Adalbert Stifter

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Adalbert Stifter

Adalbert Stifter, Pseudonym Ostade, (* 23. Oktober 1805 in Oberplan, Böhmen, als Albert Stifter; † 28. Jänner 1868 in Linz) war ein österreichischer Schriftsteller, Maler und Pädagoge. Er zählt zu den bedeutendsten Autoren des Biedermeier.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stifters Geburtshaus in Oberplan (Rekonstruktion)

Adalbert Stifter trug anfänglich den Vornamen Albert und wurde am 23. Oktober 1805 als ältester Sohn des zunächst als Leinweber und später als Garnhändler tätigen Johann Stifter und dessen Frau Magdalena (geb. Friepes) in Oberplan an der Moldau (Böhmerwald) (heute Horní Planá/Tschechien) geboren. Der Vater starb, als er 1817 unter einen umstürzenden Flachswagen geriet. Bis der Großvater mütterlicherseits, Franz Friepes, Adalbert 1818 gegen einigen Widerstand auf die Lateinschule schickte, arbeitete der bei der Mutter aufwachsende Stifter vor allem in der Landwirtschaft des väterlichen Großvaters Augustin Stifter, um die kargen Lebensverhältnisse der Familie zu bessern. 1820 heiratete die Mutter den Bäckermeister Ferdinand Mayer. 1825 erkrankte Stifter an den als „echte Blattern“ bezeichneten Pocken.

Arbeit des Lateinschülers Adalbert Stifter (Stift Kremsmünster um 1823–1825)

Von 1818 bis 1826 besuchte Stifter das Stiftsgymnasium Kremsmünster der Benediktiner in Kremsmünster. Nach dem sechsjährigen Bildungsweg in den „Grammatikalklassen“ und anschließenden „Humanitätsklassen“ bereitete er sich in den zweijährigen „philosophischen Klassen“ auf das Universitätsstudium vor. Rückblickend auf diese Zeit, die er später als die schönste Zeit seines Lebens beschrieb, äußerte sich der 59-jährige Stifter:

„[…] Dort hatte ich über eine außerordentlich schöne Landschaft hin täglich den Blick auf die blauen Alpen und ihre Prachtgestalten, dort lernte ich zeichnen, genoß die Aufmerksamkeit trefflicher Lehrer, lernte alte und neue Dichter kennen und hörte zum ersten Male den Satz: das Schöne sei nichts anderes als das Göttliche im Kleide des Reizes dargestellt, das Göttliche aber sei in dem Herrn des Himmels ohne Schranken, im Menschen beschränkt; aber es sei sein eigentlichstes Wesen, und strebe überall und unbedingt nach beglückender Entfaltung, als Gutes, Wahres, Schönes, in Religion, Wissenschaft, Kunst, Lebenswandel. Dieser Spruch, so ungefähr oder anders ausgedrückt, traf den Kern meines Wesens mit Gewalt […].“[1]

Die traditionsreiche Bildungswelt des Stifts vermittelte den Schülern die christlichen Glaubenswahrheiten, orientiert an den Ideen der Aufklärungsphilosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Wolff und Immanuel Kant. Diese Schul- und Wissenschaftstradition des Stifts verkörperte sich im barocken Gesamtkunstwerk des Wissenschaftsturms mit seinen auf sieben Ebenen nach der Hierarchie des physiko-theologischen Weltbildes geordneten Sammlungen: Naturalia, Scientifica, Mechanica, Artificialia, bekrönt von Sternwarte und Kapelle:

„[Es] fand sich in der Verbindung von Religion, Philosophie, Kunst und Naturwissenschaft jene harmonische Weltschau eindrucksvoll gestaltet, die Stifter in seinem Werk immer wieder beschwört und so zwanghaft wie vergeblich wiederherzustellen versucht.“[2]

1826 nahm er ein Studium der Rechte in Wien auf und erzielte bei den ersten Prüfungen gute Ergebnisse. Sein Studium finanzierte er durch Privatunterricht als Hauslehrer, nachdem er bereits während seiner Schulzeit in Kremsmünster Nachhilfestunden gegeben hatte. In die Zeit seines Studiums fallen auch erste dichterische Versuche (1827), die von Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried von Herder und Jean Paul beeinflusst sind. Gleichzeitig verliebte er sich unglücklich in Fanny Greipl (1808–1839), die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns aus Friedberg bei Krumlov, die seine Werbebriefe nicht erwiderte. Stifter verfiel in zunehmende Selbstzweifel, die er mit Alkohol zu verdrängen versuchte. Die unglückliche Beziehung zu Fanny belastete auch seine Leistungen an der Universität, sodass er 1830 sein Studium ohne Abschluss abbrechen musste.[3]

Amalia Mohaupt

Um 1829/30 entstand Stifters erste Prosaarbeit Julius, eine unvollendete Erzählung, in der noch immer das Vorbild Jean Pauls spürbar ist. 1832 und 1833 bemühte sich Stifter erfolglos um amtliche Lehrstellen. Im Februar 1833 brach Fanny die sporadische Beziehung ab. Kurz darauf lernte Stifter die Putzmacherin Amalia Mohaupt (1811–1883) kennen: „Der ersten Rose schneller Tod weckt seiner Thränen Lauf, und dort, wo seine Thräne fiel, blüh’n neue Rosen auf“ (Stifter). Nachdem er sich mit ihr verlobt hatte, schrieb er am 20. August 1835 einen letzten Reuebrief an Fanny, in dem er erklärt, nur aus Eifersucht so gehandelt zu haben („so suchte ich, wie es in derlei Fällen immer zu gehen pflegt, in neuer Verbindung das Glück, das die alte erste versagte“). Um 1834/35 dürfte auch Der Condor entstanden sein, der aber erst 1840 zur Veröffentlichung gelangte.

