Adaptives Routing

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Adaptives Routing ist ein Begriff, der in der Netzwerktechnik gebräuchlich ist. Er beschreibt die Fähigkeit eines Netzwerks, eine Route zum Beispiel um ein beschädigtes, überlastetes oder fehlendes Netzwerkelement zu finden.

Das Gegenteil von adaptivem Routing ist statisches Routing. In Systemen mit statischem Routing werden die Verbindungen fest eingestellt. Ein Ausfall oder eine Überlastung eines Verbindungselementes kann in diesen Systemen nicht mehr kompensiert werden.

Adaptives Routing wird in LANs hauptsächlich auf der Ebene der Router und Bridges implementiert. Oft auch um die Netzlast gleichmäßiger zu verteilen, also auch unausgelastete Nebenstrecken in die Datenübertragung mit einzubeziehen.

Folgende Netzwerkprotokolle unterstützen adaptives Routing:

  • RIP (Routing Information Protocol)
  • OSPF (Open Shortest Path First)
  • IS-IS (Intermediate System to Intermediate System Protocol)
  • IGRP/EIGRP (Interior Gateway Routing Protocol) / (Enhanced Interior Gateway Routing Protocol)

Bei all diesen Protokollen hat in der Regel das sog. Spanning-Tree-Verfahren (siehe auch Spanning Tree Protocol) eine große Bedeutung.