Abkommen

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Mit einem Abkommen waren ursprünglich, im 16. und 17. Jahrhundert, Vereinbarungen über Tilgungen und Erstattungen angesprochen, seit dem 18. Jahrhundert wird der Rechtsbegriff im Sinne von „Vertrag, Übereinkommen“ verwendet.[1] Ein Abkommen ist eine Übereinkunft zwischen zwei oder mehreren vertragschließenden Personen oder Parteien. Wenn dabei nur Grundlagen geregelt und Details offengelassen werden, spricht man auch von einem Rahmenabkommen.

Völkerrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sinne des Völkerrechts wird „Abkommen“ oft ungenau als Synonym zum Begriff völkerrechtlicher Vertrag verwendet.

Im engeren Sinne werden völkerrechtliche Abkommen im Gegensatz zum völkerrechtlichen Vertrag zwischen Regierungen beziehungsweise Regierungsvertretern geschlossen (→ Verwaltungsabkommen) und nicht von Parlamenten ratifiziert. Beispiele für völkerrechtliche Abkommen i. e. S. sind das Münchner Abkommen, das Wanfrieder Abkommen oder das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen. Das Potsdamer Abkommen wird ebenso wenig als völkerrechtlicher Vertrag klassifiziert.

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In der Schweiz werden nur bilaterale völkerrechtliche Verträge als Abkommen bezeichnet, multilaterale Verträge werden Übereinkommen genannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nach Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 24. Auflage 2002, Lemma Abkommen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Abkommen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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