Accumoli

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Accumoli
Wappen
Accumoli (Italien)
Accumoli
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 42′ N, 13° 15′ OKoordinaten: 42° 41′ 41″ N, 13° 14′ 53″ O
Höhe 855 m s.l.m.
Fläche 87 km²
Einwohner 647 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 7 Einw./km²
Postleitzahl 02011
Vorwahl 0746
ISTAT-Nummer 057001
Volksbezeichnung Accumulesi
Schutzpatron Beata Vergine Addolorata
Website Accumoli

Accumoli ist eine Gemeinde in der Provinz Rieti in der italienischen Region Latium mit 647 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016). Sie liegt 142 km nordöstlich von Rom und 68 km nordöstlich von Rieti.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Accumoli liegt im oberen Tal des Tronto, an der Via Salaria am Fuß der Monti della Laga. Es ist die nördlichste Gemeinde der Provinz Rieti. Das Gemeindegebiet gehört zum Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga.

Accumoli ist Mitglied der Comunità Montana del Velino.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Cassino, Casaventre, Colleposta, Collespada, Fonte del Campo, Grisciano, Illica, Libertino, Macchia, Poggio Casoli, Poggio D’Api, Roccasalli, San Giovanni, Terracino und Villanova.

Die Nachbarorte sind Amatrice, Arquata del Tronto (AP), Cittareale, Norcia (PG), Valle Castellana (TE).

Das Gemeindegebiet von Accumoli wird von der Via Salaria SS 4, die von Rom über Ascoli Piceno an die Adriaküste bei Porto d’Ascoli führt, durchzogen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Accumoli wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Die Gemeinde gehörte bis 1860 zum Königreich Neapel. 1927 kam sie von der Provinz Aquila degli Abruzzi zur Provinz Rieti und damit zum Latium.

Am 24. August 2016 (wie schon einmal 1639) wurde das Dorf von einem Erdbeben stark zerstört. Es gab Tote und Verletzte.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 2.658 2.884 2.776 2.879 2.359 2.239 1.243 758 724

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefano Petrucci (Bürgerliste Insieme per Accumoli) wurde im Juni 2009 zum zweiten Mal zum Bürgermeister gewählt. [3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Palazzo del Podestà
  • Stadtturm (Torre civica, 12. Jahrhundert, beim Erdbeben 2016 schwer beschädigt)
  • Palazzo del Guasto (14. Jahrhundert)
  • Palazzo Marini
  • Palazzo Capello (fünfstöckiges Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, später Kaserne)

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem Ortsteil Grisciano stammt die Pasta alla gricia, die Grundform der Bucatini all’amatriciana, die im Gegensatz zur Amatriciana ohne Tomaten hergestellt wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Accumoli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. New York Times, 24. August 2016
  3. Italienisches Innenministerium