Absenktunnel

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Tunnelquerschnitt
Bau eines Absenktunnels

Ein Absenktunnel ist ein am Grund von Gewässern verlaufender Tunnel, bei dem die Tunnelröhre aus einzelnen Röhrenelementen besteht, die wie Senkkästen, an Land gefertigt, an ihrer Zielposition versenkt und dann verbunden werden.

Die Tunnelelemente, die über 100 Meter lang sein können, bestehen in der Regel aus Beton und Stahl und werden in einem Trockendock gefertigt. Die offenen Enden werden mit Stahlschotten wasserdicht verschweißt. Das Dock wird geflutet und das Element an seinen Bestimmungsort geschleppt. Hier wird es an ein Spezialschiff gehängt, das wie ein Portalkran fungiert. Indem im Tunnelelement befindliche Ballasttanks langsam mit Wasser gefüllt werden, wird das Bauteil kontrolliert abgesenkt. Dabei dient der Schwimmkran hauptsächlich zur Sicherung und zum Halten der Position. Grenzt das Teil passgenau an das benachbarte Röhrenstück, wird es zunächst von außen verschweißt oder anders abgedichtet, bevor innen das Schott geöffnet wird.[1]

Um die Tunnelröhre zu schützen, wird sie bei Absenktunneln meist in einem zuvor ausgehobenen Graben am Gewässerboden verlegt, der später aufgefüllt wird.

Beispiele für Absenktunnel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Planung:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Femern A/S: Konsolidierter Technischer Bericht – Entwurf. S. 50f, Dezember 2011 (PDF; 11,8 MB (Memento vom 2. Januar 2016 im Internet Archive))
  2. Daniel Miller: Die größten Projekte der Welt – Tunnel unter dem Bosporus. (Discovery Channel, USA 2007)