Aga Zaryan

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Aga Zaryan beim JVC Jazz Festival Warschau, 2006
Aga Zaryan 2010 bei einem Benefizkonzert für Tomasz Szukalski
Aga Zaryan 2018 bei einem Konzert im HGM

Aga Zaryan (* 17. Januar 1976 in Warschau als Agnieszka Skrzypek) ist eine polnische Jazzsängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zaryan, deren Vater klassischer Pianist ist, wuchs teilweise in Manchester auf; durch Aufnahmen von Ella Fitzgerald und Miles Davis wurde sie zum Jazz geführt. Sie studierte am Fryderyk-Chopin-Konservatorium Jazz und absolvierte mehrere Jazzworkshops in den USA.

2002 wurde (noch unter ihrem Geburtsnamen) ihr erstes Album, My Lullaby, veröffentlicht, das Jazzstandards enthielt, in Polen große Aufmerksamkeit erregte und Goldstatus erreichte. Auch das Folgealbum Picking Up the Pieces (2006) war wirtschaftlich ein großer Erfolg und führte zu internationaler Anerkennung. Das Album Umiera Piękno (Beauty Is Dying) beschäftigt sich mit dem Warschauer Aufstand und wurde mit einem Fryderyk ausgezeichnet.[1] Auch weitere Platten der Sängerin, die meist bei internationalen Plattenfirmen veröffentlicht wurden, fanden eine hohe Anerkennung; das Album Looking Walking Being erreichte Platin-Status.

2018 gab Aga Zaryan im Wiener Heeresgeschichtlichen Museum im Rahmen der Finissage zur Sonderausstellung Kampf um die Freiheit. Warschauer Aufstand 1944 ein Konzert, in welchem sie mehrere Lieder aus ihrem Album Beauty Is Dying sang.[2]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Internationalen Jazzsänger-Wettbewerb 1998 in Zamość belegte Zaryan den zweiten Platz. Die Leser der Zeitschrift Jazz Forum wählten sie zwischen 2007 und 2013 immer wieder zur besten polnischen Jazzsängerin. Wie für das Album Umiera Piękno 2008 erhielt sie auch 2011 für das Album Księga Olśnień einen Fryderyk.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aga Zaryan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fryderyk 2008 (Memento vom 2. Februar 2009 im Internet Archive)
  2. Aga Zaryan „Beauty Is Dying“. „Kampf um die Freiheit. Warschauer Aufstand 1944“ auf polnisches-institut.at, abgerufen am 7. September 2018
  3. Fryderyk 2011