Adrien Brody

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Adrien Brody, 2014

Adrien Brody (* 14. April 1973 in New York City) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Er ist Oscar-Preisträger und neben Christopher Lambert der einzige US-amerikanische Schauspieler, der den französischen Filmpreis César in der Kategorie Bester Hauptdarsteller gewann.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brody wurde in Woodhaven (Bezirk Queens) geboren.[1] Der Sohn von Elliot Brody, eines ehemaligen Geschichtsprofessors und Malers polnisch-jüdischer Abstammung und Sylvia Plachy, einer Photojournalistin, die in Ungarn als Tochter eines katholischen aristokratischen Vaters und einer tschechisch-jüdischen Mutter geboren wurde, wuchs in Queens auf und besuchte im Alter von zwölf Jahren die American Academy of Dramatic Arts. Seinen Abschluss machte er an der High School for the Performing Arts. Im Jahr 1992 hatte er in Los Angeles einen Motorradunfall, bei dem er schwer verletzt wurde. Er flog über ein Auto und stürzte mit dem Kopf auf einen Zebrastreifen.[2] Er brauchte einige Monate, um sich wieder zu erholen. Brody brach sich die Nase insgesamt dreimal, während er Stunts ausübte. Der jüngste Vorfall geschah während der Dreharbeiten zu Summer of Sam.

Nach mehreren Auftritten in Filmen, die ihm zwar viel Kritikerlob einbrachten, vom Publikum jedoch ignoriert wurden, gelang ihm 1998 mit Der schmale Grat der Durchbruch. Vier Jahre später besetzte ihn Roman Polański für die Titelrolle seines Holocaust-Dramas Der Pianist. Für seine Darstellung des polnischen Juden Władysław Szpilman erhielt er 2003 den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Mit damals 29 Jahren war er damit der jüngste Schauspieler, der diesen Preis in der Hauptdarstellerkategorie erhielt. In seiner Dankesrede betonte er, dass jede Art von Krieg großes Leid verursache und daher unbedingt verhindert werden müsse. Diese stille Demonstration gegen den Irak-Krieg, die einen Kontrast zu Michael Moores lautstarkem Auftritt bildete, wurde ihm hoch angerechnet, von Konservativen jedoch auch übel genommen.

Im Jahr 2005 übernahm Brody eine Hauptrolle in Peter Jacksons Abenteuerfilm King Kong, in dem er neben Naomi Watts und Jack Black zu sehen ist, und dabei wieder auf seinen deutschen Kollegen Thomas Kretschmann aus Der Pianist trifft. Im gleichen Jahr drehte er neben Keira Knightley den Film The Jacket, in dem er einen Kriegsveteranen spielt, der in der Psychiatrie behandelt werden muss. Im Jahr 2009 spielte er in Dario Argentos Thriller Giallo in einer Doppelrolle sowohl den ermittelnden Inspektor als auch (unter dem Pseudonym Byron Deidra) dessen Gegenspieler, den gelbsüchtigen Serienkiller. Da er für die Rolle nicht vertragsgemäß bezahlt wurde, verklagte er später die Produzenten des Films.[3]

Im Jahr 2010 spielte er in Predators, einer Fortsetzung des Films Predator aus dem Jahr 1987 mit Arnold Schwarzenegger, die Rolle des Elite-Soldaten Royce.

Im Jahr 2006 begann er eine Beziehung mit der spanischen Schauspielerin Elsa Pataky.[4] 2009 folgte die Trennung.[5]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Adrien Brody – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adrien Brody Biography (1973-). filmreference.com, abgerufen am 17. April 2015.
  2. tvsa.co.za
  3. hollywoodreporter.com
  4. flickr.com
  5. zimbio.com