Acacia confusa

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Acacia confusa
Acacia confusa

Acacia confusa

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Mimosoideae
Tribus: Acacieae
Gattung: Akazien (Acacia)
Art: Acacia confusa
Wissenschaftlicher Name
Acacia confusa
Merr.

Acacia confusa ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Akazien (Acacia) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie gilt in manchen Gebieten als invasive Pflanze und wird vielerorts als Färber- und Arzneipflanze verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Zweig mit vielen köpfchenförmigen Blütenständen, die jeweils viel gelbe Blüten enthalten


Verwendung und Inhaltsstoffe[Bearbeiten]

Neben der geringen Bedeutung als Brennholz gilt Acacia confusa als Färbe- und Arzneipflanze. In der Wurzelrinde finden sich bis zu 1,43 % N-Methyltryptamin und 1,15 % N,N-Dimethyltryptamin[1] sowie Tannine in Konzentrationen bis zu 35 %. Der Stamm enthält ebenfalls die Alkaloide NMT und DMT, allerdings in viel geringeren Konzentrationen von 0,04 % beziehungsweise 0,01 %. Es gibt Berichte über ein gewisses psychoaktives Potential, ausgelöst durch das vorhandene DMT.[2] Die Samen enthalten die giftige Oxalyldiaminopropionsäure, welche Spastiken und krampfhafte Lähmungen, bis hin zum Tod, verursachen kann.[3] Die Blätter enthalten drei verschiedene Verbindungen des Flavonoids Myricetin.[4]

Acacia confusa wird in der traditionellen chinesischen Medizin bei Entzündungen, Fieber, Blutkrankheiten und zur Stärkung der Leber verwendet.[5] Mehrere Untersuchungen belegen, dass sowohl die Rinde als auch das Kernholz durch ihren hohen Gehalt an Phenolen starke antioxidative Eigenschaften besitzen.[6] In einer weiteren Studie konnten Rindenauszüge mit dem Wirkstoff Gallussäure die Leber von Ratten mit chronischen Leberbeschwerden verbessern [7] oder die Aktivität des Hepatitis C Virus unterdrücken. [8] Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Pflanzenextrakte eine starke Phytotoxizität besitzen, was auf allelopathische Eigenschaften von Acacia confusa schließen lässt.[5]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Liu et al., 1977: Study of the composition of the root bark of the Thoughtful Tree, Chinese Chemical Soc., 1, 15-16
  2. Acacia confusa Merr. In: Andreas Kelich: Enzyklopädie der Drogen. Abgerufen am 28. Dezember 2013.
  3. Quereshi et al., 1977: Neurolathryogen, a-amino-B-oxalylaminopropionic acid (ODAP) in legume seeds, Phytochemistry, 16, 477-479
  4. Lee et al., 2000: Three New Flavonol Galloylglycosides from Leaves of Acacia confusa, In: Journal of Natural Products, 63 (5), 710-712
  5. a b Chang-Hung et al., 1998: Allelopathic Potential of Acacia confusa and Related Species in Taiwan, Journal of Chemical Ecology, 24 (12), 2131-2150
  6. Chang et al., 2001: Antioxidant Activity of Extracts from Acacia confusa Bark and Heartwood, In: Journal of Agriculture and Food Chemistry, 49 (7), 3420–3424
  7. Tung et al., 2009, Protective effect of Acacia confusa bark extract and its active compound gallic acid against carbon tetrachloride-induced chronic liver injury in rats, In: Food and Chemical Toxicology, 47 (6), 1385–1392
  8. Jin-Ching Lee et al., 2011: Anti-hepatitis C virus activity of Acacia confusa extract via suppressing cyclooxygenase-2, Antiviral Research, 89 (1), 35-42

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Acacia confusa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien