Admir Mehmedi

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Admir Mehmedi

Admir Mehmedi (2015)

Spielerinformationen
Geburtstag 16. März 1991
Geburtsort GostivarJugoslawien
Grösse 182 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1999–2000
2000–2006
2006–2008
AC Bellinzona
FC Winterthur
FC Zürich
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2007–2011
2012–2013
2013–2015
2015–
FC Zürich
Dynamo Kiew
SC Freiburg
Bayer 04 Leverkusen
84 (19)
25 0(1)
60 (16)
1 0(0)
Nationalmannschaft2
2006
2007–2008
2008–2010
2010
2010–2011
2011–
Schweiz U-16
Schweiz U-17
Schweiz U-19
Schweiz U-20
Schweiz U-21
Schweiz
3 0(3)
16 0(5)
26 (11)
2 0(0)
9 0(6)
30 0(2)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 15. August 2015
2 Stand: 18. November 2014

Admir Mehmedi (* 16. März 1991 in Gostivar, SR Mazedonien) ist ein Schweizer Fussballspieler albanisch-mazedonischer Herkunft, der seit der Saison 2015/16 für den deutschen Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen aktiv ist.

Karriere[Bearbeiten]

Admir Mehmedi, der als Stürmer eingesetzt wird, spielte sieben Jahre in der Jugend des AC Bellinzona, danach folgte der Wechsel zum FC Winterthur.

FC Zürich[Bearbeiten]

2006 wechselte er vom FC Winterthur in die Nachwuchsabteilung des FC Zürich. Seit 2008 konnte er sich das Vertrauen von Cheftrainer Bernard Challandes erkämpfen. Dies reichte zu einigen Teileinsätzen im A-Kader, wobei er bereits zwei Tore erzielen konnte. Zudem wurde Mehmedi, mit elf Liga-Einsätzen in der Saison 2008/09, Schweizer Meister. Während der Saison 2010/11 wurde Mehmedi Stammspieler beim FCZ und schoss in 33 nationalen sowie auch internationalen Spielen zehn Tore.[1]

Einer seiner bisherigen Karrierehöhepunkte war der Gewinn des Blue Stars/FIFA Youth Cup Anfang Mai 2008. Nach einem 0:2-Rückstand gegen den Nachwuchs des FC Basel erzielte Mehmedi alle drei Tore zum 3:2-Sieg.

Dynamo Kiew[Bearbeiten]

Am 6. Januar 2012 gab der FC Zürich auf seiner Homepage bekannt, dass Mehmedi den Verein per sofort in Richtung Kiew verlassen hätte. Er unterschrieb beim ukrainischen Verein Dynamo Kiew einen Vertrag bis 2016. Über die Ablösesumme wurde von beiden Vereinen Stillschweigen vereinbart. Bereits am ersten Spieltag der Rückrunde der Premjer-Liha 2011/12 gab er sein Debüt in der Startaufstellung gegen Arsenal Kiew (1:0). Sein erstes Tor erzielte Mehmedi bei seinem zweiten Einsatz gegen Krywyj Rih, als er das 3:0 schoss.[2]

SC Freiburg[Bearbeiten]

Am 9. Juli 2013 gab Dynamo Kiew bekannt, dass Mehmedi für eine Saison an den SC Freiburg ausgeliehen werde. Nach Ablauf der Frist besassen die Breisgauer eine Kaufoption für den Schweizer.[3] Am 3. Spieltag, in der 90. Minute, sah der Schweizer seine erste Rote Karte in der Bundesliga. Nach einer starken Saison, in der Mehmedi in 32 Ligaspielen zwölf Treffer erzielte und somit massgeblichen Anteil am Klassenerhalt hatte, wurde Mehmedi fest verpflichtet.[4]

Bayer 04 Leverkusen[Bearbeiten]

Nach dem Abstieg des SC Freiburg in die 2. Bundesliga wechselte Mehmedi zur Saison 2015/16 zu Bayer 04 Leverkusen. Er unterschrieb bei der Werkself einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2019.[5] Sein Pflichtspieldebüt für Leverkusen gab er am 8. August 2015 in der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Sportfreunden Lotte, in der er das zwischenzeitliche 2:0 durch Hakan Çalhanoğlu vorbereitete.[6] Auch eine Woche später bei seinem ersten Ligaspiel für Leverkusen konnte er einen Scorerpunkt für sich verbuchen, als er den Siegtreffer zum 2:1 durch Julian Brandt gegen die TSG 1899 Hoffenheim vorbereitete.[7]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Nach zahlreichen Einsätzen in der U-17- bzw. U-21-Nationalmannschaft der Schweiz wurde er im Mai 2011 erstmals für die A-Nationalmannschaft aufgeboten und hatte am 4. Juni 2011 seinen ersten Einsatz mit der Schweizer Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen England (2:2).[8]

Mit der Schweizer U-21-Nationalmannschaft konnte er sich im Jahr zuvor für die U-21-Europameisterschaft 2011 qualifizieren. Im Mai 2011 wurde er von U-21-Nationaltrainer Pierluigi Tami für den vorläufigen Kader nominiert und stand später auch im endgültigen Kader. Mehmedi kam in zwei Gruppenspielen zum Einsatz. Gegen Weissrussland erzielte er zwei Treffer. Im Halbfinale gegen Tschechien schoss Mehmedi in der 114. Minute den 1:0-Siegtreffer, womit die Schweiz im Final stand. Dieses verlor man jedoch mit 0:2 gegen Spanien.

Mit der A-Nationalmannschaft qualifizierte sich Mehmedi für die Fussball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, wo die Schweiz in der Gruppenphase auf Frankreich, Ecuador und Honduras traf. Beim 2:1-Sieg gegen Ecuador erzielte er in der 48. Minute per Kopf das zwischenzeitliche 1:1, wobei er erst zur zweiten Halbzeit für Valentin Stocker eingewechselt wurde. Die Schweiz schied im Achtelfinal gegen Argentinien nach Verlängerung mit einer 0:1-Niederlage aus. Mehmedi stand dabei in der Startaufstellung und wurde in der 116. Minute gegen Blerim Džemaili ausgewechselt.

Erfolge[Bearbeiten]

Als Vereinsspieler

Mit dem FC Zürich

Als Nationalspieler

Mit der U-21 der Schweiz

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erstes Nationalmannschafts-Aufgebot für Admir Mehmedi – 27. Mai 2011. Abgerufen am 19. Februar 2014.
  2. Mehmedi siegt bei Debüt, blick.ch, Abgerufen am 4. März 2012
  3. Admir Mehmedi zum SC Freiburg, srf.ch, Abgerufen am 9. Juli 2013
  4. Admir Mehmedi bleibt beim Sport-Club, scfreiburg.com, Abgerufen am 26. Mai 2014
  5. Bayer 04 Leverkusen: Bayer 04 verpflichtet Schweizer Admir Mehmedi, 11. Juni 2015, abgerufen am 11. Juni 2015.
  6. Spielbericht Sportfreunde Lotte gegen Bayer 04 Leverkusen vom 8. August 2015; kicker.de, abgerufen am 16. August 2015
  7. Spielbericht Bayer 04 Leverkusen gegen TSG 1899 Hoffenheim vom 15. August 2015; kicker.de, abgerufen am 16. August 2015
  8. Hitzfeld bietet gegen England drei Neulinge auf, sport.sf.tv, Abgerufen am 27. Mai 2011