Adriana Araújo (Boxerin)

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Adriana Araújo (Boxerin)
Medaillenspiegel
Adriana Araújo.jpg

Boxen Boxen

BrasilienBrasilien Brasilien
Olympische Spiele
0Bronze0 2012 London Leichtgewicht
Südamerikaspiele
0Gold0 2010 Medellin Leichtgewicht
Südamerikaspiele
0Gold0 2005 Buenos Aires Leichtgewicht
0Gold0 2007 Duran Leichtgewicht
0Gold0 2008 Port of Spain Leichtgewicht
0Gold0 2009 Guayaquil Leichtgewicht
0Gold0 2010 Brasilia Leichtgewicht
0Gold0 2012 Cornwall Leichtgewicht
0Silber0 2014 Guadalajara Leichtgewicht
0Bronze0 2016 Santa Cruz de la Sierra Leichtgewicht

Adriana Araújo (* 4. November 1981 in São Paulo) ist eine brasilianische Boxerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Araújo gewann zwischen 2005 und 2012 sechs Mal die Panamerikanischen Meisterschaften.

2008 nahm sie erstmals an den Weltmeisterschaften teil, schied aber im Leichtgewicht (bis 60 kg) startend bereits im ersten Kampf aus. Ähnliches geschah auch bei den Weltmeisterschaften 2010, als sie im Achtelfinale Katie Taylor, Irland (20:5), unterlag. Im selben Jahr konnte sie dann aber in Medellín die Südamerikaspiele gewinnen.

Die Panamerikanischen Spiele 2011 endeten für Araújo im Viertelfinale. Bei den Weltmeisterschaften im Jahr darauf erreichte sie nach Siegen über Mira Potkonen, Finnland (25:16), und Yong-Sim Ryu, Nordkorea (17:14), das Viertelfinale welches sie dann gegen Sofja Otschigawa, Russland (15:6), verlor. Mit dem Erreichen des Viertelfinals hatte sie sich für die Olympischen Spiele 2012 qualifiziert, an denen erstmals auch Frauen im Boxen teilnehmen konnten. Hier errang Araújo nach Siegen über Saida Khasenova, Kasachstan (16:14), und Mahjouba Oubtile, Marokko (16:12), eine Bronzemedaille. Sie schied im Halbfinale wiederum gegen Otschigawa, Russland (17:11), aus.

Auch bei den Weltmeisterschaften 2014 in Jeju-si musste sich Araújo im Achtelfinale Otschigawa geschlagen geben. 2015 verpasste sie dann überraschend die Qualifikation für die Panamerikanischen Spiele und auch die Weltmeisterschaften 2016 endeten für sie wiederum frühzeitig durch eine Achtelfinalniederlage gegen Anastasia Belyakova, Russland (3;0). Trotz dieser Misserfolge wurde Araújo vom brasilianischen Verband als Gastgeber für die Olympischen Spiele nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]