1836 heiratete Fanny den Finanzbeamten Fleischanderl, am 15. November 1837 heiratete Stifter Amalia in der Augustinerkirche in Wien und versuchte offenbar auf diese Weise, die innere Ordnung seines Lebens wiederherzustellen. Das Paar wurde von materiellen Sorgen geplagt, die in den folgenden Jahren augenfälliger wurden. Amalia wurde als fast verschwendungssüchtig beschrieben, 1837 und 1841 fanden Pfändungen statt. Seine Ehe mit Amalia beschrieb Stifter selbst jedoch als glücklich. Amalia pflegte und umsorgte den häufig kranken Stifter während über dreißig Ehejahren und hielt die Wohnungen in peinlicher Ordnung. Laut seiner Briefe liebte und verehrte Stifter seine Frau, und verdrängte die Erinnerung an seine frühere Liebe Fanny.[4]

Um 1836/37 entstanden die Feldblumen, die 1841 veröffentlicht wurden. Noch vor der Eheschließung hatte sich Stifter 1837 um eine Anstellung an der Forstlehranstalt Mariabrunn beworben. 1839 entstanden die ersten wichtigeren Gemälde Blick auf Wiener Vorstadthäuser sowie Blick in die Beatrixgasse und Ruine Wittinghausen. Im selben Jahr starb Fanny bei der Geburt ihres ersten Kindes. 1840 erschien Der Condor in der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode und wurde wohlwollend aufgenommen. Im Jahr 1841 folgte die Erzählung Feldblumen im Almanach Iris nach.

Nach 1841 nahm Stifter wieder die Tätigkeit als Hauslehrer auf und unterrichtete u. a. von 1843 bis 1846 Richard von Metternich, den Sohn des österreichischen Staatskanzlers. Der Pester Verleger Gustav Heckenast, der schon den Condor herausgegeben hatte, begann nun, Stifter zu fördern: Er wurde Herausgeber des Sammelbandes Wien und die Wiener und veröffentlichte 1842 die Erzählung Der Hochwald in der Iris.

Arbeitszimmer von Adalbert Stifter im Stifterhaus in Linz mit Porträts des Dichters und von Amalia Mohaupt

Es folgten zunächst einige publizistische Arbeiten, bis dann mit Abdias 1842 der literarische Durchbruch gelang, der Stifter auch materiell zunehmende Unabhängigkeit brachte. Es folgten bis 1844 Brigitta und Das alte Siegel, dann Der Hagestolz und Der Waldsteig. 1843 arbeitete er seine ersten Erzählungen um, und schon 1844 konnte der nunmehr vorwiegend schriftstellerisch tätige Stifter seine gesammelten Erzählungen in den ersten Bänden der Studien vorlegen. Während diese ersten Bände schnell Anerkennung fanden, hatte Stifter mit den 1850 erschienenen letzten zwei Bänden der Studien keinen Erfolg mehr. Auch der Dichter Friedrich Hebbel kritisierte die Werke des Neulings nun scharf.

Kefermarkter Flügelaltar

Die Unruhen des Revolutionsjahres 1848 veranlassten Stifter, der als ein Anhänger der revolutionären Bewegung und als der „fortgeschrittenste Liberale“ galt und auch als Wahlmann für die Frankfurter Nationalversammlung fungierte, Wien zu verlassen und nach Linz überzusiedeln. Hier veröffentlichte er 1849 die Erzählung Die Landschule, die die Arbeit der Landschullehrer positiv hervorhob. 1850 wurde er selbst, nun wieder zunehmend von finanziellen Sorgen geplagt, zunächst provisorisch und 1853 endgültig zum Schulrat ernannt. Im selben Jahr wurde er auch als Landeskonservator für Oberösterreich der k.k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale ernannt. So machte er sich um die Erhaltung und Restaurierung des Kefermarkter Flügelaltars oder um das Stadtbild von Steyr verdient.[5] Während der 1850er-Jahre war er maßgeblich am Aufbau des Oberösterreichischen Kunstvereins und der Gründung der Oberösterreichischen Landesgalerie beteiligt.[6]

Die Kinderlosigkeit scheint Adalbert und Amalia Stifter belastet zu haben. Die Stifters nahmen Juliane, eine Nichte Amalias, als Ziehtochter auf. Diese riss aber mehrmals von zu Hause aus; nachdem sie auch im Winter 1859 mehrere Tage verschwunden war, fand man ihre Leiche in der Donau. Ob der Tod durch einen Unfall verursacht wurde oder sich das Mädchen umgebracht hat, blieb ungeklärt. Dieser Schicksalsschlag traf die Stifters schwer.

