni 1964
  • John Lennon: Akustikgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass, Akustikgitarre, Hintergrundgesang
  • George Harrison: Akustikgitarre, Hintergrundgesang
  • Ringo Starr: Schlagzeug
A Hard Day’s Night
15 Any Time at All 02. Juni 1964
  • John Lennon: Akustikgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass, Klavier, Hintergrundgesang
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug
A Hard Day’s Night
16 Things We Said Today 02. Juni 1964
  • John Lennon: Akustikgitarre, Klavier
  • Paul McCartney: Bass, Gesang
  • George Harrison: Leadgitarre
  • Ringo Starr: Schlagzeug, Tamburin
A Hard Day’s Night
17 When I Get Home 02. Juni 1964
  • John Lennon: Rhythmusgitarre, Gesang
  • Paul McCartney: Bass, Hintergrundgesang
  • George Harrison: Leadgitarre, Hintergrundgesang
  • Ringo Starr: Schlagzeug
A Hard Day’s Night
18 You Know What To Do 03. Juni 1964
  • George Harrison: Rhythmusgitarre, Bass, Tamburin, Gesang
Anthology 1

US-amerikanische Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A Hard Day’s Night (US Version)
Soundtrack von The Beatles & George Martin
Veröffentlichung 26. Juni 1964
Label United Artists, Capitol Records, Universal Music
Format LP, CD, Download
Genre Rock
Anzahl der Titel 12
Laufzeit 29 min 29 sec

Besetzung

Produktion George Martin
Studio Abbey Road Studios
Chronologie
The Beatles’ Second Album
(1964)
A Hard Day’s Night (US Version) Something New
(1964)

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA erschien am 26. Juni 1964 ein Album gleichen Namens. Es enthält nur Musik aus dem gleichnamigen Film. Da United Artists den ersten Film der Beatles finanziert hatte, bekam die Filmgesellschaft für die USA auch das Recht den Soundtrack zu vertreiben, so dass die sieben Lieder der Seite eins des britischen Originalalbums sowie der Titel I’ll Cry Instead verwendet wurde. I’ll Cry Instead wurde in den USA in einer um knapp zwanzig Sekunden verlängerten Version veröffentlicht. Die US-amerikanischen Ausgabe wurde mit vier von Lennon/McCartney komponierten, instrumentalen Stücken, die George Martin mit seinem Orchester interpretierte, aufgefüllt. Das britische Album A Hard Day’s Night erschien in den USA erst am 21. Juli 1987.

United Artists hatte nicht das Recht Beatles-Singles aus dem Album auszukoppeln, das blieb Capitol Records vorbehalten. So wurden von United Artists zwei Singles von George Martin aus dem Album ausgekoppelt: And I Love Her / Ringo’s Theme (This Boy) (Katalognummer UA 745)[11] und A Hard Day’s Night / I Should Have Known Better (Katalognummer UA 750).[12] Die B-Seite der ersten Single, Ringo’s Theme (This Boy), erreichte Platz 53 (A-Seite Platz 105) der Billboard Hot 100. Die zweite Single von George Martin war weniger erfolgreich (A-Seite Platz 122, B-Seite Platz 111). Darüber hinaus vertrieb United Artists noch ein Album von George Martin and his Orchestra mit dem Titel By Popular Demand, A Hard Day’s Night, Instrumental Versions of the Motion Picture Score.[13]

A Hard Day’s Night war das vierte in den USA veröffentlichte Album. Es war vom 25. Juli bis zum 30. Oktober 1964 auf Platz 1 der Billboard 200 in den USA und war somit dort das dritte Nummer-eins-Album der Beatles.

Das Album wurde in einer Mono- und in einer Stereoversion veröffentlicht. Die Stereoabmischung von A Hard Day’s Night ist mit der britischen Originalabmischung nicht identisch. Die Monoversion des Liedes And I Love Her enthält ebenfalls eine andere Abmischung.

Wiederveröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab August 1980 wurde das Album von Capitol Records vertrieben. Im Januar 2014 wurde A Hard Day’s Night als Teil der CD-Box The U.S. Albums veröffentlicht, es erschien auch separat und enthält die Mono- und die Stereoversionen des Albums. Das Album ist seit dem 17. Januar 2014 als Download bei iTunes erhältlich.

Covergestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

United Artists veröffentlichte das Album mit einem eigenständigen Design des Covers. Die Vorderseite des Albums zeigt vier Bilder auf denen jeweils einer der Beatles zu sehen ist, dabei ist jeweils die obere Hälfte des Gesichts zu erkennen. Auf der Rückseite sind weitere 15 Fotos der einzelnen Beatles zu sehen. Die Fotos stammen von Robert Freeman.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seite 1

Nummer Lied Autor Interpret Länge
01 A Hard Day’s Night Lennon/McCartney The Beatles 2:33
02 Tell Me Why Lennon/McCartney The Beatles 2:10
03 I’ll Cry Instead Lennon/McCartney The Beatles 2:06
04 I Should Have Known Better
(Instrumental)
Lennon/McCartney George Martin &
his Orchestra
2:10
05 I’m Happy Just to Dance with You Lennon/McCartney The Beatles 1:59
06 And I Love Her
(Instrumental)
Lennon/McCartney George Martin
& his Orchestra
3:46

