Aaron Rosand

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Aaron Rosand (2015)

Aaron Rosand (* 15. März 1927 in Hammond, Indiana; † 9. Juli 2019 in White Plains, New York) war ein US-amerikanischer Geiger und Musikpädagoge.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rosand hatte ab dem dritten Lebensjahr Violinunterricht und debütierte zehnjährig mit dem Chicago Symphony Orchestra mit Mendelssohns Violinkonzert. Er studierte dann bei Leon Sametini am Chicago Musical College und bei Efrem Zimbalist am Curtis Institute of Music. Von 1945 bis 1947 trat er als Mitglied der Army Special Services vor amerikanischen Truppen im Pazifik auf. Nach seinem Abschluss am Curtis Institute gab er 1948 sein Debütkonzert in New York.

In seiner mehr als 70 Jahre dauernden Laufbahn trat er mit zahlreichen amerikanischen, europäischen und asiatischen Sinfonieorchestern auf, so den Orchestern von New York, Cleveland, Pittsburgh, Houston, London, Paris, München, Tokio, Rom, Wien und Brüssel, National Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem English Chamber Orchestra und dem Concertgebouw-Orchester. Zudem nahm er mehr als 30 CDs mit Violinkonzerten, Kammermusik und Violin-Solokompositionen auf.

Im Mittelpunkt seines Repertoires stand die Musik der Romantik. Seinen 75. Geburtstag beging Rosand mit einer Aufführung von Jean Sibelius’ Violinkonzert in der Verizon Hall in Philadelphia. Seit 1958 spielte er eine Geige von 1741 aus der Werkstatt von Guarneri del Gesù, deren vorheriger Besitzer Paul Kochanski war. Ab 1981 unterrichtete er am Curtis Institute. Zu seinen Schülern zählten u. a. Benjamin Bowman, Ray Chen, David Coucheron, David Gale, Roslyn Huang, Stephanie Jeong, Victor Zeyu Li, Asi Matathias und Stephen Waarts.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. American violinist Aaron Rosand has died aged 92. In: The Strad. 10. Juli 2019, abgerufen am 10. Juli 2019 (englisch).