Stifters Gesundheitszustand verschlechterte sich Ende der 1850er Jahre zunehmend. Mehrmals begab er sich wegen eines „Nervenleidens“ zu Kuraufenthalten, die er vorwiegend in Kirchschlag bei Linz verbrachte, wo er die gesunde Luft genoss und sich für seine Kurbehandlungen in das „Badhaus“ zurückziehen konnte. Die Arbeit an seinem historischen Roman Witiko verzögerte sich – zum Leidwesen seines Verlegers Gustav Heckenast – über mehrere Jahre hinweg. Schließlich konnte er sein Amt nicht mehr ausfüllen. Durch die Intervention eines Gönners wurde er mit dem Titel eines Hofrates pensioniert.

Stifter galt als übermäßiger Esser und Trinker, was als ursächlich für seine gesundheitlichen Probleme angesehen werden kann.[7] Sein Speisezettel umfasste gewöhnlich täglich sechs Mahlzeiten. So konnte das zweite Frühstück durchaus aus einem Schnitzel mit Erdäpfelsalat bestehen. Das Mittag- und Abendessen bestand aus jeweils drei Gängen. So wird berichtet, dass einmal die Vorspeise aus sechs Forellen und der Hauptgang aus einer ganzen gebratenen Ente bestand. An das Mittagessen schlossen sich Kaffee und eine Jause, gefolgt vom Abendessen, an.[8]

Von den zunehmenden Beschwerden einer Leberzirrhose geplagt, öffnete sich Stifter am 26. Jänner 1868 auf dem Krankenbett mit einem Rasiermesser die Halsschlagader. Er starb zwei Tage darauf. Sein Suizid blieb in der Todesurkunde unerwähnt, da Selbstmörder zur damaligen Zeit nicht in „geweihter Erde“ bestattet wurden.[9] Auf dem St. Barbara-Friedhof in Linz fand Adalbert Stifter seine letzte Ruhestätte.

Einordnung des Werkes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merkmale der Stifter-Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adalbert Stifter gilt als Meister der biedermeierlichen Naturdarstellungen. Diese für seine Zeit neuartigen Landschaftsbeschreibungen haben dem naturverbundenen Schriftsteller den zweifelhaften Ruf eines Heimatschriftstellers eingebracht. Bis heute wird ihm nachgesagt, er habe die ländliche Lebenswelt als Idylle idealisiert.[10]

Viele seiner Erzählungen spielen im Mühlviertel, einer Gegend, die bis heute von Dörfern und großen Waldgebieten geprägt ist und zwischen den Flüssen Donau und Moldau im Grenzgebiet von Oberösterreich, Südböhmen und Bayern liegt.

Stifter pflegte als Erzähler einen klaren und scharf beobachtenden Stil. Die genaue und bedachte Sprache und episch breite Naturdarstellungen bewirken eine Entschleunigung der Handlung seiner Erzählungen.

Resonanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein literarisches Werk stieß gleichermaßen auf Lob und Kritik. Manche seiner Kritiker warfen Stifter vor, seine Figuren seien eigentlich gar keine, sein Werk erschöpfe sich im Darstellen von Natur und Landschaft. Sie empfanden auch seine unausgesprochen das Werk durchwirkende Sittlichkeit als restaurativ. Kritisiert wird außerdem sein weitschweifiger und langatmiger Stil. „Was wird hier nicht alles betrachtet und geschildert“, beschwerte sich schon Hebbel über den Nachsommer, „es fehlt nur noch die Betrachtung der Wörter, womit man schildert, und die Schilderung der Hand, womit man diese Betrachtung niederschreibt …“[11] Von ähnlichen Kritiken, die den Mangel an „Leidenschaft und Tatkraft“ beklagten und das „Dargestellte altväterisch und beschränkt“ nannten, berichtet auch Hugo von Hofmannsthal in einem Nachwort zu dem Roman.

Zu Stifters Bewunderern zählt dagegen Friedrich Nietzsche, der den Nachsommer (sowie Die Leute von Seldwyla von Gottfried Keller, den ersten Teil der Lebensgeschichte von Johann Heinrich Jung-Stilling und die Aphorismen von Georg Christoph Lichtenberg) neben Johann Wolfgang von Goethe (vor allem dessen Gespräche mit Johann Peter Eckermann) zum „Schatz der deutschen Prosa“ zählt.[12]

Karl Kraus hielt die meisten Schreiber seiner Zeit für völlig bedeutungslos und forderte sie auf, sofern sie noch „ein Quentchen Menschenwürde und Ehrgefühl“ besäßen, sollten sie „vor das Grab Adalbert Stifters ziehen, das stumme Andenken dieses Heiligen für ihr lautes Dasein um Verzeihung bitten und hierauf einen solidarischen leiblichen Selbstmord auf dem angezündeten Stoß ihrer schmutzigen Papiere und Federstiele unternehmen.“[13]

Stifter selbst „gibt nicht das Bild des Idyllikers der Biedermeierzeit“ (Weiss 1924, 108), steht dem Zweifeln und Leiden und Suchen im Abdias näher, lotet Grenzen aus, vermeidet Pathos, vor allem jenes der Revolution. Die Seelenlandschaft des Menschen wird von ihm in der Parallelwelt der Natur gespiegelt. „So verschwindet zu unserer tiefsten Befreiung und Befriedigung die Grenze zwischen dem Menschen in der Landschaft und der Landschaft im Menschen.“ (Weiss 1924, 110). Und dennoch ist Leidenschaft nicht getilgt, sondern im Ursprünglichen sublimiert. Thomas Mann behauptet zwar, „dass hinter der stillen, innigen Genauigkeit gerade seiner Naturbetrachtung eine Neigung zum Exzessiven, Elementar-Katastrophalen, Pathologischen wirksam ist“ (Die Entstehung des Doktor Faustus, 1949). Eine eifernde Leidenschaft, dem „Blitz, welcher Häuser spaltet“[14] (3/8) gleich, lehnt Stifter jedoch entschieden ab. Joseph von Eichendorff kann deshalb mit Recht von ihm sagen, er habe „nicht eine Spur von moderner Zerrissenheit, von selbstgefälliger Frivolität, von moralisch experimentierender Selbstquälerei“.[15]

