Abgas (Band)

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Abgas
Allgemeine Informationen
Herkunft Kreuzlingen, Schweiz
Genre(s) Punk
Gründung 1980
Website www.abschreck.com
Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug
Gary SinNLos
Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug
Thommy Abschreck
Aktuelle Besetzung
Gitarre
Gary SinNLos
Ehemalige Mitglieder
Bass
Thomas Leuch (1980–1981)
Gitarre
Mark Brainless (1980)
Bass, Gesang
Bobo Ramöne (1981)
Bass
Tatendurst (1981–2011)
Schlagzeug
Piper (2011)

Abgas ist eine Schweizer Punk- und Künstlergruppe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgas wurde Ende 1980 von Gary SinNLos (aka. Gary Odd) und Thommy Abschreck in Kreuzlingen gegründet. Thomas Leuch war bis Frühling 1981 als erster Bassist der Band aktiv. Alle drei Bandmitglieder spielten am Gründungstag zum ersten Mal Musikinstrumente. Nach sieben Tagen fand am Silvesterabend 1980 das Debüt-Konzert in der Jägerkaserne in Konstanz mit sieben selbstkomponierten Songs statt. Anfang 1981 erschien ihre Kassette unter dem Titel Abgas – Greatest Hits. Auf Seite A waren zehn Songs vorhanden, Seite B bestand aus einem Livemitschnitt. Der Vertrieb wurde durch ihr eigenes Label Gefahrenzone-Records getätigt. Ebenfalls erschien Abgas auf dem Kassettensampler Kampf + Unrecht, welcher vor allem in Deutschland vertrieben wurde. Im Frühjahr 1981 wurde Bobo Ramöne als neuer Bassist in die Band aufgenommen. Ihre Doppel-EP ohne Titel mit 14 Liedern wie Münsterlinge, Die Welt ist tot und Kleines Mädchen erschien im Eigenvertrieb. Dutzende Konzerte sowohl in der Schweiz als auch im Süden Deutschlands folgten. Stefan Tatendurst (aka Spätheimkehrer) diente als Aushilfe bei Konzerten, wenn Ramöne abwesend war. Kurz darauf ersetzte er ihn.

Im Jahr darauf folgten weitere Konzerte in der Schweiz und eine Tournee durch Italien. Diverse Livemitschnitte wurden auf dem Kassettenlabel Schizoid-Records (Bern) veröffentlicht. Auf den 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz, produzierte und vertrieb Abgas den Schweizer Anti-Sampler mit 17 Bands aus der Schweizer Punkszene.

Ab 1983 spielte die Band keine früheren Lieder mehr. Es entstand ein neuer Sound mit namen- und textlosen Songs. Bühnenbilder wurden geschaffen und die Band spielte fortan nackt und nur mit Fingerfarben bemalt. Es wurden Dutzende von Konzerten in teils grösseren Hallen wie der Roten Fabrik gespielt. Die Bühnenshow wurde immer spektakulärer. Ein Livemitschnitt 1. Juni mit zwei Shows wurde als Kassette im Eigenverlag veröffentlicht.

In den nächsten zwei Jahren wurde das Musikrepertoire erneut vergrößert. Die Kassette And I Wait (Eigenverlag) schaffte es bereits kurz nach Erscheinen in die LP-Charts des Tagesanzeigers, welche von Musicland erstellt wurde. Es folgten noch einige wenige Konzerte auf Schweizer Boden, bevor sich die Bandmitglieder vollständig mit ihrer eigenen Kunst beschäftigten.

24 Jahre später standen Abgas wieder im Proberaum und arbeiteten an neuen Liedern, welche im August 2011 live vorgestellt wurden. Dazu erschien das bisher unveröffentlichte Lied The Storm, sowie rare Videoversionen von Schwarze Fahnen und ABGAS City Rulers.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: Kampf + Unrecht (Tape-Sampler)
  • 1981: Greatest Hits (Tape)
  • 1981: Abgas (Doppel-EP)
  • 1981: Schaffhausen brännt (Tape-Sampler)
  • 1981: Solothurn brennt (Tape-Sampler)
  • 1982: Anti Sampler, Das Beste seit 1291 (Doppel-Tape-Sampler)
  • 1982: Live in Ermatingen (Tape)
  • 1982: Liebes kleines rothaariges Mädchen, ich liebe dich sehr (Tape)
  • 1983: Die Tänzerin (EP)
  • 1984: Burn (Sampler)
  • 1985: And I Wait (Tape)
  • 1986: 1. Juni (Tape)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]