After the War

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Dieser Artikel behandelt das Album von Gary Moore; zum gleichnamigen Album von Mono Inc. siehe After the War (Mono Inc. Album)
After the War
Studioalbum von Gary Moore
Veröffentlichung 25. Januar 1989
Aufnahme 1988
Label Virgin Records
Format LP, MC, CD
Genre Hard Rock
Anzahl der Titel 9/11
Laufzeit 53:01

Besetzung

Produktion Peter Collins
Studio The Townhouse, London
Chronologie
Wild Frontier
(1987)
After the War Still Got the Blues
(1990)
Singleauskopplungen
Dezember 1988 After the War
März 1989 Ready for Love
Juli 1989 Led Clones
Oktober 1989 Livin' on Dreams

After the War ist ein Album des nordirischen Hardrock- und Blues-Gitarristen Gary Moore. Es erschien im Januar 1989 und war das letzte Hard-Rock-Album Moores bis Dark Days in Paradise (1997).[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Mit After the War kehrte Moore in Teilen zu seinem härteren Riffing der Mitte der 1980er zurück, z.B. bei Speak for Yourself oder Running from the Storm. An anderen Stellen ist das Songwriting eingängiger und Pop-orientierter, wie z. B. bei Ready for Love.[1] Moore huldigte seinem verstorbenen Freund und musikalischen Partner Phil Lynott mit Blood of Emeralds.[1] Der Titel After the War bezieht sich auf den Vietnamkrieg.

Obwohl das Album in einigen Ländern erfolgreich war - es erreichte Platz 2 in Deutschland, jedoch nur Platz 23 in Großbritannien und Platz 114 in den USA -, brach Moore die folgende Tour wegen „Erfolglosigkeit“ ab und wandte sich dem Blues zu.[2]

Kritik[Bearbeiten]

Für Frank Trojan vom Rock Hard war After the War eine Mischung aus den drei vorherigen Alben Moores (Victims of the Future, Run for Cover und Wild Frontier), der allerdings ein wenig das frische Element fehle. Der Gitarrist zitiere sich zu oft selbst. Trotz einiger durchaus mittelmäßiger Leistungen sei die LP insgesamt aber ein solides Werk (8 von 10 Punkten).[3] Die Webseite Allmusic schrieb, die Mischung von Metal-Riffs mit Pop erbringe „gemischte Resultate“. Sie vergab die Bewertung 3 von 5.[1]

Titelliste[Bearbeiten]

Alle Songs wurden von Gary Moore geschrieben, außer wo anders angegeben.

Vinylveröffentlichung[Bearbeiten]

Seite eins[Bearbeiten]

  1. "After the War" – 4:17
  2. "Speak for Yourself" (Moore/Neil Carter) – 3:42
  3. "Livin' on Dreams" – 4:14
  4. "Led Clones" (Moore/Carter) – 6:07

Seite zwei[Bearbeiten]

  1. "The Messiah Will Come Again" (Instrumental) (Roy Buchanan) – 7:29
  2. "Running from the Storm" – 4:45
  3. "This Thing Called Love" – 3:22
  4. "Ready for Love" – 5:39
  5. "Blood of Emeralds" (Moore/Carter) – 8:19

CD-Veröffentlichung[Bearbeiten]

  1. "Dunluce Pt. 1" (Instrumental) – 1:17
  2. "After the War" – 4:17
  3. "Speak for Yourself" (Moore/Carter) – 3:42
  4. "Livin' on Dreams" – 4:14
  5. "Led Clones" (Moore/Carter) – 6:07
  6. "The Messiah Will Come Again" (Instrumental) (Buchanan) – 7:29
  7. "Running from the Storm" – 4:45
  8. "This Thing Called Love" – 3:22
  9. "Ready for Love" – 5:39
  10. "Blood of Emeralds" (Moore, Carter) – 8:19
  11. "Dunluce Pt. 2" (Instrumental) – 3:50

Bonustracks der CD-Wiederveröffentlichung 2002[Bearbeiten]

  1. "Emerald" (Scott Gorham/Brian Downey/Brian Robertson/Phil Lynott) – 4:06 (B-Seite von "After the War")
  2. "Over the Hills and Far Away" (Live) – 10:16
  3. "Military Man" (Live) (Lynott) – 6:26
  4. "Wild Frontier" (Live) – 5:01

Anmerkung: auf der Cassetten-Version gibt es nur ein Stück namens Dunluce, der letzte Titel des Albums.

Nachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d http://www.allmusic.com/album/mw0000198827
  2. http://www.griffbrett.de/2011/01/gary-moore/
  3. Rock Hard #32: After the War (Album Review)

Literatur[Bearbeiten]

  • René Aagaard, Finn K. Jensen, The Gary Moore Bio-Discography 1969-1994, Søborg: Bidstrup, 1996. ISBN 87-983242-6-8.