AfD Rheinland-Pfalz

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AfD Rheinland-Pfalz
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Landtagswahl Rheinland-Pfalz LPK Spitzenkandidaten by Olaf Kosinsky-12.jpg
Uwe Junge 
Alternative-fuer-Deutschland-Logo-2013.svg
Basisdaten
Gründungsdatum: 9. April 2013
Vorsitzender: Uwe Junge
Stellvertreter: Christiane Christen
Joachim Paul
Parlamentsmandate:
14/101
Mitglieder: 1374 (Stand Ende Juni 2016)[1]
Website: www.alternative-rlp.de

Die AfD Rheinland-Pfalz ist der Landesverband der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Rheinland-Pfalz. Der Landesverband trat erstmals zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2016 am 13. März 2016 an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die AfD Rheinland-Pfalz wurde 2013 gegründet. Bei der Bundestagswahl 2013 erhielt die AfD in Rheinland-Pfalz mit 4,8 Prozent ein leicht über, bei der Europawahl 2014 mit 6,8 Prozent ein leicht unter dem Bundesdurchschnitt liegendes Ergebnis. Bei den Kommunalwahlen 2014 erzielte die AfD landesweit ein Ergebnis von 3,0 Prozent auf Basis der Landkreise und kreisfreien Städte. Bei der Landtagswahl 2016 zog die AfD laut amtlichem Endergebnis mit 12,6 % bzw. 14 über die Landesliste gewählten Bewerberinnen und Bewerbern in den Landtag ein.[2]

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landesverband gliedert sich in 34 Kreisverbände (Stand: März 2016).[3] Der Landesvorstand besteht aus einem Vorsitzenden, einem ersten stellvertretenden Vorsitzenden, einem zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, einem Schatzmeister und einem Schriftführer mit jeweils einem Vertreter sowie insgesamt sechs Beisitzern.[4]

Parteiprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In ihrem Wahlprogramm zur Landtagswahl 2016 fordert die rheinland-pfälzische AfD die Stärkung direktdemokratischer Elemente und bekennt sich zu einem Familienbild bestehend aus Vater, Mutter und Kindern. In der Bildungspolitik steht die Partei für ein gegliedertes Schulsystem und ein duales System aus schulischer und beruflicher Ausbildung. Die Energiewende sei gescheitert und durch eine Politik „basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und marktwirtschaftlichen Prinzipien“ zu ersetzen. Ein Bekenntnis zu sozialer Marktwirtschaft und Freihandel verknüpft die rheinland-pfälzische AfD mit der Ablehnung des Transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP). In der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015 fordert die AfD Rheinland-Pfalz nationale Obergrenzen. In der griechischen Staatsschuldenkrise fordert die AfD Rheinland-Pfalz ein Ende der finanziellen Unterstützung durch deutsche Steuergelder.

Parteivorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahre Vorsitzender
2013 Klaus Müller
2013–2015 Uwe Zimmermann
seit 2015 Uwe Junge

Mitglieder der Landtagsfraktion (seit 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Ausgeschlossen vom System": Zahl der AfD-Mitglieder wächst rasant bei huffingtonpost.de
  2. Landesergebnis Rheinland-Pfalz - Vorläufiges Ergebnis
  3. http://www.alternative-rlp.de/kreisverbaende
  4. http://www.alternative-rlp.de/afd-in-rheinland-pfalz/vorstand