Abbenrode

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Abbenrode
Gemeinde Nordharz
Wappen von Abbenrode
Koordinaten: 51° 55′ 35″ N, 10° 37′ 50″ O
Höhe: 178 m ü. NN
Fläche: 11,18 km²
Einwohner: 916 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 38871
Vorwahl: 039452
Abbenrode, Luftaufnahme (2015)
Kirche Abbenrode

Abbenrode ist ein Ortsteil der Gemeinde Nordharz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abbenrode liegt an der Ecker unweit der Landesgrenze zu Niedersachsen im nördlichen Harzvorland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Lothar III. bestätigte am 13. Juni 1129, dass der Verkauf des Hofes Abbenrode im Harzgau im Herzogtum des Herzog Heinrich durch Pfalzgraf Friedrich von Putelendorf an Gebhard von Lochten in seiner Gegenwart konfirmiert worden ist.[1] Abbenrode war Sitz eines Klosters, das im Bauernkrieg 1525 weitgehend zerstört, 1554 aufgehoben wurde und heute vollständig verschwunden ist.

Abbenrode war durch die Nähe zur ehemaligen innerdeutschen Grenze eher landwirtschaftlich geprägt. Viele Bauernhöfe verfielen, und es gab kaum Zuwanderungen. Seit der Grenzöffnung hat sich dies jedoch gewandelt. Mit einem Flächennutzungsplan, der im Mai 1996 verabschiedet wurde, der Anbindung an die Bundesstraße 6 und dem Bau eines Gewerbegebietes wächst Abbenrode langsam.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Abbenrode, Danstedt, Heudeber, Langeln, Schmatzfeld, Stapelburg, Veckenstedt und Wasserleben zur Einheitsgemeinde Nordharz zusammen.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister der Gemeinde Abbenrode ist Wolfgang Mertins.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 16. März 2009 durch den Landkreis Harz genehmigt und im Landesarchiv Sachsen-Anhalt unter der Nr. 10/2009 registriert.

Blasonierung: „Schräg geteilt von Rot und Grün mit rechtem silbernen Faden, oben ein goldener Mühlstein mit freiem Mahlauge und zwei nach der Teilung gestellte abgewendete goldene Ähren, unten ein schräger goldener Schlüssel mit Bart oben zum Schildrand hin und viereckigem Schließblatt.“[3]

Bezugnehmend auf das frühere Kloster, das zur Entwicklung des Ortes beitrug, auf die Tatsache, dass Abbenrode ein Mühlendorf war und die Landwirtschaft eine wesentliche Wirtschaftsgrundlage für die Einwohner darstellte, schuf sich Abbenrode im Selbstversuch ein Wappen und etablierte das auch, das in einem schräggeteilten rot-grünen Schild Schlüssel, Mühlrad und Ähre zeigte.

Dieses Wappen entsprach in mehreren wesentlichen Positionen nicht den heraldischen Regeln und war in dieser Form nicht genehmigungsfähig. Der Gemeinderat beauftragte darum den Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch mit der Gestaltung und Einbringung ins Genehmigungsverfahren. An Stelle des Wasserrades wurde vom Heraldiker im Sinne einer klaren Erkennbarkeit ein Mühlstein gewählt.

Die Farben des Ortsteiles sind Gelb - Grün.[4]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge ist gelb-grün (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Abbenrode – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reg. Thur. Nr. 1229.
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  3. a b Amtsblatt des Landkreis Nr. 4/2009 Seite 20/21 (Memento des Originals vom 6. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-hz.de
  4. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Abbenrode, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren. Hinterlegt beim Landkreis Harz, 2008.