Adolf Faller

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Adolf Faller (* 14. März 1913 in Basel; † 16. August 1989 in Freiburg im Üechtland; katholisch, heimatberechtigt in Basel) war ein Schweizer Arzt, Anatom, Medizinhistoriker und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adolf Faller, Sohn des Kaufmanns Hermann Faller, begann nach dem Besuch des Gymnasiums in Einsiedeln 1933 ein Philosophie- und Biologiestudium an der Universität Löwen, anschliessend sattelte er in Freiburg, Berlin, München und Basel auf ein Medizinstudium um, das er 1940 mit dem Erwerb des Doktortitels in Basel abschloss. Seit seiner Studienzeit in Freiburg war er Mitglied der Studentenverbindung AV Fryburgia im Schweizerischen Studentenverein.[1]

In der Folge war er zunächst bis 1944 als Assistent tätig, ein Jahr später habilitierte er sich für Anatomie, Histologie und Embryologie. 1946 zum ausserordentlichen Professor ernannt, wirkte er schliesslich von 1949 bis 1978 als ordentlicher Professor und Direktor des Anatomischen Instituts an der Universität Freiburg.

Adolf Faller, der seit 1949 mit der Französin Marie-Jeanne geborene Ginsonie d’Arches verheiratet war, verstarb am 16. August 1989 im Alter von 76 Jahren in Freiburg.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adolf Faller war ein hochgeschätzter akademischer Lehrer. Er veröffentlichte zu morphologischen, historischen und ethischen Problemen. Zudem erwarb er sich besondere Verdienste in der Forschung über Niels Stensen. Sein Lehrbuch «Der Körper des Menschen» wurde zahlreich aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt.

Ehrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Niklaus Duss (Hrsg.): Fryburgia 1918–1993, Freiburg i.Ue., 1993, S. 84.