Achim Kessler

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Achim Kessler (2019)

Achim Dieter Kessler (* 2. August 1964[1] in St. Georgen im Schwarzwald) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Er wurde als Kandidat auf Platz 2[2][3][4] der hessischen Landesliste zur Bundestagswahl 2017 in den Deutschen Bundestag gewählt.[5]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zivildienst in der Arbeiterwohlfahrt Villingen-Schwenningen 1986 folgte ein Studium der Neueren Deutschen Literatur und der Medienwissenschaften, sowie der Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Marburg. Während seines Studiums war Kessler Mitglied des Marxistischen Studentenbundes Spartakus und wurde in deren Bundesvorstand gewählt.[6] 1993 wurde er Mitglied im Vorstand des Lesben- und Schwulenverbandes Hessen und 1993–1994 Vorsitzender des AStA der Universität Marburg. 1998 wurde Kessler Vorstandsmitglied der AIDS-Hilfe Marburg e.V.

2004 schloss er eine Promotion über Ernst Bloch an der Freien Universität Berlin ab.[7] Seit 2005 war er Wahlkreismitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke und seitdem Landespressesprecher der PDS von Hessen, später Die Linke. Hessen, wo er von 2010 bis 2014 stellvertretender Landesvorsitzender wurde. Von 2006 bis 2011 war Kessler ehrenamtlicher Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Aktivitäten in der akademischen Selbstverwaltung und in der LGBT-Bewegung trat Achim Kessler 2001 der PDS bei und begleitete 2007 den Vereinigungsprozess der WASG und PDS zu Die Linke. 2008 kandidierte er im Wahlkreis Main-Taunus I[9], wo er 2,5 % der abgegebenen Stimmen erreichte. Zur Landtagswahl 2009 kandidierte er wieder als Direktkandidat im Wahlkreis 32.[10] Als Kandidat beschäftigte er sich vor allem mit sozialpolitischen Themen und dem Rentensystem.[11]

Im 19. Deutschen Bundestag ist Kessler Obmann des Ausschusses für Gesundheit. Darüber hinaus gehört er als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie dem Unterausschuss Globale Gesundheit an.[12] Bei der Bundestagswahl 2021 gelang Kessler nicht der erneute Einzug als Abgeordneter in den Bundestag.[13]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Achim Kessler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie beim Deutschen Bundestag
  2. Landesliste Hessen zur Bundestagswahl 2017
  3. Die Linke vom 7. März 2017@1@2Vorlage:Toter Link/www.die-linke-ffm.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Hessenschau
  5. Ergebnisse der Wahl beim Bundeswahlleiter
  6. Über mich – Achim Kessler. In: achim-kessler.de. 21. September 2017, abgerufen am 26. September 2017.
  7. Achim Kessler: Ernst Blochs Ästhetik. Fragment, Montage, Metapher. Königshausen & Neumann. Würzburg 2006 ISBN 978-3-8260-3178-6
  8. Achim Kessler bei Stadt Frankfurt
  9. Abgeordnetenwatch
  10. Frankfurter Rundschau: 6. Januar 2009
  11. Osthessen-Zeitung vom 21. April 2017
  12. Deutscher Bundestag - Abgeordnete. Abgerufen am 29. Juli 2020.
  13. Gesundheitspolitiker im neuen Bundestag, 27. September 2021