W. G. Sebald moniert mangelnde Reflexion: „Eine Reinterpretation Stifters wird zunächst von den ebenso irritierenden wie unumgänglichen Sinnkonstruktionen erschwert, die dieser Autor seinen ins Hermetische tendierenden Texten mit naiver Insistenz aufgesetzt hat. Auffällig dabei ist allerdings, daß die positiven Konstruktionen Stifters, etwa seine vielzitierte christliche Demut, sein weltfrommer Pantheismus, die Behauptung der sanften Gesetzmäßigkeit des natürlichen Lebens sowie der rigide Moralismus der von ihm erzählten Geschichten, nirgends in seinem Werk entwickelt oder reflektiert werden.“[16]

Werke im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frontispiz des zweiten Bandes der Bunten Steine mit einer Illustration Ludwig Richters (Erstausgabe)
Der Nachsommer, Erstdruck: Original-Verlagseinband, Titelvignette mit dem Freiherrn von Risach
  • Der Nachsommer (1857) (Band 1, Band 2, Band 3 – Digitalisat und elektronischer Volltext im Deutschen Textarchiv)
  • Die Mappe meines Urgroßvaters (in vier Fassungen: 1841/1842, 1847, 1864 und 1867)
  • Nachkommenschaften (1864)
  • Witiko (3 Bände – 1865–1867)
  • Der Kuß von Sentze (1866)
  • Erzählungen (1869)

Essays und andere Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Landschule (1849)
  • Über den geschnitzten Hochaltar in der Kirche zu Kefermarkt. (1853 landesmuseum.at PDF; 1 MB)
  • Lesebuch zur Förderung humaner Bildung in Realschulen und in andern zu weiterer Bildung vorbereitenden Mittelschulen (1854) Hrsg.: Stifter und J.Aprent, (reader.digitale-sammlungen.de Digitalisat).

Gemälde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ruine Wittinghausen (Wien Museum, Schubert-Geburtshaus), um 1833–1835
  • Im Gosautal, 1834
  • Der Königssee mit dem Watzmann (Wien, Österreichische Galerie), 1837, Öl auf Leinwand, 36 × 45 cm
  • Blick über Wiener Vorstadthäuser – Beatrixgasse (Wien, Österreichische Galerie), 1839, Öl auf Holz
  • Blick in die Beatrixgasse (Wien Museum, Schubert-Geburtshaus), 1839
  • Mondlandschaft mit bewölktem Himmel (Wien Museum, Schubert-Geburtshaus), um 1850

Werkausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stifters Werke, Auswahl in 6 Bänden, Bong, Berlin 1900, mit Einführungen, Lebensbild (70 S. Band 1), Erklärungen (110 S. Band 6): online bei archive.org
  • Sämtliche Erzählungen nach den Erstdrucken. Zwei Bände. Herausgegeben von Wolfgang Matz (2005).
  • Werke und Briefe. Historisch-kritische Gesamtausgabe. Im Auftrag der Kommission für Neuere deutsche Literatur der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hrsg. von Alfred Doppler, Wolfgang Frühwald und seit 2001 Hartmut Laufhütte, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1978 ff. Dazu: Entstehung, Editionsrichtlinien und editorische Problemstellungen in: Sichtungen 3 (2000)

Hörbücher

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine, Museen, Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stifters Leben und Wirken im Grenzbereich zwischen deutsch- und tschechischsprachiger Kultur ließ Adalbert Stifter zum Namenspatron einiger verbindender Projekte werden.

