a/b-Schnittstelle

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Die a/b-Schnittstelle ist in der Telekommunikation die Schnittstelle zum Anschluss von analogen Endgeräten, zum Beispiel von Telefonen, Faxgeräten oder Modems, an eine Ortsvermittlungsstelle des Telefonnetzes oder an eine Telefonanlage.

Die Schnittstelle verbindet ein Endgerät über eine zweiadrige Leitung (Doppelader) mit der Vermittlungseinrichtung. Die beiden Adern werden mit „a-Ader“ und „b-Ader“ bezeichnet; daher auch der Name der Schnittstelle.

Ursprünglich wurde die a/b-Schnittstelle als genereller Netzabschluss im alten analogen Festnetz bereitgestellt, während sie in den heutigen Netzen über Umsetzer in der digitalen Teilnehmervermittlungsstelle oder über teilnehmerseitig installierte Endgeräte (Telefonanlagen, Terminaladapter, Analog-Telefon-Adapter, Integrated Access Devices, Mobilfunk-Gateways etc.) realisiert wird.

Leistungen und Parameter der a/b-Schnittstelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anschlusstechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Anschluss der Endgeräte an die a/b-Schnittstelle werden Telefondosen verwendet, in strukturierten Verkabelungen auch RJ11-Dosen, seltener auch RJ45-Dosen. Früher wurden in Westdeutschland dafür sogenannte Verbinderdosen (VDo) oder Anschlussdosen (ADo) benutzt; diese Dosentypen werden seit 1989 nicht mehr neu eingesetzt, sind jedoch in Altinstallationen noch vorzufinden.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1 TR 110-1 – Technische Beschreibung der Analogen Wählanschlüsse (1 MB). Deutsche Telekom AG, Darmstadt