Adelheid Morath

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Adelheid Morath Straßenradsport
Adelheid Morath gewinnt bei der Deutschen MTB Meisterschaft 2011 Bronze im Cross Country
Adelheid Morath gewinnt bei der Deutschen MTB Meisterschaft 2011 Bronze im Cross Country
Zur Person
Spitzname Adel
Geburtsdatum 2. August 1984
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin MTB
Zum Team
Aktuelles Team Sabine Spitz Haibike Pro Team
Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
18. Platz Olympische Sommerspiele 2008 in Peking
Sonstige
9. Platz UCI MTB Worldcup Houffalize 2012
2. Platz Deutsche MTB Meisterschaft in Bad Säckingen 2012
14. Platz UCI MTB Worldcup Offenburg 2011
3. Platz Deutsche MTB Meisterschaft in Albstadt 2011
1. Platz Trans Schwarzwald 2007
2. Platz MTB-Marathon-DM in St. Ingbert 2007
2. Platz MTB-WorldCup 2006, U-23-Wertung
3. Platz MTB-Marathon-DM in Münsingen 2005
Letzte Aktualisierung: 07.02.2013

Adelheid Morath (* 2. August 1984 in Titisee-Neustadt) ist eine deutsche Radsportlerin im Bereich Cross-Country-Mountainbikesport (CC).

Adelheid Morath startet für das Sabine Spitz Haibike Pro Team, zuvor beim Felt Ötztal X-Bionic Team, zuvor für das Team Rothaus/Cube. Die Sportsoldatin ist in Fahl stationiert und wurde 2002 bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften Meisterin sowie Junioren-Europameisterschafts-Siebte in Zürich und 15. bei der WM in Kaprun. Seit 2003 startet Morath im Elite-Bereich.

Adelheid Morath 2012 beim UCI MTB Worldcup in La Bresse
Adelheid Morath 2012 beim UCI MTB Worldcup in Houffalize

2003 belegte sie Platz 24 bei der Weltmeisterschaft in Lugano und gewann auf der Short Track Distanz beim Black Forest Ultra Bike Marathon. 2004 wurde Morath 26. bei der CC-Europameisterschaft in Walbrych und Vierte bei den nationalen Titelkämpfen, dieselbe Platzierung erreichte sie auch im folgenden Jahr. 2004 trat Morath auch auf der Straße, bei der Internationalen Thüringen-Rundfahrt der Frauen, an. 2005 wurde die Freiburgerin Elfte bei der Weltmeisterschaft in Livigno und erreichte Platz 17 in der Weltrangliste. In Blankenburg gewann sie erstmals ein Rennen in der Bundesliga und bescherte damit auch ihrem Rennteam den ersten Sieg überhaupt. 2007 wurde Morath Zweite beim Worldclass MTB Challenge. 2005 und 2006 gewann Morath bei den nationalen Titelkämpfen im Marathonwettbewerb jeweils Bronze, 2007 Silber. Im CC-Bereich gewann sie mit Bronze erstmals 2008 eine Medaille bei deutschen Meisterschaften. Ende 2006 wurde Morath bei einer Trainingsfahrt von einem Auto angefahren und brach sich die Kniescheibe.[1]

Bei der Qualifikation zu den Olympischen Sommerspielen 2008 von Peking erreichte Morath nur die halbe Norm. Doch hatte auch sie mit ihren Leistungen in den Jahren vor den Spielen mit Sorge dafür getragen, dass Deutschland einen weiteren Quotenplatz bekommen hatte. In der letzten Nominierungsrunde, in der die Sonderfälle besprochen wurden, wurde auch Morath für die Spiele nominiert. Beim Finale der Olympischen Spiele 2008 erreichte sie nach zwei Stürzen Rang 18. Dabei musste sie den letzten Kilometer zu Fuß absolvieren, da ihr Rad kaputtgegangen war. Mit dem Felt Ötztal X-Bionic Team belegte sie 2011 Rang zwei in der Weltrangliste.

2013 wechselte Morath zum Sabine Spitz Haibike Pro Team wo sie gemeinsam mit Olympiasiegerin Sabine Spitz die Saison 2013 bestreitet. Nach Verletzungspause zu Beginn der Saison meldete sich Morath mit der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften zurück und belegte kurz darauf beim UCI MTB Worldcup in Offenburg Rang 14. Beim Weltcup in Houffalize 2012 erreichte Morath mit Rang neun ihr bis dato bestes Weltcup-Resultat und sicherte sich damit einen Platz im Deutschen Olympiateam für die Olympischen Spiele 2012 in London. Dort belegte sie den 16. Platz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.schwarzwald-bike.de/news_detail.php?news_id=71