Gründungsjahr Ort Beschreibung Abbildung
1918 Wien Am 28. Jänner 1918, Stifters 50. Todestag, gründete der Oberösterreicher Hugo Schoeppl in Wien die Adalbert Stifter-Gesellschaft. Den Grundstock der Sammlung an Gemälden und Zeichnungen Stifters bildete eine Widmung des Freiherrn Bachofen von Echt d. Ä. im Jahr 1922. Ab 1952 befanden sich die Exponate in der Beethoven-Gedenkstätte im Pasqualati-Haus auf der Mölkerbastei, seit 1996 sind sie im Schubert Geburtshaus in der Nußdorfer Straße ausgestellt.[17] Wien Geburtshaus Franz Schubert.jpg
1947 München Seit 1947 engagiert sich der Adalbert-Stifter-Verein in München, das Erbe der deutschsprachigen Kunst und Kultur in Böhmen zu erhalten. Seit 2001 ist hier auch das offizielle deutsch-tschechische Kulturinstitut angesiedelt, das den kulturellen Austausch zwischen Deutschland, Österreich und Tschechien fördert und unterstützt.
1949 (–2013) Leichlingen Die am 27. März 1949 vom Leverkusener Rektor Josef van Heukelum († 2009) gegründete Rheinische Adalbert-Stifter-Gemeinschaft wurde 1962 nach Leverkusen verlegt und nach Heukelums Tod nach 64-jährigem Bestehen im Jahr 2013 aufgelöst. Der Nachlass von rund 3000 Stifter-Büchern kam ins Stifter-Museum in Schwarzenberg bzw. zur Wiener Stifter-Gesellschaft.[18]
1950 Linz Das 1950 gegründete Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich ist seit 1956 im ehemaligen Wohnhaus des Dichters in Linz untergebracht, das im Jahr 1993 als Stifterhaus neu eröffnet wurde. Es beherbergt das Oberösterreichische Literaturmuseum und ist Veranstaltungsort für diverse Literaturausstellungen. Im Mai 2005 wurde das Literaturmuseum im StifterHaus zum Museum des Monats ernannt. Daneben heißt auch der Große Kulturpreis des Landes Oberösterreich Adalbert-Stifter-Preis. Stifterhaus Linz.JPG
1952 Augsburg Der Adalbert-Stifter-Verein Augsburg feierte 1992 sein 40-jähriges Bestehen[19]
2002 Kirchschlag Die Gesellschaft Adalbert Stifter setzt sich für die Erhaltung der Stiftervilla im Luftkurort ein. Organisiert werden kulturelle Veranstaltungen, deren Erlöse in dieses Vorhaben fließen. Das generalsanierte Haus wurde am 24. Juni 2018 neu eröffnet. Ein weiteres Ziel ist die Gestaltung einer Dauerausstellung über das Leben und Werk Stifters im Keller der Villa. A4202-Kirchschlag-Stiftervilla 2013 001.JPG
2003 Oberplan Im Jahr 2003 hat Stifters Heimatort Oberplan ein Adalbert-Stifter-Zentrum eröffnet. In diesem Begegnungs- und Studienzentrum soll die kulturelle Bindung zwischen Österreich, Tschechien und Deutschland vertieft werden. Stifterhaus.jpg
2005 Schwarzenberg Das Heimat− und Stiftermuseum Schwarzenberg ist in der historischen Volksschule des Ortes untergebracht. Das Obergeschoss, das während Stifters Zeit als Amtsrat aufgestockt wurde, ist seit 2005 dem Dichter und seiner pädagogischen Arbeit als beamteter Schulinspektor gewidmet. Das Museum wurde 40 Jahre lang vom Kulturring Schwarzenberg betreut, der sich allerdings 2018 auflöste.[20] Heimat- und Stiftermuseum Schwarzenberg 2018.jpg
2014 Neureichenau Im Rosenbergergut in Lackenhäuser, Gemeinde Neureichenau, wo Stifter zwischen 1855 und 1866 im ersten Obergeschoß des sogenannten Ladenstöckl sechsmal längere Zeit und insgesamt mehr als ein Jahr gastierte, befanden sich schon länger zwei Gedenkräume. Im Jahr 2014 richtete die Bayerwaldgemeinde darin das dreigeschoßige Museum „Adalbert Stifter und der Wald“ ein.[21][22] Das Ladenstöckl im Rosenbergergut in Lackenhäuser 2018

Denkmäler und Gedenktafeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort Beschreibung Abbildung
1877 Nová Pec (Plöckenstein) Da 1871 auf dem Grab Stifters in Linz ein Obelisk errichtet wurde, beschloss man den Bau eines ähnlichen, aber wesentlich größeren Denkmals über dem Plöckensteiner See. Das von Architekt Heinrich Ferstel geschaffene Denkmal wurde am 26. August 1877 eingeweiht. Während des Kalten Krieges war das Denkmal im Grenzstreifen der damaligen Tschechoslowakei zu Österreich und Deutschland jahrzehntelang für die Öffentlichkeit nicht erreichbar.
Hauptartikel: Adalbert-Stifter-Denkmal
Adalbert-Stifter-Denkmal 01.JPG
1902 Frymburk Felsblock mit einer Bronzetafel von Hans Rathausky zum Gedenken an Adalbert Stifter, der Frymburk wegen seiner Jugendliebe Fanny Greipl häufig besuchte. An die Liebesgeschichte erinnert noch die Grabplatte von Fannys Eltern an der Kirchenwand in Richtung zur Fähre Adalbert Stifter Gedenktafel in Frymburk (CZ).JPG
1902 Linz Am 24. Mai 1902 wurde das vom Wiener Bildhauer Johann (Hans) Rathausky geschaffene Stifterdenkmal auf der Linzer Promenade vor den ehemaligen Amtsräumen Stifters im Linzer Landhaus enthüllt. Auf einem Granitfelsen, der aus dem Böhmerwald herbeigebracht wurde, sitzt die lebensgroße Figur des Dichters, die rechte Hand in den Schoß gelegt, der linke Arm auf dem Felsensitz aufruhend, neben ihm Mantel und Hut. Linz-Innenstadt - Adalbert-Stifter-Denkmal 01.jpg
1906 Horní Planá (Oberplan) 1903 wurden in Oberplan im Hinblick auf das Gedenkjahr 1905 ebenfalls bei Johann Rathausky Vorarbeiten für ein Denkmal in Auftrag gegeben.[23] „Dem Wiener Unterrichtsministerium hat jedoch der Denkmalentwurf nicht sonderlich gefallen. So erhielt der akademische Bildhauer Karl Wilfert der Jüngere aus Eger einen neuen Auftrag, und das von ihm geschaffene Denkmal wurde am 26. August 1906 unter Anteilnahme von rund 6000 Festgästen, darunter über 100 Vereinen, feierlich enthüllt.“[24] Oberplan209.jpg
1919 Wien-Währing Am 23. Jänner 1919 wurde das von Karl Adolf Bachofen von Echt ermöglichte und von Karl Philipp geschaffene Adalbert-Stifter-Denkmal im Türkenschanzpark enthüllt.
Wien-Penzing Das in den unbehauenen Felsen eingelasse Porträt Adalbert Stifters stammt aus dem 1. Viertel des 20. Jahrhunderts. Es befindet sich an der Sofienalpenstraße bei Mauerbach und ist ein denkmalgeschütztes Objekt im Gemeindegebiet von Wien-Penzing
1954 Walhalla Auf Antrag der sudetendeutschen Ackermann-Gemeinde wurde eine Büste des Dichters am 26. September 1954 durch bayerischen Ministerialbeschluss in die Walhalla aufgenommen. Sie stammt von Otto Herbert Hajek und erfuhr neben Anerkennung heftige Kritik und Polemik. In Erwartung schlichter und biederer Züge verstörte die glatte Form durch „streng minimalistisch gehaltene, Emotionen und Altersspuren eliminierende“ Formgebung.[25] Ein Beitrag im Jahrbuch 1996 des Adalbert Stifter Institutes Linz betont, Hajek sei den Normierungen der Walhalla-Büsten gefolgt: „Er stilisierte Stifter in die monumentale Glätte bis zur geometrischen Unkenntlichkeit“.[26]

