Afghanistanstämmige in Deutschland

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Als Afghanischstämmige in Deutschland werden Menschen bezeichnet, die in Deutschland leben und ursprünglich aus Afghanistan kommen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die meisten Afghanistanstämmigen sind vor den seit 1979 andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in ihrem Heimatland geflohen.

Nach Angaben von dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von 2004 lebten in Deutschland rund 125.000 Menschen aus Afghanistan. Von diesen lebten etwa 22.000 in Hamburg und bildeten damit die größte Gemeinschaft von Exilafghanen in ganz Europa.[1]

Die Zahl der in Deutschland lebenden afghanischen Staatsangehörigen betrug im Dezember 2014 rund 75.000 .[2] Von den im Laufe des Jahres 2015 zugezogenen Afghanen stellten rund 31.000 erstmals einen Antrag auf Asyl.[3] Von den afghanischen Antragstellern, über deren Asylantrag im Laufe des Jahres 2015 entschieden wurde, erhielten 47 % einen Schutzstatus, überwiegend aufgrund ihrer Flüchtlingseigenschaft. Die Anerkennungsquote als Asylberechtigte lag bei unter 1 Prozent.

Die meisten Afghanen in Deutschland Muslime. Es gibt christliche, hinduistische und jüdische Minderheiten.

Bekannte Afghanen in Deutschland[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GTZ - Migration und Entwicklung - Afghanen in Deutschland (Memento vom 14. November 2004 im Internet Archive)
  2. Anzahl der Ausländer in Deutschland nach Herkunftsland (Stand: 31. Dezember 2014)
  3. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: Asylgeschäftsstatistik für den Monat Dezember 2015 und das Berichtsjahr 2015. In: Asylgeschäftsstatistik für den Monat Dezember 2015, Seite 2. (pds-Datei, 640 kB)