Adolar (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Adolar
Allgemeine Informationen
Herkunft Stendal, Sachsen-Anhalt
Genre(s) Alternative Rock, Emocore
Gründung 2008
Auflösung 2014
Letzte Besetzung
Tom Mischok
Jan Krieshammer
Gitarre, Stimme, Synthesizer
Michael Cyris
Frank Mertens

Adolar war eine 2008 gegründete Band aus Stendal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adolar wurde am 21. Januar 2008 gegründet. Die vier Bandmitglieder kommen ursprünglich aus Stendal, Bismark und Salzwedel in der Altmark. Der Bandname ist einer ungarischen Zeichentrickserie (dt. Titel Adolars phantastische Abenteuer) entliehen.

2009 erschien die 3-Track-Vinyl-EP Planet Rapidia auf Unterm durchschnitt in einer Auflage von 500 Stück, welche nach drei Monaten ausverkauft war.[1] Zum Song Mariokart Vs Kettcar wurde ein Video in Garzweiler III und Köln-Chorweiler gedreht.[2]

2010 tourte die Band durch England, Frankreich, Tschechien, Österreich, die Schweiz und Deutschland. Am 5. März erschien das Debütalbum Schwörende Seen, ihr Schicksalsjahre! welches in einer Kirche aufgenommen wurde.[3] Von der Presse gibt es ein geteiltes Echo: Während Visions 8 von 12 Punkten vergibt und „[...] es macht Spaß“ schreibt, [4] meint Intro: „[...] Poliert-rockige Mehrwertproduktionen fetzen einfach nicht, ey!“[5] Christian Steinbrink (Intro, Nillson Fanzine) nennt Adolar „[...] eine der vielversprechendsten hiesigen Rockbands der letzten und kommenden Jahre.“[6][2] Die SLAM schreibt: „Mit ihrem Debüt beweisen Adolar, dass man auch mit deutschen Texten eine ernstzunehmende und mit dichter Stimmung versehene Scheibe vom Stapel lassen kann und ziehen damit an etlichen deutschsprachigen Bands vorbei, die genau an diesem Anspruch gescheitert sind.“[7]

2011 kündigte Unterm Durchschnitt das zweite Album der Band an. Adolar begeben sich dazu ins Maarwegstudio, Köln.[8]

2013 vertrat Adolar das Bundesland Sachsen-Anhalt beim Bundesvision Song Contest. Mit dem Titel Halleluja landeten sie auf dem 14. Platz[9]

Die Musik von Adolar wird als Postcore, Postpunk oder Indierock bezeichnet.[10]

Am 30. November 2014 gab die Band über Facebook ihre Auflösung bekannt.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schwörende Seen, ihr Schicksalsjahre! (CD/LP; 2010; unterm durchschnitt)
  • Zu den Takten des Programms (CD/LP; 14. Oktober 2011; unterm durchschnitt)
  • Die Kälte der neuen Biederkeit (CD/LP/Download; 6. September 2013; zeitstrafe)
  • Schwörende Seen, ihr Schicksalsjahre! (Instrumental) (DL; 8. November 2013; unterm durchschnitt)
  • Zu den Takten des Programms (Instrumental) (DL; 8. November 2013; unterm durchschnitt)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kitt (Single; 2010; unterm durchschnitt)
  • Mitnehmerrippe EP (Single; 2011; unterm durchschnitt)
  • Die auswendigen Muster (Free-Download-Single; 2011; unterm durchschnitt)
  • 20 Jahre Intro. Teil 6: Emo (Split-Single mit Mikrokosmos23; 2011; Intro Verlags GmbH)
  • Tanzenkotzen EP (Single; 2. September 2011; unterm durchschnitt)
  • Ungelenk und einstudiert (Single; 7. September 2011; unterm durchschnitt)
  • Vituperator (Split-Single mit The Hirsch Effekt; 27. Juli 2012; Kapitän Platte)
  • Halleluja (Download; 6. September 2013; zeitstrafe)

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mariokart vs Kettcar (2009)
  • Kitt (2010)
  • Die auswendigen Muster (2011)
  • Tanzenkotzen (2011)
  • Ungelenk und einstudiert (2011)
  • Halleluja (2013)
  • Raketen (2013)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rezension bei Rote Raupe
  2. a b Bandbiographie beim Label Unterm Durchschnitt
  3. Rezension im Ox-Fanzine Nr. 89 (April/Mai 2010)
  4. Rezension in Visions Nr. 204 (03/2010)
  5. Rezension in Intro Nr. 181 (April 2010)
  6. Rezension im Nillson Fanzine
  7. Übersicht zu Rezensionen von Schwörende Seen, ihr Schicksalsjahre!
  8. Ankündigung neuer Platte bei motor.de
  9. Bundesvision Song Contest 2013. Pro7. 3. Juni 2013. Abgerufen am 26. Juli 2013.
  10. Rezension bei Plattentests.de