Stifter selbst hatte sich mit der Walhalla nicht anfreunden können. Aus einem Brief an seinen Verleger Gustav Heckenast vom 7. Juli 1865: „Wir fuhren am Donnerstag nach Regensburg. Die Walhalla mochte ich dieses Mal gar nicht besehen; ihr Besuch hat mir vor Jahren Tränen gekostet, jetzt hätte ich Ingrimm gefühlt. Dieses Vergöttern der Toten die man im Leben gekreuzigt hat und noch immer kreuzigt, ist zu empörend und ekelhaft.“

Walhalla Halle3.jpg
1982 München Das von Leopold Hafner geschaffene Adalbert-Stifter-Denkmal steht am Böhmerwaldplatz in München-Bogenhausen[27]
1989 Triest Gedenktafel in Triest, wo sich Stifter im Juni 1857 aufhielt Triest - Stiftergedenken.jpg

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Schulen wurden nach Stifter benannt, so z. B. in Bozen (Südtirol), Grundschulen in Erlangen, Forchheim, Fürth, Heusenstamm, Neugablonz und Würzburg, Realschulen in Heidenheim an der Brenz, München und Schwäbisch Gmünd sowie Gymnasien in Castrop-Rauxel, Linz und Passau.

Hauptartikel: Adalbert-Stifter-Schule

Straßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wohl älteste Adalbert-Stifter-Straße Deutschlands befindet sich im Münchner Stadtteil Bogenhausen, im Herzogpark. Thomas Mann erzählt in seinem Werk Herr und Hund, wie er mit seinem Hund Bauschan spazieren geht: „Da ist eine Gellert-, eine Opitz-, eine Fleming-, eine Bürger-Straße, und sogar eine Adalbert-Stifter-Straße ist da, auf der ich mich mit besonders sympathischer Andacht in meinen Nagelschuhen ergehe.“[28]

