Aegerten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Aegerten
Wappen von Aegerten
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton BernKanton Bern Bern (BE)
Verwaltungskreis: Biel/Biennew
BFS-Nr.: 0731i1f3f4
Postleitzahl: 2558
Koordinaten: 588715 / 218819Koordinaten: 47° 7′ 13″ N, 7° 17′ 24″ O; CH1903: 588715 / 218819
Höhe: 433 m ü. M.
Höhenbereich: 427–590 m ü. M.[1]
Fläche: 2,16 km²[2]
Einwohner: 2180 (31. Dezember 2019)[3]
Einwohnerdichte: 1009 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
17,9 % (31. Dezember 2019)[4]
Gemeindepräsident: Jörg Supersaxon(OV)
Website: www.aegerten.ch
2012-05-26-Seeland (Foto Dietrich Michael Weidmann) 245.JPG

Lage der Gemeinde
BielerseeKanton NeuenburgKanton SolothurnKanton SolothurnVerwaltungskreis Bern-MittellandVerwaltungskreis Berner JuraVerwaltungskreis SeelandAegertenBellmundBiel/BienneBrüggIpsachLengnau BEEvilardLigerzMeinisbergMörigenNidauOrpundPieterlenPort BESafnernScheuren BESchwadernauSutz-LattrigenTwann-TüscherzKarte von Aegerten
Über dieses Bild
w

Aegerten (in einheimischer Mundart: [ˈæg̊əɾtə/ˈæg̊əɾd̥ə])[5] ist eine Einwohnergemeinde im Verwaltungskreis Biel/Bienne des Kantons Bern in der Schweiz. Neben der Einwohnergemeinde besteht auch Burgergemeinde unter diesem Namen.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname erscheinet erstmals 1214 als Herkunftsbezeichnung eines Rodulfus de Egedun und ist später mehrfach in der Form Egerdon belegt. Es handelt sich dabei um den lokativisch verwendeten Dativ der Einzahl von mhd. egerde/egerte ‚Brachland, zum Ackerbaue ungeeigneter Grund‘.[5] In der Zeit der sogenannten Aegertenwirtschaft, als Vorläufer der Dreifelderwirtschaft, bezeichnete Ägerte(n) ein Landstück das, anschließend an eine zweijährige Nutzung als Ackerflur, ebenso lang wieder brach lag.[6]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1970

Die Nachbargemeinden sind Studen, Jens, Port, Brügg und Schwadernau. Mit Brügg, Studen und Schwadernau ist Aegerten mittlerweile zusammengewachsen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aegerten ist zu 90,92 % eine deutschsprachige Gemeinde. 4,21 % sind französischsprachig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2020 ist Jörg Supersaxon Gemeindepräsident (Stand Januar 2020).

Seit ca. 2004 war Aegerten mit der Nachbargemeinde Brügg in Fusionsabklärungen. Im Jahr 2011 wurde jedoch entschieden, das Projekt nicht weiterzuverfolgen. Folgende politische Parteien sind in der Dorfpolitik aktiv: Ortsvereinigung (Bürgerliche Partei) und SP-Aegerten mit freien Wählern (Mitte/Links).

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahl 2019 betrugen: SVP 32,5 %, SP 20,7 %, BDP 11,8 %, FDP 9,2 %, GPS 9,0 %, glp 6,9 %, EVP 3,4 %, Capaul 1,9 % CVP 1,0 %.[7]

Impressionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Aegerten sind mehrere Sportvereine beheimatet, unter anderem der Strassenhockeyverein SHC Aegerten-Biel wie auch der Fussballclub SC Aegerten-Brügg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aegerten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  4. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländerprozentsatz aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  5. a b Gabrielle Schmid: Ägerten BE (Nidau), in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuchâtel unter der Leitung von Andres Kristol. Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, S. 77. Angegebene Lautschrift: [ˈægərtə, ˈægərdə].
  6. Alfred Helfenstein: Das Namengut des Pilatusgebietes. Keller, Luzern 1982, ISBN 3-85766-004-X, S. 44 f.
  7. Resultate der Gemeinde Aegerten. (html) Staatskanzlei des Kantons Bern, 20. Oktober 2019, abgerufen am 1. November 2020.