African Safari Airways

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African Safari Airways
Ein Airbus A310-300 der ASA
IATA-Code: (ohne)
ICAO-Code: QSC
Rufzeichen: ZEBRA
Gründung: 1967
Betrieb eingestellt: 2008
Sitz: Mombasa, KeniaKenia Kenia
Flottenstärke: 1
Ziele: Europa, Kenia
African Safari Airways hat den Betrieb 2008 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

African Safari Airways war eine Schweizer Charterfluggesellschaft mit Sitz in Mombasa, Kenia.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bristol 175 Britannia 313 mit der ASA ihren Betrieb aufnahm.

Die in Nairobi ansässige African Safari Airways ging am 1. August 1967 aus der Globe Air East Africa, einem kenianischen Tochterunternehmen der Schweizer Globe Air hervor. Hauptanteilseigner war der Schweizer Reiseveranstalter African Safari Club. Die Aufnahme des Flugbetriebs erfolgte im Dezember 1967 mit einer geleasten Bristol Britannia 313 (Kennzeichen: 5X-UVH) zwischen Zürich und Mombasa.[1] Eine zweite Bristol Britannia ergänzte Ende der 1960er-Jahre die Flotte. Parallel dazu nahm die Gesellschaft IT-Charterflüge zwischen Mombasa und London-Gatwick auf.[2] Im Anschluss wurden unter anderem auch Charterverbindungen von Frankfurt, München-Riem und Wien nach Kenia eingerichtet.[3]

Am 1. November 1973 übernahm African Safari Airways ihr erstes Düsenflugzeug, eine Douglas DC-8-33 (5Y-ASA), von der niederländischen KLM. Die Gesellschaft setzte ganzjährig nur ein Flugzeug ein, mietete aber ab Mitte der 1970er-Jahre zu den Hauptreisezeiten bedarfsweise jeweils eine weitere Douglas DC-8 von KLM an, darunter auch solche der Version DC-8-53. Am 24. März 1982 ersetzte African Safari Airways ihre Douglas DC-8-33 durch eine langfristig von KLM geleaste Douglas DC-8-63.[1] Ab Dezember 1992 kam eine McDonnell Douglas DC-10 zum Einsatz, die im Jahr 2002 von einem Airbus A310 abgelöst wurde. An Ostern 2008 stellte African Safari Airways den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen ein.[4]

Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

African Safari Airways bediente im Auftrag des Eigentümers, dem Reiseveranstalter African Safari Club, Verbindungen zwischen Mombasa und verschiedenen europäischen Destinationen wie beispielsweise München.

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Einstellung des Flugbetriebs im Frühjahr 2008 verfügte African Safari Airways über ein Flugzeug:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Aero, Ausgabe 188, Jahrgang 1987
  2. Flight International, 26. März 1970
  3. Leisure Airlines of Europe, K. Vomhof, 2001
  4. aero.de – African Safari Club stellt Flugbetrieb mit eigener Maschine ein 25. März 2008
  5. airfleets.net - Airbus A310 - MSN 620 (englisch) abgerufen am 7. Juni 2011