Die Straßenbenennungen galten für die Adalbert-Stifter-Gesellschaft Wien als gleich bedeutsam wie Denkmalsenthüllungen oder Erinnerungstafeln an einstigen Stifter-Wohnstätten, waren jedoch bis 1945 zunächst eher selten. Der erste Adalbert-Stifter-Almanach (1937) erwähnt lediglich eine Straßenbenennung in Linz (1869) sowie eine weitere in Wien (1899). Erst mit der Neuansiedlung der Vertriebenen in Österreich und vor allem in Bayern wuchs die Zahl in „mehrfach belegten Kombinationen mit Sudeten- und Joseph von Eichendorff-Straßen“. Dabei sei es weniger um eine literarische Würdigung gegangen: „Die Patrone der verlorenen Heimat sollten das Einleben in den Neubaugebieten der Zufluchtsorte erleichtern.“[29] Ähnliches gilt für Wohnanlagen und deren Platzgestaltung. Zum Beispiel gibt es in Gersthofen die Adalbert-Stifter-Siedlung mit dem Stifter-Platz, auf dem ein Denkmal zu Ehren Adalbert Stifters errichtet ist.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Urban Roedl: Adalbert Stifter in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt TB, Reinbek 1965.
  • Bruno Hillebrand: A. Stifter, heute noch erreichbar? Essay zum 100.Todesjahr, 1968 (digi20.digitale-sammlungen.de 10 S.)
  • dsb.: Das sanfte Gesetz. Roman über A. Stifter. Passau 1978 (books.google.de Rezension).
  • Franz Baumer: Adalbert Stifter München 1989
  • Wolfgang Matz: Adalbert Stifter oder Diese fürchterliche Wendung der Dinge. Biographie. Carl Hanser, München/Wien 1995, ISBN 3-446-18317-5, auch als dtv-Taschenbuch, München 2005, ISBN 3-423-34220-X. Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe. Wallstein Verlag, Göttingen 2016, ISBN 978-3-8353-1799-4.
  • Wolfgang Matz: Gewalt des Gewordenen. Zum Werk Adalbert Stifters. Droschl, Graz 2005, ISBN 3-85420-691-7.
  • Wolfgang Matz: 1857: Flaubert, Baudelaire, Stifter. S. Fischer, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-10-048920-3.
  • Johannes Kersten: Eichendorff und Stifter : vom offenen zum geschlossenen Raum. Paderborn 1996 (digi20.digitale-sammlungen.de 200 S.)
  • Hendrik Achenbach: Natur versus Kultur? ‚Wilde Mädchen‘ im Erzählwerk Adalbert Stifters. Magisterarbeit, Siegen 1998. (urn:nbn:de:hebis:30:3-425643, publikationen.ub.uni-frankfurt.de PDF).
  • Karl Pörnbacher: Literaturwissen Adalbert Stifter. Ditzingen 1998.
  • Mathias Mayer: Adalbert Stifter. Erzählen als Erkennen. Reclam, Stuttgart 2001. (Kurze und durchaus differenzierte Darstellung aller Erzählungen Stifters)
  • Günter Helmes: Bunte Steine als „Supplement der Gesetze“? Eine Relektüre Adalbert Stifters. In: Literatur und Leben. Anthropologische Aspekte in der Kultur der Moderne. Helmut Scheuer zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Günter Helmes u. a. Tübingen 2002, S. 55–70.
  • Michael Wild: Wiederholung und Variation im Werk Adalbert Stifters. Würzburg 2001 (books.google.de).
  • Peter Becher: Adalbert Stifter. Sehnsucht nach Harmonie. Eine Biografie. Friedrich Pustet, Regensburg 2005, ISBN 3-7917-1950-5. (Der Autor ist Geschäftsführer des „Adalbert Stifter Vereins“ in München)
  • Frauke Berndt: Nichts als die Wahrheit: zur grammatologischen Metaphysik in Adalbert Stifters „Mein Leben“. Aufsatz 2005 (tobias-lib.uni-tuebingen.de PDF, 32 S.).
  • Joseph Berlinger: „Das Meer muß ich sehen.“ Eine Reise mit Adalbert Stifter. 2005, ISBN 3-86512-005-9. Inhalt, Rezension, u. a.
  • Michèle Godau: Wirkliche Wirklichkeit: Mythos und Ritual bei Adalbert Stifter und Hans H.Jahnn. Würzburg 2005 (books.google.de).
  • Hannah Arendt: Great Friend of Reality: A. S. (engl.) In: Reflections on Literature and Culture. SUP Stanford, Calif. 2007, ISBN 978-0-8047-4499-7 (books.google.de).
  • Jochen Berendes: Ironie – Komik – Skepsis: Studien zum Werk Adalbert Stifters. Tübingen 2009, 400 S. (books.google.de).
  • Michael Klein, Wolfgang Wiesmüller: Adalbert Stifter. Der 200. Geburtstag im Spiegel der Literaturkritik (= Innsbrucker Studien zur Alltagsrezeption, 7/2008.) LIT-Verlag, Wien/Berlin 2009, ISBN 978-3-8258-1814-2 (books.google.de).
  • Arnold Stadler: Mein Stifter. Porträt eines Selbstmörders in spe und fünf Photographien. DuMont, Köln 2005, ISBN 3-8321-7909-7.
  • Bernhard M. Baron: Stifter im Stiftland. Wie Adalbert Stifter 1865 nach Mitterteich kam. In: Heimat – Landkreis Tirschenreuth. Band 24/2012. Pressath 2012, ISBN 978-3-939247-28-9, S. 158–162.
  • Marcel Oswald: Das dritte Auge: zur gegenständlichen Gestaltung der Wahrnehmung in Adalbert Stifters Wegerzählungen (= Zürcher germanistische Studien, Band 12). Peter Lang, Bern/Paris 1988, ISBN 3-261-03812-8. (Dissertation Uni Zürich 1987, 156 Seiten).

Periodika und Sammelbände

  • Internationale Dokumentationen der Stifter-Forschung im Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich Linz
    • von 1952 bis 1993: Vierteljahresschrift des Adalbert-Stifter-Institutes des Landes Oberösterreich (= VASILO)
    • seit 1994: Jahrbuch des Adalbert-Stifter-Institutes des Landes Oberösterreich
  • 38 Funde zu Adalbert Stifter in den Oberösterreichischen Heimatblättern 1947–2000 auf ooegeschichte.at, abgerufen am 22. April 2018
  • Hartmut Laufhütte, Karl Möseneder (Hrsg.): Adalbert Stifter. Dichter und Maler, Denkmalpfleger und Schulmann. Neue Zugänge zu seinem Werk. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1996, ISBN 3-484-10719-7. Inhalt: Rec. 1–29 der MLA Bibliography
  • Walter Hettche, Johannes John, Sibylle von Steinsdorff (Hrsg.): Stifter-Studien. Ein Festgeschenk für Wolfgang Frühwald zum 65. Geburtstag. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2000, ISBN 3-484-10828-2. Inhalt; Auszug daraus: Ulrike Landfester: Der Autor als Stifter oder Die Mappe meines Urgroßvaters. (Digitalisat).
  • Jattie Enklaar, Hans Ester (Hrsg.): Geborgenheit und Gefährdung in der epischen und malerischen Welt Adalbert Stifters. (Deutsche Chronik, 55.) Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, ISBN 3-8260-3286-1. (19 Essays, books.google.de).
  • Christian Begemann, Davide Guiriato: Stifter-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. J. B. Metzler, Stuttgart 2017, ISBN 3-476-02545-4.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikisource: Adalbert Stifter – Quellen und Volltexte
 Commons: Adalbert Stifter – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Manuskripte

