A Silent Rockumentary

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Filmdaten
OriginaltitelA Silent Rockumentary – Mardi Gras.BB
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2012
Länge55[1] Minuten
AltersfreigabeFSK ohne Angabe; frei
Stab
RegieJonas Grosch
DrehbuchJonas Grosch
ProduktionKatharina Wackernagel
Jonas Grosch
MusikMardi Gras.BB
KameraMatthias Hofmeister
SchnittJonas Grosch
Besetzung
  • Jochen Wenz: er selbst[1]
  • Uli Krug: er selbst
  • Gordon Friedrich: er selbst, Gründer von Hazelwood (Label)

A Silent Rockumentary – Mardi Gras.BB ist ein Dokumentarfilm von Jonas Grosch über die Mannheimer Independent Band Mardi Gras.BB aus dem Jahr 2012. Grosch schrieb auch das Drehbuch und thematisiert dabei die schwindende Wertschöpfungsbasis durch Musikdownloads aus dem Internet. Als besonderes Stilmittel setzt er auf die heute ungewohnte Form des Stummfilms.

Der Film feierte am 2. und 3. November 2012 bei den 34. Biberacher Filmfestspielen Premiere[1] und wurde dort mit dem „Dokubiber“ als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.[2] Nach Previews ab dem 21. Juni 2013 in ausgewählten Städten startet er am 27. Juni 2013 offiziell in deutschen Kinos.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kamera begleitet die Mardi Gras.BB bei der Produktion ihres zehnten Albums Crime Story Tapes im Frankfurter Studio von Gordon Friedrich vom Label Hazelwood sowie auf einer Konzertreise in Nordamerika. In Szene gesetzt wurden dabei auch Interviews mit den Band-Gründern Jochen „Doc“ Wenz und Uli „Reverend“ Krug. Ausschnitte beider Aufnahmesequenzen wurden zu einer Geschichte verwoben, die von den Mühen des Schaffens und der Erschwernissen bei dessen Vermarktung berichtet, die sich mit den Veränderungen im Musikgeschäft aufgrund des Internets ergeben.

Die Interviewbeiträge werden auf eingeblendeten Zwischentiteln verdichtet, wie sie im Stummfilm üblich waren. Dieses Mittel wird auch zur Aufteilung des Gesamtwerks in fünf Akte verwendet.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik zu allen Szenen wurde vollständig aus vorliegenden Mardi Gras.BB-Alben entnommen, wobei immer wieder gesprochene Sequenzen Anwendung finden.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film war nicht von vornherein als Stummfilm konzipiert, sondern wurde mit Tonspur aufgenommen. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Form einer Dokumentation ergab sich erst mit der Fertigstellung als besonderes künstlerisches Ausdrucksmittel.[3]

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dokubiber (2012) als bester Dokumentarfilm der Biberacher Filmfestspiele[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c MARDI GRAS.BB – A silent Rockumentary. Filmvorstellung im Festivalprogramm. (Nicht mehr online verfügbar.) 2012, ehemals im Original; abgerufen am 26. Juni 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.filmfest-biberach.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. a b Preisträger der 34. Biberacher Filmfestspiele. „Dokubiber: Jonas Grosch überzeugte mit ‚Mardi Gras.BB – A Silent Rockumentary‘ – dem ersten Dokumentarfilm über eine Musikband, der als Stummfilm erzählt wird. Jury: Peter Goedel (Vorsitzende), Michael Spiegel, Klaus Peter Karger.“ Artikel auf der Startseite der Biberacher Filmfestspiele. Abgerufen am 26. Juni 2013.
  3. Dies erläuterte der Regisseur im mündlichen Interview im Anschluss an eine der Previews.