Adyen

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Adyen N.V.

Rechtsform naamloze vennootschap
ISIN NL0012969182
Gründung 2006
Sitz Amsterdam, Niederlande Niederlande
Leitung Pieter van der Does (President und CEO)[1]
Mitarbeiterzahl > 800 (Juli 2018)[2]
Umsatz 1,01 Mrd. Euro (2017)[3]
Branche Zahlungsdienstleister
Website www.adyen.com

Adyen ist ein niederländischer Dienstleister auf dem Gebiet der Zahlungsabwicklung mit Sitz in Amsterdam. Die Aktien des Unternehmens sind Bestandteil des Aktienindex Euronext 100.

Pieter van der Does und Arnout Schuijff zählten 2006 zu den Gründern von Adyen. Die Gründer hielten die damals bestehenden Systeme für die digitale Zahlungsabwicklung für veraltet und erkannten in der Entwicklung von neuen Zahlungsplattformen eine Marktlücke. Der Unternehmensname Adyen entstammt der Kreolsprache Sranan und bedeutet so viel wie „von vorne beginnen“. Zu den frühen Investoren gehörten unter anderem Mark Zuckerberg, Jack Dorsey und der singapurische Staatsfonds Temasek.[4] Seit 2017 verfügt das Unternehmen über eine europäische Banklizenz,[1] im Juni 2021 folgte jene Bewilligung auch für die USA.[5] Im Jahr 2018 wurde das Unternehmen mit 2,3 Milliarden US-Dollar bewertet, was es zu einem der größten europäischen Einhörner machte.[6]

Durch die Software Adyens können verschiedene Bezahlmethoden im stationären Handel, online und mobil angeboten werden. Die letztliche Zahlung wird auch über das Unternehmen abgewickelt.[2]

Zu den Kunden von Adyen zählen u. a. die Unternehmen Netflix, Spotify, Facebook, eBay, Uber, easyJet, Booking.com, KLM, Flixbus und H&M.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Adyen: Unsere Geschichte, abgerufen am 6. März 2019.
  2. a b Katja Joho: Sensationsstart für Adyen. In: Wirtschaftswoche. 13. Juli 2018, abgerufen am 10. März 2019.
  3. Adyen: Der Jahresumsatz von Adyen überschreitet im Jahr 2017 die Marke von einer Milliarde Euro; Anstieg von mehr als 350 Millionen Euro im Vergleich zu 2016. In: www.adyen.com. 18. April 2018, abgerufen am 10. März 2019.
  4. Elisabeth Atzler: Wirecard-Konkurrent Adyen legt glänzende Zahlen vor. In: Handelsblatt. 27. Februar 2019, abgerufen am 6. März 2019.
  5. a b Christoph G. Schmutz: Warum die niederländische Firma Adyen den Internet-Pionier Paypal bei Ebay ausstechen konnte. In: nzz.ch. 17. August 2021, abgerufen am 18. August 2021.
  6. Trevor Clawson: How to Build A Fintech Unicorn. How Adyen Became a $2.3bn Payments Company. In: Forbes (online). 23. Januar 2018, abgerufen am 6. März 2019.