Seite 2

Nummer Lied Autor Interpret Länge
07 I Should Have Known Better Lennon/McCartney The Beatles 2:44
08 If I Fell Lennon/McCartney The Beatles 2:22
09 And I Love Her Lennon/McCartney The Beatles 2:29
10 Ringo’s Theme (This Boy)
(Instrumental)
Lennon/McCartney George Martin &
his Orchestra
3:10
11 Can’t Buy Me Love Lennon/McCartney The Beatles 2:12
12 A Hard Day’s Night
(Instrumental)
Lennon/McCartney George Martin &
his Orchestra
2:06

Chartplatzierungen der Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Album Datum der Veröffentlichung Beste Charts-Platzierung Label Katalognr.
Typ Titel GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland
Soundtrack A Hard Day’s Night 26. Juni 1964 n.v. 1 n.v. United Artists
UAL 3366 (Mono)
UAS 6366 (Stereo)
Studioalbum A Hard Day’s Night
in Deutschland als Yeah! Yeah! Yeah! A Hard Day’s Night
10. Juli 1964 09. Juli 1964 1 n.v. 1 Parlophone
PMC 1230 (Mono)
PCS 3058 (Stereo)
Odeon
O 83739 (Mono)
STO und SMO 83739 (Stereo)

Auskopplungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Single Datum der Veröffentlichung Beste Charts-Platzierung Label Katalognr.
A-Seite / B-Seite GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland
Can’t Buy Me Love / You Can’t Do That 20. Mär. 1964 19. Mär. 1964 09. Mär. 1964 01 01 / 48 24 / – Parlophone R5114 Capitol 5150 Odeon O 22 697
A Hard Day’s Night / Things We Said Today 10. Juni 1964 01. Juni 1964 01 n.v. 02 / – Parlophone R5160 Odeon O 22 760
A Hard Day’s Night / I Should Have Known Better 13. Juni 1964 n.v. 01 / 53 n.v. Capitol 5222
I’ll Cry Instead / A Taste of Honey 19. Juni 1964 n.v. n.v. – / – Odeon O 22 789
I’ll Cry Instead / I’m Happy Just to Dance With You 20. Juni 1964 n.v. 25 / 95 n.v. Capitol 5234
And I Love Her / If I Fell 20. Juni 1964 n.v. 12 / 53 n.v. Capitol 5235
And I Love Her / I Should Have Known Better 04. Aug. 1964 n.v. n.v. – / 06S3 Odeon O 22 792
Tell Me Why / If I Fell 03. Sep. 1964 n.v. n.v. – / 25 Odeon O 22 797

Extended Plays (EPs)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EP Datum der Veröffentlichung Beste Charts-Platzierung Label Katalognr.
Titel Lieder A-Seite / B-Seite GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland GB Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten DE DeutschlandDeutschland
The Beatles’ Songs A Hard Day’s Night; I Should Have Known Better / If I Fell; Can’t Buy Me Love  Sep. 1964 n.v. n.v. Odeon
41641
The Beatles’ Voice I’m Happy Just to Dance With You; And I Love Her / Tell Me Why; Any Time at All  Okt. 1964 n.v. n.v. Odeon
41647
Extracts from the Film A Hard Day’s Night I Should Have Known Better; If I Fell / Tell Me Why; And I Love Her 04. Nov. 1964 n.v. n.v. Parlophone
GEP8920
Extracts from the Album A Hard Day’s Night Any Time at All; I’ll Cry Instead / Things We Said Today; When I Get Home 06. Nov. 1964 n.v. n.v. Parlophone
GEP8924

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bruce Spizer: The Beatles’ Story on Capitol Records, Part Two: The Albums, S. 37 f.
  2. Mark Lewisohn: The Complete Beatles Chronicle, S. 147 f.
  3. The Beatles Bible. A Hard Day's Night.
  4. Mark Lewisohn: The Complete Beatles Recording Sessions: The Official Story of the Abbey Road Years, S. 43
  5. Steve Turner: A Hard Day’s Write: The Stories Behind Every Beatles Song, S. 46 f
  6. The Beatles: The Beatles Anthology. ISBN 3-550-07132-9 Seite 124
  7. Andy Babiuk: Beatles Gear. All the Fab Four’s Instruments, from Stage to Studio, S. 120 f
  8. Moers/Meier u. a.: Die Beatles – Geschichte und Chronologie, Hamburg 2000, S. 256–264.
  9. Richie Unterberger: The Unreleased Beatles: Music and Film. ISBN 0-87930-892-3, S. 168
  10. Cover von A Hard Day’s Night
  11. George Martin Single And I Love Her / Ringo’s Theme (This Boy)
  12. George Martin Single A Hard Day’s Night / I Should Have Known Better
  13. George-Martin-Album By Popular Demand, A Hard Day’s Night, Instrumental Versions of the Motion Picture Score