Institutionen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Brief an G. C. F. Richter vom 21. Juni 1866 online bei archive.org
  2. Edda Ziegler: Im Zirkelodem der Sterne. ‚Über die Sonnenfinsternis am 8. July 1847 in Wien‘. In: Walter Hettche, Johannes John und Sibylle von Steinsdorff (Hrsg.): Stifter-Studien. Ein Festgeschenk für Wolfgang Frühwald zum 65. Geburtstag. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2000, S. 4–19, hier S. 10–11.
  3. Moriz Enzinger: Adalbert Stifters Studienjahre (1818–1830). Innsbruck 1950.
  4. Antonius Lux (Hrsg.): Große Frauen der Weltgeschichte. 1000 Biographien in Wort und Bild. Sebastian Lux Verlag, München 1963, S. 339: Kurzbiographie Amalie Mohaupt.
  5. Jungmair, Otto: Adalbert Stifter als Denkmalpfleger, Linz 1973 (Schriftenreihe des Adalbert-Stifter-Institutes des Landes Oberösterreich; 28)
  6. Webpräsenz des OÖ. Kunstvereins
  7. Kurt Palm: Suppe Taube Spargel sehr sehr gut: Essen und Trinken mit Adalbert Stifter. Ein literarisches Kochbuch, Wien 1999, ISBN 978-3-85409-313-8
  8. Weiße Finsternis – Adalbert Stifter und die Schneehölle von Lackenhäuser von Bernhard Setzwein, Sendung des Bayerischen Rundfunks vom 21. Dezember 2014 im Rahmen der Sendereihe Bayern: Land und Leute Link zum BR
  9. BR2 – Radio Wissen: Adalbert Stifter – Der Nachsommer vom 13. September 2016 aufgerufen am 30. September 2016
  10. Adalbert Stifter-Biografie auf dem Biografien-Portal www.die-biografien.de, Adalbert Stifter gilt als Meister der biedermeierhaften Naturdarstellungen (aufgerufen am 20. Juni 2013)
  11. Zitiert in Enklaar, Ester: Geborgenheit und Gefährdung … S. 60 (books.google.de).
  12. Nietzsche, Der Schatz der deutschen Prosa
  13. Die Fackel, April 1916 S. 56–58
  14. … den Blitz, welcher Häuser spaltet, den Sturm, der die Brandung treibt, den feuerspeienden Berg, das Erdbeben, welches Länder verschüttet … Zitiert aus der Vorrede der Bunten Steine (Erstausgabe von 1853, S. 3 (books.google.at).
  15. Eichendorff: Ueber die ethische und religiöse Bedeutung der neueren romantischen Poesie … S. 290 f. (books.google.de).
  16. zit. in Enklaar, Ester: Geborgenheit und Gefährdung… S. 7 (books.google.de).
  17. Die Adalbert Stifter-Gesellschaft Wien auf wienmuseum.at
  18. Kathrin Schüller: Stifter-Gemeinschaft beendet ihre Arbeit auf solinger-tageblatt.de
  19. Literatur zum Adalbert-Stifter-Verein Augsburg auf ooegeschichte.at
  20. Heimat und Stiftermuseum Schwarzenberg auf adalbertstifter.at
  21. Stifter-Museum Lackenhäuser auf adalbertstifter.at
  22. Museum – Stifter und der Wald auf bayerischer-wald.de
  23. Das Stifter-Denkmal in Oberplan.. In: Neue Freie Presse, Abendblatt, 2. Mai 1903, S. 9 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp
  24. Jubiläumsfeier am Gutwasserberg. 100 Jahre Adalbert-Stifter-Denkmal in Oberplan. www.adalbertstifter.at (Memento des Originals vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.adalbertstifter.at
  25. Peter Becher: Adalbert Stifter. Sehnsucht nach Harmonie, S. 234
  26. Rolf Selbmann: Späte bunte Steine. Die Denkmäler für Adalbert Stifter. In: Jahrbuch des Adalbert Stifter Institutes des Landes Oberösterreich. Band 3, 1996, S. 110–128, hier S. 112.
  27. Adalbert-Stifter-Denkmal auf stadt-muenchen.net.
  28. zitiert nach Ulrich Dittmann (Hrsg.): Stifter-Kontexte. Zum Gebrauchswert eines Klassikers. Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung. Adalbert Stifter Verein, München 2005, ISBN 3-9808097-6-5, Kapitel Stifter-Straßen, S. 31.
  29. Ulrich Dittmann: Stifterkontexte, S. 32 f.
  30. Jattie Enklaar, Hans Ester (Hrsg.): Geborgenheit und Gefährdung in der epischen und malerischen Welt Adalbert Stifters. Würzburg 2006, S. 39