Adolph Kiefer

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Adolph Gustav Kiefer (* 27. Juni 1918 in Chicago) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Schwimmer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn deutscher Auswanderer wurde bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin als 18-Jähriger Olympiasieger über 100 m Rücken. In seiner Sportkarriere von 1935 bis 1944 erzielte er 17 Weltrekorde über verschiedene Strecken.

Während des Zweiten Weltkrieges war er in die Ausbildung der Soldaten der US Navy eingebunden und schrieb ein Lehrbuch über das Schwimmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er ein Unternehmen, das Schwimmartikel und Schwimmbadzubehör herstellt. Im Jahr 1965 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen. Seit dem Tod des Wasserball-Olympiasiegers Sándor Tarics, am 21. Mai 2016, ist Kiefer der letzte noch lebende Olympiasieger der Olympischen Spiele von 1936.[1][2] Kiefer war 75 Jahre lang mit seiner Frau Joyce verheiratet, die 2015 starb. Er lebt in Wadsworth/Illinois und ist als Berater von zwei Firmen tätig, die er verkauft hat, an denen er aber noch Anteile hält.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Ich traf Hitler am Swimmingpool im Olympia-Dorf" auf www.welt.de vom 1. August 2011, abgerufen am 8. Dezember 2013
  2. Alex Tarics - Älteste lebende Olympiasieger auf www.wz-newsline.de vom 12. Juli 2012, abgerufen am 8. Dezember 2013
  3. „Hätte ich Hitler damals doch nur ertränkt“, Welt-Interview vom 1. August 2016, abgerufen am 1. August 2016