Adolf Paul

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Adolf Paul

Adolf Paul (* 6. Januar 1863 auf der Insel Bromö im Vänersee; † 30. September 1943 in Berlin) war ein deutsch-schwedisch-finnischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Er war Ende des 19. Jahrhunderts Mitglied des Berliner Künstlerkreises um das Lokal Zum schwarzen Ferkel. Er war ein Freund und Biograf August Strindbergs. Dem norwegischen Maler Edvard Munch, mit dem er ebenfalls befreundet war, stand er Modell für das Gemälde Vampir.[1]

Werke[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

  • Die Teufelskirche: Komödie in drei Akten, Schuster & Loeffler, 1905
  • Jung-Hansens Liebesbriefe, G.Müller Verlag, München 1911
  • Exzellenz Unterrock, Albert Langen Verlag, München, etwa um 1915; (Verfilmt 1920)
  • Wenn die Kosaken kommen, G. Müller, München 1916, 2. Aufl.
  • Stille Teilhaber, G. Müller, München 1916
  • Der bewußte Jemand, A. Langen, München 1917
  • Das heilige Donnerwetter Albert Langen - Georg Müller, München 1918
  • Die Tänzerin Barberina. Roman aus der Zeit Friedrichs des Großen., Albert Langen Verlag, München/Berlin, Deutsche Buch-Gemeinschaft um 1915
  • Fiorenza: Frühlingsreise in eine blühende Stadt, Schünemann, Bremen 1955

Stücke[Bearbeiten]

  • Wie die Sünde in die Welt kam. Ein Legendenspiel, Reiss Verlag, Berlin 1909
  • Lola Montez. Schauspiel in drei Akten. Albert Langen Verlag, München, 1917

Märchensammlung[Bearbeiten]

  • Finnische Volksmärchen, Band 17., Noebe & Co Verlagsbuchhandlung Prag-Berlin-Leipzig, 1944

Biografien/Literaturwissenschaftliche Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Strindberg-Erinnerungen und Briefe, München 1924
  • Der Einfluß Walter Scotts auf die epische Technik Theodor Fontanes, Priebatsch's Buchhandlung, Breslau, 1934

Neuveröffentlichung[Bearbeiten]

  • Zum schwarzen Ferkel (Beitrag über eine Berliner Gaststätte, geschrieben um 1920). In: Jahrbuch „Der Bär von Berlin“.

Hrsg. vom Verein für die Geschichte Berlins, 28. Jahrgang, Berlin 1979.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Petra Bosetti: Frau mit Durst auf Blut. In: art – Das Kunstmagazin vom 24. September 2008.