Acupari

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Die Asociación Cultural Peruano Alemana (ACUPARI) ist eine deutsch-peruanische Sprachschule und Begegnungsstätte in Cusco, Peru.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gemeinnützige Verein wurde am 10. Oktober 1990 gegründet. Mit dem Ziel, den interkulturellen Dialog zu fördern, bietet der Verein ein Sprachkursprogramm für Deutsch, Spanisch und Quechua. Ergänzend zum Unterricht erfolgt ein gemeinsames Lernen mit einheimischen Tandems und Partnern, kulturelle Veranstaltungen und die Möglichkeit zu sozialer Mitarbeit. Ein Teil der Kulturbeiträge wird durch das Auswärtige Amt mitfinanziert. Die Leiterin ist die deutsche Honorarkonsulin in Cusco, Maria Jürgens de Hermoza.

Sprachkurse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Unterricht ist interkulturell orientiert und beruht auf dem Prinzip der kommunikativen Sprachvermittlung mit interaktiven und abwechslungsreichen Methoden. Die Inhalte entsprechen den Richtlinien des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER).

Im Anschluss an einen Sprachkurs bestehen Möglichkeiten, in einer peruanischen Institution mitzuarbeiten und als Praktikant oder Volontär einen sozialen Beitrag zu leisten.

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2006 unterstützt der Verein mit dem Kinderbuchprojekt „Bücher für 70 Schulen“ kleine Schulen in abgelegenen Andendörfern. Bei dem Projekt geht es zum einen um Leseförderung auf dem Land, zum anderen sollen Geschichtenerzähler zum Schreiben motiviert werden. Den vom Verein im Jahr 2007 ausgeschriebenen Kinderbuchwettbewerb gewann der peruanische Hobbyautor und Maler Braddy Romero mit seiner Geschichte „Catalina y la Unkuña Mágica“, „Catalina und das verzauberte Unkuña“. Mit Hilfe von Spendengeldern entstand das gleichnamige, illustrierte Kinderbuch. Insgesamt wurden 2000 „Catalina“-Bücher in einer zweisprachigen Ausgabe auf Spanisch und Quechua finanziert, jede der Landschulen erhält einen Klassensatz von 25 Büchern.

Einen Anstoß zu der Projektinitiative leistete der deutsche Kinderbuchillustrator Florian Mast. Das von ihm illustrierte Kinderbuch „Johann“, geschrieben von Maria Luzia Orthen, ließ der Verein 2006 ins Spanische übersetzen. Der Verein erhielt die Druckrechte für Peru und ermöglichte mit Spendenmitteln die Verteilung von 2000 „Johann“-Büchern in 70 Andenschulen.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Veranstaltungen gehören Tandem (s.o.), Salsa-Tanzen, peruanisches Kochen. Darüber hinaus organisiert und sponsert der Verein kulturelle Veranstaltungen mit deutschen und peruanischen Künstlern, zumeist in Zusammenarbeit mit anderen Kulturträgern vor Ort.

Das Kulturinstitut verfügt über eine kleine Bibliothek, die neben Büchern und Zeitschriften in deutscher Sprache Informationsmaterial über Peru verfügt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]