Ackergesetze

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Die Ackergesetze beschreiben die Gesetze römischer Politiker (vor allem des 2./1. Jh. v. Chr.) zur Unterstützung der Kleinbauern, deren Existenz durch den zunehmenden Großgrundbesitz gefährdet war. Vor allem die Brüder Tiberius und Gaius Gracchus bemühten sich, durch die nach ihnen benannte Gracchische Reform die Ausdehnung großer Güter einzuschränken und Staatsland neu unter den ärmeren Bauern aufzuteilen. Sie scheiterten jedoch an der Opposition der vermögenden Schichten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dieter Flach: Die Ackergesetzgebung im Zeitalter der römischen Revolution. Historische Zeitschrift Bd. 217, 1973, S. 265-295
  • Charlotte Schubert: Ackergesetze und politische Reformen: Eine Studie zur römischen Innenpolitik. Univ.-Diss. Bonn, 1980
  • Nils Steffensen: Venenum Legis Agrariae. Die Ackergesetze in Livius’ Behandlung der Frühen Republik. 2008

Weblinks[Bearbeiten]