Adolf von Walderdorff

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Adolf Wilderich Graf von Walderdorff (* 21. Juli 1835 auf Schloss Hauzenstein, Wenzenbach; † 28. Mai 1919 in Möggingen) war ein Rittergutsbesitzer und Reichstagsabgeordneter.

Adolf Wilderich Graf von Walderdorff war der Sohn des kaiserlichen Kämmerers Eduard Graf von Walderdorff (* 1801) und dessen Frau Leopoldine Gräfin von Oberndorff (1801–1851). Adolfs älterer Bruder Hugo Graf von Walderdorff (* 1828) wurde kaiserlicher Kämmerer und Oberstleutnant. Sein Onkel Carl Wilderich von Walderdorff war nassauischer Staatsminister.

Walderdorff besuchte bis 1859 die Universitäten München, Freiburg im Breisgau und Wien. Er war königlich Bayerischer Kämmerer auf Schloss Kürn und Ritter des Hausritter-Ordens vom Heiligen Georg. Von 1871 bis 1874 und von 1889 bis 1893 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für das Zentrum für den Wahlkreis Oberpfalz 1 (Regensburg).[1] 1874, 1877, 1878 und 1881 scheiterte seine Reichstagskandidatur im Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Wiesbaden 1.

Vom 13.–16. September 1880 war er Vizepräsident des Deutschen Katholikentages in Konstanz.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 198–199.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]