Adıyaman (Provinz)

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Adıyaman
Nummer der Provinz: 02
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Über dieses Bild
Landkreise
Adıyaman districts.png
Basisdaten
Koordinaten: 37° 48′ N, 38° 18′ OKoordinaten: 37° 48′ N, 38° 18′ O
Provinzhauptstadt: Adıyaman
Region: Südostanatolien
Fläche: 7.871 km²
Einwohnerzahl: 610.484[1] (2016)
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner/km²
Politisches
Gouverneur: Abdullah Erin[2]
Sitze im Parlament: 5
Strukturelles
Telefonvorwahl: 0416
Kennzeichen: 02
Website
www.adiyaman.gov.tr (Türkisch)

Adıyaman (kurdisch Semsûr) ist eine Provinz im Südosten der Türkei. Sie ist umgeben von den Provinzen Malatya, Kahramanmaraş, Gaziantep, Şanlıurfa und Diyarbakır. Die Provinz Adıyaman ist 7033 km², inklusive Wasserflächen 7871 km² groß.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung setzt sich aus Türken und Kurden zusammen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adıyaman liegt im südöstlichen Anatolien. Das Gebiet ist sehr gebirgig, zu den Erhebungen gehört der Berg Nemrut. Die Grenze zur Provinz Şanlıurfa bildet der Euphrat, der hier zum Atatürk-Stausee, dem wasserreichsten Stausee der Türkei gestaut ist.

Landkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Provinz Adıyaman besteht aus den Landkreisen:

  • Adıyaman
  • Besni
  • Çelikhan (kurdisch Çêlikan)
  • Gerger (Aramäisch: Gargar: ܓܪܓܪ) (kurdisch Aldûş)
  • Gölbaşı (kurdisch Serê Golan)
  • Kâhta (Aramäisch: Kahta: ܟܚܬܐ) (kurdisch Kolik)
  • Samsat (Aramäisch: Şmişat: ܫܡܝܫܛ) (kurdisch Semsat)
  • Sincik (kurdisch Sinciq)
  • Tut (Aramäisch: Tutho: ܬܘܬܐ) (kurdisch Tût)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft des Namens „Adıyaman“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt mindestens zwei Erzählungen über die Herkunft des türkischen Namens der Stadt Adıyaman, die der Provinz ihren Namen gibt, sowie eine zum kurdischen Namen.

  • Adıyaman soll drumherum fruchtbare Täler gehabt haben. Daher kam der Name Vadi i Leman, was „Schönes Tal“ heißt. Aus diesem Namen entstand der heutige Name.
  • In einer Stadt, die Farrin oder Perrhe hieß, soll es einen Mann gegeben haben, der Götzen anbetete. Dieser Mann hatte sieben Söhne, die eines Tages, als der Vater nicht da war, im Namen des einzigen Gottes die Götzen zerstörten. Als der Vater davon erfuhr, brachte er all seine Söhne um. Daraufhin wurde in Farrin ein Kloster zu Ehren der Söhne errichtet. Seitdem hieß die Stadt Yedi Yaman, was die „Tapferen Sieben“ heißt. Daraus wurde dann Adıyaman.
  • Mitten in der Stadt steht eine Burg, deren Name Hısn-ı Mansur auf Deutsch „Mansurs Burg“ bedeutet. Bei Mansur könnte es sich um den abbasidischen Kalifen Al-Mansur handeln, oder um einen Kommandanten der arabischen Umayyaden, die im 7. Jahrhundert hier eindrangen. Der Name Hısn-ı Mansur wurde von den Leuten Hüsnü Mansur ausgesprochen und ist im Volksmund immer noch der Name dieser Provinz. Das kurdische Semsur ist davon abgeleitet.

1926 wurde der Provinzname von Hısn-ı Mansur bzw. Hüsnü Mansur in Adıyaman geändert.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landwirtschaft ist in der Region sehr verbreitet. Die weiteren Einnahmequellen sind die Erdölförderung sowie der Tourismus.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Stätten:

Festspiele:

  • Zuckermelonenfest in Besni 01.06.-15.06.
  • Internationales Kahta Kommagene Festival in Kâhta 25.07.–27.07.
  • Traubenfest in Gölbaşı 29.09.-01.10.
  • Erziehungs und Kultur Festival in Besni 22.09.–24.09.
  • Honig Kultur und Tourismus Festival in Çelikhan 25.08.–26.08.
  • Kunst und Kultur Festival in Tut 19.07.–23.07.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 23. Dezember 2017
  2. Webseite der Provinz Adıyaman