Achim Rohde

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Achim Rohde (* 22. Mai 1936 in Düsseldorf)[1][2][3] ist ein deutscher Politiker (FDP), Rechtsanwalt und ehemaliger Regierungspräsident des Regierungsbezirks Düsseldorf.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Düsseldorfer Görres-Gymnasium studierte Rohde von 1956 bis 1961 Staats- und Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bonn und München und promovierte im Jahr 1967 zum Dr. jur.[2] (Kriminalität in der Bundeswehr: Verstöße gegen das Wehrstrafgesetz). Danach war er unter anderem in verschiedenen Ministerien auf Landes- und Bundesebene tätig.[1] Von 1975 bis 1983 war er Regierungspräsident des Regierungsbezirks Düsseldorf, von 1984 bis 1985 Unternehmensberater.[1]

Rohde, der 1961 in die FDP eintrat,[2] war von 1985 bis 1995 Abgeordneter des zehnten und elften Landtags von Nordrhein-Westfalen. Er zog jeweils als Spitzenkandidat seiner Partei in den Landtag ein. Während dieser Zeit war er auch Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion sowie Mitglied des Landesvorstandes und Bundesvorstandes der FDP. Mit Alexander von Stahl und Heiner Kappel gründete er 1995 die „Liberale Offensive in der FDP“[4] und gehörte darüber hinaus zu den Gründern des nationalliberal-rechtskonservativen Publizisten-Netzwerks Stimme der Mehrheit.[5]

Rohde lebt im Neusser Stadtteil Gnadental und gehört seit 1999 dem Rat der Stadt Neuss an, wo er als stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion fungiert[1].

Rohde erhielt im Jahr 2002 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Achim Rohde beim Landtag Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 16. September 2013.
  2. a b c Achim Rohde auf munzinger.de, abgerufen am 16. September 2013.
  3. FDP will Koalition fortsetzen auf ngz-online.de, abgerufen am 16. September 2013.
  4. Stahl will den starken Staat, berliner-zeitung.de, 10. März 1997, abgerufen am 20. März 2015.
  5. Stimme der Mehrheit?, heise.de, 13. November 2003, abgerufen am 20. März 2015.
  6. Dr. Achim Rohde Kurzbiographie auf der website der Bezirksregierung Düsseldorf, abgerufen am 16. September 2013.