A War

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Filmdaten
Deutscher TitelA War
OriginaltitelKrigen
ProduktionslandDänemark
OriginalspracheDänisch
Erscheinungsjahr2015
Länge115 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
JMK 14[2]
Stab
RegieTobias Lindholm
DrehbuchTobias Lindholm
ProduktionRene Ezra,
Tomas Radoor
MusikSune Wagner
KameraMagnus Nordenhof Jønck
SchnittAdam Nielsen
Besetzung

A War (Originaltitel: Krigen) ist ein dänisches Kriegsdrama des Regisseurs Tobias Lindholm aus dem Jahr 2015 mit Pilou Asbæk in der Hauptrolle. Er erzählt die Geschichte einer dänischen Militäreinheit in Afghanistan, die in einen Hinterhalt der Taliban geraten. Der Film wurde als dänischer Beitrag für den Oscar als bester fremdsprachiger Film eingereicht[3] und für die Oscarverleihung 2016 in der genannten Kategorie nominiert und 2016 mit dem Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dänische Offizier Claus Pedersen befehligt eine Einheit in Afghanistan. Täglich rückt seine Einheit raus, um die örtliche Bevölkerung vor Minen und den Taliban zu schützen. Diese Aufgabe führt die Soldaten an den Rand der körperlichen und nervlichen Kräfte. Darum geht Pedersen häufiger als üblich mit seinen Soldaten auf Patrouille. Parallel wird die Geschichte von Pedersens Familie in Dänemark erzählt. Vor allem das mittlere seiner drei Kinder leidet unter seiner Abwesenheit und wird verhaltensaufällig, was für die Beteiligten eine weitere Belastungsprobe darstellt. In Afghanistan gerät Pedersen mit einer Handvoll seiner Leute in einen Hinterhalt der Taliban und wird in einem Innenhof von verschiedenen Seiten beschossen. Ein dänischer Soldat wird schwer verletzt. Keiner der Dänen kann den Feind lokalisieren. Trotzdem fordert Pedersen einen Luftangriff an, bei dem elf Zivilisten getötet werden. Dafür wird Pedersen in Dänemark vor Gericht gestellt. Seine Frau ermuntert ihn in der Verhandlung zu lügen und zu behaupten, er habe gewusst, dass die Soldaten vom Gebiet des späteren Bombenabwurfs beschossen werden. Pedersen solle nicht an die acht getöteten afghanischen Kinder denken, sondern an seine drei dänischen, die im Fall seiner Verurteilung vier Jahre ohne ihren Vater auskommen müssten. Pedersen ringt mit sich, behauptet dann aber, jemand – er erinnere sich nicht wer – habe ihm gesagt, von wo sie beschossen würden. Die Staatsanwältin glaubt ihm nicht. Als einer der letzten Zeugen sagt Pedersens Funker aus und behauptet, er habe Mündungsfeuer aus der entsprechenden Richtung gesehen. Daraufhin wird Pedersen freigesprochen, hadert aber weiterhin mit dem Widerspruch zwischen dem Schutzauftrag für die afghanische Zivilbevölkerung und der Verantwortung für das Überleben der eigenen Kameraden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für A War. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für A War. Jugendmedien­kommission.
  3. Scott Roxborough: Oscars: Denmark Picks 'A War' as Foreign-Language Submission. In: HollywoodReporter.com. 23. September 2015. Abgerufen am 12. November 2015.