Acrelândia

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Município de Acrelândia
„Princesinha de Acre“
Acrelândia
Acrelândia (Brasilien)
Acrelândia
Acrelândia
Koordinaten 9° 50′ S, 66° 53′ WKoordinaten: 9° 50′ S, 66° 53′ W
Lage von Acrelândia im Bundesstaat Acre
Lage von Acrelândia im Bundesstaat Acre
Gründung 28. April 1992
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Acre
Região intermediária Rio Branco (seit 2017)
Região imediata Rio Branco (seit 2017)
Mesoregion Vale do Acre (1989–2017)
Mikroregion Rio Branco (1989–2017)
Höhe 25 m
Klima tropisch, Aw[1]
Fläche 1.807,9 km²
Einwohner 12.538 (2010[2])
Dichte 6,9 Ew./km²
Schätzung 15.256 Ew. (1. Juli 2019)[2]
Gemeindecode IBGE: 1200013
Zeitzone UTC−5
Politik
Stadtpräfekt Ederaldo Caetano de Sousa[3] (2017–2020)
Partei Partido Socialista Brasileiro (PSB)
Wirtschaft
BIP 211.982 Tsd. R$
15.285 R$ pro Kopf
(2015)
HDI 0,604 (2010)

Acrelândia, amtlich Município de Acrelândia, ist eine Kleinstadt im brasilianischen Bundesstaat Acre. Sie liegt im äußersten Osten des Bundesstaates circa hundert Kilometer östlich der Hauptstadt Rio Branco.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planungen für eine Besiedlung fanden seit den 1980er Jahren statt, so wurden Infrastrukturmaßnahmen getroffen, Häuser für Kolonisten aus dem Süden errichtet, Parzellen festgelegt und Kakaopflanzungen im landwirtschaftlichen Bereich angelegt. Am 28. April 1992 wurde sie durch Abtrennung von Gebieten der Gemeinden Plácido de Castro und Senador Guiomard zu einer eigenen Gemeinde mit Status eines município erhoben.[4]

Die Gemeinde hatte im Volkszählungsahr 2010 12.538 Einwohner, die Acrelandenser genannt werden. Sie steht nach Bevölkerungszahl an 15. Stelle in Acre und hat als Städtespitznamen Princesinha do Acre (die kleine Prinzessin Acres). Die Einwohnerzahl wurde nach der Schätzung des IBGE vom 1. Juli 2019 auf 15.256 Bewohner anwachsend berechnet. Die Fläche betrug zunächst 1574,55 km² und durch weitere kleine Gebietsreformen inzwischen 1807,948 km²; die Bevölkerungsdichte liegt bei 6,9 Personen pro km².[2] Das Gemeindegebiet nimmt 1,1 % der Fläche des Bundesstaates ein.

Im Norden bildet sie eine gerade Grenze zu den Bundesstaaten Amazonas und Rondônia, im Osten ist sie Grenzgebiet zu Bolivien, wobei der Río Abuná den Grenzfluss bildet. Noch weiter östlich geht das Gelände in die Beni-Tieflandebene in Bolivien über. Nächstgelegene Städte sind im Südwesten Plácido de Castro und im Westen Senador Guiomard.

Mit den Gemeinden Bujari, Capixaba, Plácido de Castro, Porto Acre, Rio Branco und Senador Guiomard bildet sie seit 2017 die geostatistische Região geográfica imediata Rio Branco, diese wiederum bildet mit den Regionen Brasileia und Sena Madureira die Região geográfica intermediária Rio Branco.

Gebäude der Câmara Municipal

Stadtverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtpräfekt (Exekutive) ist nach der Kommunalwahl 2016 für die Amtszeit 2017 bis 2020 Ederaldo Caetano de Sousa des Partido Socialista Brasileiro (PSB), die Legislative liegt bei der Câmara Municipal, der Stadtverordnetenkammer. Der Ort ist gleichzeitig Sitz des gleichnamigen Distrikts.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Südwesten von Rio Branco herkommend führt die BR-364 nach Norden durch Acrelândia mit einer Zollstation zu Rondônia und dort weiter südöstlich bis São Paulo.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Commons: Acrelândia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Website Acrelândia auf cidade-brasil.com (brasilianisches Portugiesisch)
  • Governo do Acre: Acre em números 2017. Secretaria de Estado de Planejamento – SEPLAN, Rio Branco 2017. (Enthält statistische Angaben; brasilianisches Portugiesisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klimadaten. Abgerufen am 12. September 2018.
  2. a b c IBGE: Acre - Municípios - Acrelândia - Panorama. Abgerufen am 12. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  3. Eleições 2016: Catetano 40 auf der Website www.eleicoes2016.com.br. Abgerufen am 12. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. IBGE: Acrelândia: História, geschichtliche Kurzdarstellung. Abgerufen am 12. September 2018 (brasilianisches Portugiesisch).